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Initiativen zur Kreislaufwirtschaft auf der ganzen Welt bringen uns dem Erreichen der Pariser Ziele näher

16.04.2021
Den Haag, Niederlande (ots/PRNewswire) - Auf dem zweitägigen hochrangigen World Circular Economy Forum + Climate (WCEF+Climate) wurden mehrere Verpflichtungen zur Erreichung einer weltweiten Kreislaufwirtschaft eingegangen. Die niederländische Umweltministerin Stientje van Veldhoven sagte: "Mit diesem Gipfel haben wir dafür gesorgt, dass Kreislaufwirtschaft weltweit als untrennbarer Teil der Lösung der Klimakrise gesehen wird."
Die Konferenz wurde gemeinsam von den Niederlanden und dem finnischen Innovationsfonds Sitra organisiert. Unter den Teilnehmern waren Minister aus Dutzenden von Ländern, hochrangige UN-Vertreter sowie Vertreter großer Unternehmen und Start-ups. "Wir müssen das Wirtschaftswachstum von den Klimaemissionen und dem Überkonsum abkoppeln. Wir brauchen eine globale Zusammenarbeit auf dem Weg zum Herbst und zum World Circular Economy Forum 2021 in Toronto sowie zur UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow als Teile eines zirkulären Übergangs zu einer kohlenstoffarmen, klimasicheren Wirtschaft", sagte Jyrki Katainen, Präsident des finnischen Innovationsfonds Sitra.
Das WCEF+Climate zeigte deutlich die weltweiten Bemühungen um eine Kreislaufwirtschaft, um unsere Klimaziele zu erreichen. Ohne eine Kreislaufwirtschaft ist es schwierig, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Durch den intelligenteren Einsatz von Rohstoffen, die stärkere Wiederverwendung von Gütern und besseres Recycling könnten die CO2-Emissionen weltweit um 20 Prozent reduziert werden.
Junge Menschen haben einen Einfluss
Die We Are Tomorrow Global Partnership, eine weltweite Jugendbewegung, spielte eine wichtige Rolle bei der Konferenz. Die niederländische Jugend-Klimabewegung hat einen Platz am Tisch bekommen: Sie wird in die politischen Diskussionen für eine Kreislaufwirtschaft in den Niederlanden einbezogen. Vorsitzender Werner Schouten: "Wir freuen uns, dass die Stimme der jungen Menschen weltweit immer wichtiger wird. Und in den Niederlanden sehen wir, dass Tausende von jungen Menschen einen aktiven Beitrag zu einer Kreislaufwirtschaft leisten wollen. Die Tatsache, dass wir an den Diskussionen mit anderen Stakeholdern teilnehmen dürfen, ist ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne."
Teilnehmer
Zu den Vertretern der Vereinten Nationen gehörten Amina Mohammed (Stellvertretende Generalsekretärin), Inger Andersen (Exekutivdirektorin UNEP) und Achim Steiner (Administrator, UNDP). Zu den Vertretern der Europäischen Kommission gehörte Frans Timmermans (Exekutiv-Vizepräsident). In mehr als 20 Sitzungen verpflichteten sich Dutzende von Ländern und Unternehmen, enger zusammenzuarbeiten, um die Wirkung bestehender Kreislaufinitiativen zu erhöhen.
www.wcefplusclimate.com
 

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