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Kraus-Winkler: Weitere Bausteine aus dem geforderten Maßnahmenpaket für die Hotellerie werden nun umgesetzt

21.11.2020
Wien (OTS) - Als wichtigen Schritt, der den Betrieben in unsicheren und schwierigen Zeiten die Liquiditätsplanung der kommenden Monate sichert, bezeichnete Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die gestern von der Bundesregierung im Nationalrat eingebrachten Maßnahmen: Die Verlängerung der Stundung von Steuern und Abgaben von Mitte Jänner auf 31. März 2021, die Verlängerung der USt-Senkung bis Ende 2021 und die Verlängerung des Haftungspakets zur Besicherung von Überbrückungskrediten der ÖHT bis Ende Juni 2021. Bereits Anfang September hatte der Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) diese Maßnahmen eingefordert, vor allem auch im Rahmen der zur Rettung der Stadthotelllerie initiierten Task Force Stadthotellerie. „Die Verlängerung dieser liquiditäts- und bonitätssichernden Maßnahmen ist für die Branche eine gute Nachricht“, kommentiert Susanne Kraus-Winkler die gestern im Nationalrat präsentierten Pläne.
Erfreut über die Unterstützungsmaßnahmen zeigt sich auch WKÖ-Bundesspartenobmann Robert Seeber, Sprecher der rund 90.000 österreichischen Tourismus- und Freizeitbetriebe: „Wir sind erleichtert, dass diese Forderungen, die den gesamten Tourismus betreffen und für alle unsere Branchen von Relevanz sind, umgesetzt werden. Unsere oberste Prämisse lautet unsere Betriebe in der Krise bestmöglich zu unterstützen, tausende von Arbeitsplätzen nachhaltig zu sichern, und Insolvenzen zu vermeiden.“
Weitere Maßnahmen für nachhaltige Unterstützung der Branche notwendig
Um die Liquidität der Betriebe auch längerfristig zu sichern, müsse nun in einem nächsten Schritt das lange angekündigte Kreditmoratorium und vor allem der Fixkostenzuschuss II umgesetzt werden, appelliert Hotellerie-Obfrau Kraus-Winkler. Kraus-Winkler: „Das sind essentielle Maßnahmen, die wir bereits zu einem Zeitpunkt als überlebensnotwendig erachtet haben, als die Branche noch auf eine Wintersaison mit Beginn November hoffte und ein 2. Lockdown nicht in Sicht war.“
Denn nun komme als weitere Herausforderung für die Betriebe die fehlende Planbarkeit hinzu, erklärt Kraus-Winkler: „Wir sind hier einerseits von der Fallzahlenentwicklung in Österreich abhängig, die kurzfristige Veranstaltungseinschränkungen oder Veranstaltungsverbote zur Folge haben kann, aber auch von Reisebeschränkungen anderer Länder. Beides wirkt sich aktuell natürlich auf das Buchungsverhalten der Gäste aus. Die Betriebe können weder planen, wann sie aufsperren, noch wann und wie viele Mitarbeiter sie benötigen.“ Neben der Sicherstellung von Liquidität und Bonität der Betriebe und entsprechender Unterstützung am Arbeitsmarkt, brauche es also auch Rahmenbedingungen, damit Tourismus - in Form von Geschäfts- und Freizeitreisen - überhaupt wieder stattfinden kann, zeigt sich Kraus-Winkler abschließend überzeugt. (PKW567/ES)
 

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