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Industrie zu Energiegipfel: Betriebe massiv unter Druck

28.01.2022, 2822 Zeichen
Wien (OTS) - Beim Thema Energiepreise ist rasches Handeln angesagt. Das zeigt auch der heute von der Bundesregierung kurzfristig einberufene Energiegipfel. „Es ist erfreulich und höchst an der Zeit, dass die Politik hier aktiv wird und erste Schritte setzt. Ein Kostenausgleich für die Bürgerinnen und Bürger ist wichtig und richtig. Darüber hinaus darf auf die gesamte Dimension der rasant steigenden Preise nicht vergessen werden: Die gesamte Wirtschaft ist massiv unter Druck. Vor allem in der energieintensiven Industrie ist es 5 vor 12, Betriebe und damit Jobs sind gefährdet“, betont Andreas Mörk, Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Er verweist in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Umfrage des Energieinstituts der Wirtschaft im Auftrag der WKÖ, die die Dramatik der Situation belegt: Demnach ist der Anstieg der Energiekosten für 83% der Unternehmen problematisch oder sogar sehr problematisch. Vor allem in den Bereichen Stahl und NE-Metalle, Chemie, Papier, Glas und Stein/Keramik ist der Druck enorm. Produktionen werden aufgrund des Kostendrucks zurückgefahren, Standortverlagerungen - und damit Arbeitsplatzverluste - stehen im Raum, da Österreich nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
Mörk: „Die Energieversorgung verteuert die Herstellungskosten im produzierenden Sektor enorm und frisst häufig die gesamte Liquidität weg, die für Investitionen dringend gebraucht würde. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise und die ambitionierten klimapolitischen Anforderungen verschärfen die Situation noch zusätzlich. Deswegen müssen jetzt rasch Schritte folgen, die auch die Wirtschaft unterstützen. Die heute angedachte Vorausvergütung der Energieabgaben ist unbedingt wünschenswert, kann aber nur ein Hebel von vielen notwendigen sein.“
Die Bundessparte Industrie fordert die rasche Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Absicherung der Versorgungssicherheit und Kostenentlastung. Dazu zählt etwa die Überprüfung der 2018 vereinbarten Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone, die im Regierungsprogramm festgeschriebene Kompensation von indirekten CO2-Kosten, aber auch die rasche Implementierung des bereits im November 2020 im Ministerrat beschlossenen nationalen Dekarbonisierungsfonds für die energieintensive Industrie.
Eine Kernforderung der Industrie ist auch die Wahrung von Technologieoffenheit, statt Technologieverbote zu setzen. Das betrifft besonders fossiles Gas, das als Brückentechnologie und zur Absicherung der Grundlast erhalten bleiben muss, solange Alternativtechnologien nicht ausreichendem Ausmaß verfügbar sind.
Unabdingbar ist auch die Absicherung der Versorgungssicherheit und Verhinderung einer „Strom-Lücke“ durch raschen und kosteneffizienten Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung – dazu zählt auch die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. (PWK044/PM)

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