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Krenn: Vorverlegung der Sperrstunde ist Todesstoß für die Gastronomie!

22.09.2020
Wien (OTS) - Der Vorstoß, die Sperrstunde auf 22.00 Uhr vorzuverlegen, wird von der Freiheitlichen Wirtschaft entschieden abgelehnt! „Diesen „Lockdown light“ können sich die Betriebe und die Volkswirtschaft nicht leisten. Die Gastronomie- und Tourismusbranche hat es ohnehin schwer genug in ihrem Kampf um das tägliche Überleben“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) WKO-Vizepräsident Krenn in einer ersten Reaktion.
Durch die Covid-19-Pandemie und die in der Folge getroffenen Maßnahmen leiden viele Gastronomie- und Tourismus-Betriebe massiv. Wenn die ohnehin begrenzten Einnahmemöglichkeiten weiter beschnitten werden, drohen weitere Insolvenzen und der Abbau von Arbeitsplätzen. Der Schaden für das Tourismusland Österreich ist dann kaum mehr zu reparieren, so Krenn.
Die Begründung der Bundesregierung, die sich alleine auf die gestiegenen Infektionszahlen bezieht, ist bei genauerer Betrachtung nicht nachvollziehbar, da weitere Faktoren wie die – ebenfalls gestiegene – Anzahl der Testungen und der Krankheitsverlauf bei infizierten Personen nicht angemessen einbezogen werden. Betrachtet man die Zahlen genau, lässt sich feststellen, dass der Krankheitsverlauf in den allermeisten Fällen ein äußerst milder ist und die Mortalitätsrate nahezu stagniert.
Durch das Herbeireden einer 2. Welle wird der Fremdenverkehrswirtschaft großer Schaden zugefügt. Wir müssen das Tourismusland Österreich zunehmend wieder hochfahren und auch dem bevorstehenden Wintertourismus eine reale Chance geben. Die Verunsicherung bei unseren ausländischen Gästen ist ohnehin schon groß genug, was insbesondere bei der Stadthotellerie zu massiven Umsatzeinbußen führt.
Die Botschaft lautet: „Österreich ist kein Seuchengebiet, sondern ein Land, in dem sich die Menschen sicher und wohl fühlen. Wir als Freiheitliche Wirtschaft setzen uns weiter dafür ein, die Belastungen für die Unternehmen so gering wie möglich zu halten!“ so der FW-Bundesobmann und WKO-Vizepräsident Matthias Krenn, abschließend.
 

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