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Inbox: Marinomed - Daten aus Studien zur Wirksamkeit von Carragelose gegen Covid-19 als Kurstreiber


30.05.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Das biopharmazeutische Unternehmen Marinomed Biotech AG präsentierte diese Woche sein Ergebnis für das 1. Quartal 2020. Marinomed steigerte seinen Umsatz um 35% auf EUR 1,01 Mio. hauptsächlich aus dem erhöhten Vertrieb der Carragelose-Produkte. Unterstützt durch j/j niedrigere F&E- Aufwendungen verringerte sich der operative Verlust auf EUR -1,41 Mio. (von EUR -2,63 Mio. im 1Q19, das zusätzlich durch die einmaligen Kosten für den Börsegang belastet wurde). Das Nettoergebnis verbesserte sich ebenfalls deutlich, obwohl es in den roten Zahlen geblieben ist, auf EUR - 1,57 Mio. (von EUR -3,24 Mio. im Vorjahr). Die liquiden Mittel lagen bei rund EUR 10 Mio. am Ende des 1. Quartals. Für 2020 erwartet Marinomed aufgrund der starken Nachfrage nach Carragelose-Produkten eine gute Auf- trags- und Umsatzentwicklung mit Wachstum im zweistelligen Bereich. Aufgrund der weiteren F&E-Aufwendungen (um Produktkandidaten zur Markteinführung voranzutreiben), werden aber für 2020 und die Folgejahre weiter operative Verluste erwartet.

Ausblick. Die Q1-Zahlen belegten bereits erste positive Nachfrageimpulse nach Carragelose-Produkten infolge der Corona-Pandemie. Laut der Firma (basierend auf der Studie aus dem Jahr 2014), ist Carragelose® einer der ganz wenigen Wirkstoffe mit klinischen Daten zu mit Coronaviren infizierten Patienten. Die Firma plant jetzt neue Studien um zu beweisen, dass Carragelose® auch das neu aufgetretene Sars-CoV-2 Virus physikalisch bindet und in Folge die Vermehrung dieses neuen Virus reduzieren kann. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Inhalationstherapie gegen akute virale Lungenentzündungen – nicht nur durch COVID-19 ausgelöst. Die Studie ist von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zum Teil (bis zu 60% der Gesamtkosten von bis zu EUR 4,1 Mio.) gefördert. Trotzdem hat die Coronavirus-Krise auch negative Auswirkungen auf Marinomed. Wie schon früher berichtet, wird die regulatorische Einreichung sowie Partner- schaft Deals des Leitproduktkandidaten Budesolv jetzt erst für Ende 2020 /Anfang 2021 erwartet. Die klinische Phase II Studie für Tacrosolv wurde auf Herbst 2020 verschoben. Mit seinem Portfolio an vermarkteten Produkten gegen Erkältungen und virusbedingte Erkältungssymptome sehen wir Marinomed prinzipiell als einen Nutznießer des Coronavirus-Ausbruchs. Daten aus den neuen Studien zur Wirksamkeit von Carragelose gegen COVID-19 sollten zusätzliche Kurstreiber darstellen. Wir bleiben bei unserer Kauf-Empfehlung.

 


Marinomed Headquarter auf der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Bild: Vetmeduni Vienna)


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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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