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Klare Sieger bei der E-Mobility auf der Vienna Autoshow

21.01.2020
München/Wien (ots) - Die international tätige Digital Customer Experience Company ISC-CX hat im Rahmen eines Mystery Shopping-Projekts die Automobilhersteller auf der diesjährigen Vienna Autoshow zum Messeschwerpunkt E-Mobilität getestet. Die Testergebnisse fallen im Allgemeinen gut aus und zeigen eindeutige Gewinner.
Vom 16. bis 18. Januar waren die Service Tester von ISC-CX in verdeckter Mission im Einsatz. Insgesamt wurden 20 Automarken getestet, jede davon mehrmals an verschiedenen Tagen von unterschiedlichen Testern. ISC-CX setzte bei dieser Studie potenzielle E-Auto-Käufer im Alter zwischen 35 und 65 Jahren ein, 75% Männer und 25% Frauen. Einige Hersteller wie z.B. Kia und Jaguar waren ausschließlich in der E-Mobility-Area mit einem einzigen Modell vertreten. Die Tester erhielten dort Informationen von der Firma Instadrive und nicht direkt vom Hersteller. Daher flossen diese Ergebnisse nicht in die Bewertung ein.
Das Profil eines jeden Service Testers lautete: in der Stadt bzw. im Umkreis einer Stadt wohnend, tägliche Gesamtstrecke von zuhause zum Arbeitsplatz und zurück zwischen 50 und 100 Kilometer. In der Nähe des Arbeitsplatzes ist eine Ladestation vorhanden. Daheim könnte das Fahrzeug nur an einer herkömmlichen Steckdose geladen werden.
Jeder Test bestand aus mehreren Grundsatzfragen zur E-Technologie und möglichen Modellen. Die Service Tester von ISC-CX fragten bei jedem Hersteller exakt die gleichen Punkte ab. Das Gesamtergebnis fällt positiv aus. Bei den wichtigsten Fragen wie folgt:
"Konnten Sie nach dem Besuch des Herstellers eine Entscheidung treffen, welche Antriebstechnologie Sie wählen würden?" 81% der Hersteller lieferten dem potenziellen Interessenten eine klare Antwort dazu.
"Wurde Ihnen in der Begründung eine plausible Erklärung gegeben, warum Sie sich für die vorgeschlagene Antriebstechnologie entscheiden sollten?" 86% konnten das.
"Wurden aus Ihrer Sicht alle gestellten Grundsatzfragen geklärt?" 79% taten das.
"Welche Technologie wurde den Interessenten empfohlen?" 46% empfahlen ein E-Auto, 28% eine Hybridlösung, 14% eine Lösung mit einem Diesel bzw. Benzin-Kfz und immerhin 12% konnten sich nicht entscheiden.
Als häufigste Pro-Argumente und Kaufkriterien für ein E-Auto gaben die Hersteller die mittlerweile erhöhten Reichweiten, das stetig wachsende Netz an Lademöglichkeiten in Österreich, Einsparungen bei den Energiekosten und steuerliche Vorteile an. Als Kontra zu einem reinen E-Auto verwiesen die Hersteller immer wieder auf die mangelnde Abdeckung an Ladestationen im benachbarten Ausland, die zu geringe staatliche Förderung und den derzeit noch hohen Preisunterschied bei der Anschaffung im Vergleich zu einem Benziner/Diesel.Für eine Plug-in-Hybrid-Technologie nannten die Hersteller als stärkstes Argument die Unabhängigkeit von Ladestationen. Nur zwei der 20 getesteten Hersteller brachten Wasserstoff als zukünftige Technologie ins Gespräch.
Klare Sieger des Tests sind Citroen/DS, Hyundai, Renault und VW. Bei diesen Herstellern erhielten die Service Tester bei sämtlichen gestellten Fragen zufriedenstellende Antworten. Als weniger befriedigend bewerteten die Tester die Performance von Subaru, Honda und Smart. In den Testberichten heißt es da über die Berater u.a. "keine schlüssige Argumentation", "Umweltaspekte wurden überhaupt nicht thematisiert" oder "Der Elektro-Smart schafft eine Fahrstrecke von 120 Kilometern sowieso nur bei besten Bedingungen. Da rate ich eher ab."
Tobias Kurzmaier, Pressesprecher von ISC-CX, mit einem Fazit zum Test: "Alles in allem sind die Ergebnisse für die meisten Hersteller gut bis sehr gut. Viele Marken haben bewiesen, dass sie kompetent Auskunft geben können, wenn es um E-Mobilität geht. Andere hingegen müssen deutlich aufholen. Ein Manko der Vienna Autoshow war, dass zahlreiche namhafte Hersteller auf der Messe überhaupt nicht vertreten waren. Es fehlten große wie Alfa Romeo, Fiat, Chrysler, Mazda, Nissan, Volvo, Toyota etc. Da hat Wien noch einigen Optimierungsbedarf. Die Messebesucher und unsere Service Tester bekamen somit nur einen Ausschnitt, aber keinen umfassenden Überblick über die E-Mobilität auf dem österreichischen Automarkt."
 

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