13.01.2026, 5486 Zeichen
Agrana weist in den ersten drei Quartalen 2025|26 einen Umsatzrückgang auf 2.494,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2.707,8 Mio. Euro) aus. Auch das EBIT fällt im Vergleich zur Vorjahresperiode mit 48,4 Mio. Euro schwächer aus (Vorjahr: 51,5 Mio. Euro). Während im Geschäftsbereich Food & Beverage Solutions (FBS) das EBIT aufgrund einer besseren Performance im Rezepturen- und Getränkebereich deutlich stieg, führten im Geschäftsbereich Agricultural Commodities & Specialities (ACS) schwächere Margen bei Ethanol und Verzuckerungsprodukten, niedrigere Zuckerabsatzpreise sowie einmalige Personalaufwendungen für Restrukturierungsschritte zu einer Verschlechterung des Ergebnisses, erklärt der Nahrungsmittel-Konzern. Wie berichtet, wurden die Zuckerproduktionen in Leopoldsdorf (Ö) und Hrušovany (CZ) im Frühjahr 2025 eingestellt und ein Sozialplan ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang seien in Q1-3 2025|26 (zum Großteil im ersten Quartal) 20,4 Mio. Euro, primär an Personalaufwendungen, verbucht worden, so das Unternehmen. Dieses Ergebnis aus Sondereinflüssen hatte eine negative Auswirkung auf das EBIT. Das Konzernergebnis liegt in den ersten drei Quartalen bei 9,6 Mio. Euro, das entspricht einem Minus von 33,8 Prozent zum Vorjahreswert in Höhe von 14,5 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen Anstieg beim Konzern-EBIT und einem moderaten Rückgang beim Umsatz. CEO Stephan Büttner: "Wir sind beim Erreichen unserer Finanzziele für 2025|26 auf Kurs. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) stieg im dritten Quartal wie prognostiziert deutlich an, sodass wir nach neun Monaten trotz schwieriger Marktbedingungen und einmaliger Zucker-Restrukturierungskosten ein nahezu stabiles Ergebnis erzielten. Das Segment Food & Beverage Solutions hat hierzu wesentlich beigetragen. Trotz weiterhin unbefriedigender operativer Ergebnisse im Zuckergeschäft zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Dies bestätigt, dass unsere eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen Wirkung zeigen und wir in die richtige Richtung gehen."
Agrana (
Akt. Indikation: 11,40 /11,50, -0,43%)
Die Pierer Mobility AG ändert ihren Firmenwortlaut wie angekündigt auf Bajaj Mobility AG. Die Änderung ist mit heutigem Datum im Firmenbuch eingetragen. Das zieht auch eine Änderung des Börsenkürzels nach sich. Wie die Wiener Börse in einer Veröffentlichung mitteilt, lautet dieses nun BMAG (anstatt PKTM). Die ISIN AT0000KTMI02 bleibt unverändert.
Die Bajaj-Tochter KTM hat zudem mitgeteilt, den Vorstand um die Position des Chief Commercial Officers (CCO) zu erweitern. Mit 1. April 2026 wird Stephan Reiff die neue Position bei KTM übernehmen und für Vertrieb, Marketing, Brand Strategy, Händlernetz und Aftersales zuständig sein. Bisher verantwortete Stephan Reiff als Vice President Customer, Brand & Sales bei BMW Motorrad weltweit Vertrieb, Marketing und Aftersales. KTM- und Bajaj Mobility-CEO Gottfried Neumeister: "Mit Stephan Reiff gewinnen wir eine außergewöhnlich erfahrene und strategisch starke Führungspersönlichkeit für Vertrieb und Marketing. Seine internationale Expertise, sein tiefes Branchenwissen und seine nachweislichen Erfolge im Premium-Zweiradsegment stärken unsere Position. Mit der Berufung von Stephan Reiff setzt die KTM AG ihre strategische Neuausrichtung konsequent fort - mit klarem Fokus auf Stabilität, internationale Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum."
Pierer Mobility (
Akt. Indikation: 16,00 /16,22, 0,69%)
Die Österreichische Post AG hat erneut zugekauft und übernimmt 100 Prozent des ungarischen Paketdienstleisters Delivery Solutions Zrt., der unter der Marke Sameday Hungary bekannt ist. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Erst vor wenigen Wochen hat die Post den Kauf von 70 Prozent des bulgarischen Scaleups euShipments.com bekanntgegeben. Sameday ist eine Marke des gleichnamigen rumänischen Kurierdienstes, der im Jahr 2007 als Speziallogistiker mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, Same-Day- und Next-Day-Lieferung für Banken und medizinische Einrichtungen gegründet wurde. 2010 wurden klassische Transportdienstleistungen im Paketversand zum Portfolio hinzugefügt, 2020 wurde die Tochtergesellschaft Delivery Solutions Zrt. in Ungarn gegründet. Bereits im ersten Jahr wurden unter der Marke Sameday Hungary mehr als eine Million Pakete transportiert, heute bewegt das Unternehmen monatlich Paketmengen im siebenstelligen Bereich, beschäftigt rund 230 Personen und verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 22 Mio. Euro. Die rund 1.100 Sameday-Paketstationen werden in Express One Hungary, einer 100-prozentigen Tochter der Österreichischen Post, integriert. Damit verdoppelt Express One Hungary auf einen Schlag die Anzahl der Paketstationen in Ungarn.
Des weiteren informiert die Post, dass eine strategische Zusammenarbeit mit Shop Apotheke (Redcare) für eine flexiblere Medikamentenzustellung gestartet wurde. Seit Dezember 2025 stehen Kund*innen österreichweit zusätzliche, bedarfsgerechte Liefer- und Abholservices zur Verfügung: von der klassischen Zustellung nach Hause über die Abholung aus 3.000 Post-Standorten, bestehend aus Postfilialen, Postpartnern und rund um die Uhr zugänglichen Poststationen. Dazu kommen zusätzlich weitere 1.000 Hermes PaketShops
Österreichische Post (
Akt. Indikation: 32,15 /32,35, 0,00%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 13.01.)
Wiener Börse Party #1090: ATX stark, RBI vorne, Vorstandsangelegenheiten bei der Oberbank, Real Money von 10k auf 150k
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