Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Infina Kredit Index (IKI): Wohnbaukredite – ist der Zinsboden bereits erreicht?

27.01.2020
Innsbruck/Wien (OTS) - Die INFINA Credit Broker GmbH erhebt quartalsweise den Infina Kredit Index (IKI). Der Index misst die Änderungen von Konditionen und Kreditraten für langfristige Wohnbaukredite. Der IKI gilt als Frühindikator für Konditionentrends am Kreditmarkt.
Das Jahr 2019 war äußerst ereignisreich. Insbesondere das dritte Quartal 2019 war von einem so wohl nicht erwarteten Verfall der langfristigen Zinssätze geprägt. Dies führte sogar dazu, dass der 20jährige EUR Swapsatz historisch erstmals am 16.8.2019 einen negativen Wert aufwies. Während man bei den kurzfristigen Refinanzierungsindikatoren, wie dem 3-Monats-Euribor, negative Werte mittlerweile seit vielen Jahren gewohnt ist, war dies dann doch äußerst bemerkenswert.
Auf die langfristigen Fixzinssätze von Wohnbaukrediten hatte diese Entwicklung naturgemäß erheblichen Einfluss. Die Fixzinssätze, beginnend von 10 bis zu 30 Jahren, gingen massiv in die Knie. Noch nie zuvor konnten sich Kreditnehmer langfristige Fixzinssätze bei Wohnbaukrediten über Jahrzehnte auf derart niedrigem Niveau sichern. Selbst die im vierten Quartal einsetzende Gegenbewegung hat daran nicht viel geändert. Zwar sind nun mit Jahresbeginn 2020 die langfristigen Swapsätze im Vergleich um etwa 0,5% angestiegen, aber dies ändert nichts am großen Bild. Es sieht auch so aus, dass das Jahr 2020 hier wohl wenig ändern wird. Die Inflation ist weiterhin niedrig, und die EZB pumpt viel Geld in das Wirtschaftssystem.
Die andere Seite ist, dass der ebenfalls liquiditätsgetriebene Immobilienboom nun bereits seit einem längeren Zeitraum läuft. Erste Zweifel von Immobilienexperten, vor allem an der Wertsicherheit von Bestandsimmobilien, die im Vergleich zu Neubauten hohe Betriebskosten zu verkraften haben, werden laut. Aber wie auch immer, für viele Käufer von Immobilien oder Häuslbauer wäre das hohe Immobilienpreisniveau ein Problem, wenn nicht auf der anderen Seite niedrige Finanzierungskosten stünden.
Und insofern ist das niedrige Zinsniveau ein Segen und stabilisiert den heimischen Immobilienmarkt (und die Budgets der privaten Haushalte), und das für das Erste wohl auch weiterhin. Aber die Geschichte hat auch gezeigt, dass der Schein trügerisch sein kann, denn Finanz- und auch Zinsmärkte sind unberechenbar. Daher sind Kreditnehmer gut beraten, sich bei Wohnbaukrediten auch über die Möglichkeiten der langfristigen Absicherung gut informieren zu lassen und dann eine wohl überlegte Entscheidung zu treffen.
Details zum aktuellen Infina Kredit Index (IKI) sowie Informationen zu den Kreditmarkttrends des letzten Quartals und der vergangenen 12 Monate finden Sie im Anhang.
Über Infina
Infina ist ein österreichweit tätiges, unabhängiges Beratungsunternehmen und der Wohnbau-Finanz-Experte für Immobilienfinanzierungen. Kunden und Partner profitieren von der Größe von Infina am Markt und der Zielsetzung für jeden Kunden die passende Finanzierung zu finden.
Das Unternehmen wurde bereits 2001 gegründet. Neben den beiden Standorten in Innsbruck und Wien nutzen aktuell mehr als 400 Vertriebspartner, davon über 90 Infina Verbundpartner die Plattform Profin für die tägliche Abwicklung und Aufbereitung von Finanzierungen. Infina verfügt über Standorte in ganz Österreich und mehr als 20 Jahre Erfahrung im Kreditgeschäft. Das Neugeschäftsvolumen im Jahr 2019 beläuft sich auf knapp 1 Milliarde Euro. Infina ist damit Marktführer bei der freien Vermittlung privater Immobilienfinanzierungen und weiterhin auf starkem Wachstumskurs.
 

Aktien auf dem Radar: Frequentis , Warimpex , Palfinger , Zumtobel , Porr , Lenzing , Uniqa , Erste Group , DO&CO , Gurktaler AG VZ , Linz Textil Holding , SBO , Semperit , SW Umwelttechnik , Athos Immobilien , Frauenthal , Marinomed Biotech , Wiener Privatbank , startup300 , FACC , Siemens .


Random Partner

VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und über 24.000 Mitarbeitern in 25 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.

>> Besuchen Sie 51 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER