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Grant Thornton-Studie zum Weltfrauentag: Frauenanteil in Führungspositionen knackt trotz globaler Pandemie die 30%-Marke

04.03.2021
Wien (OTS) - Das ist das Ergebnis der im zweiten Halbjahr 2020 durchgeführten und nun veröffentlichten internationalen Grant Thornton-Studie von „Women in Business“. Diese ermittelt seit 17 Jahren jährlich den Anteil weiblicher Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen der wichtigsten Industrienationen weltweit.
In der Europäischen Union sind mittlerweile mehr als ein Drittel (34 %) aller Führungspositionen von Frauen besetzt. Die kritische Schwelle von 30 % wurde im untersuchten Zeitraum in allen berücksichtigten Regionen überschritten, einzige Ausnahme ist die Asien-Pazifik-Region, in der der Anteil noch bei 28 % liegt. Die Corona-Pandemie beschleunigt zwar die Entwicklung flexiblerer Arbeitsformen, bringt aber tendenziell höhere Belastungen für Frauen.
Zwtl.: Erfreuliche Tendenz
In den letzten beiden untersuchten Jahren (2019 und 2020) blieb der globale Wert hartnäckig bei 29 %. Nun ist die kritische Schwelle von 30 % überschritten, die notwendig ist, um eine Veränderung in Entscheidungsprozessen herbeizuführen. "Der Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen innerhalb der EU auf 34 % und die Überschreitung der 30%-Marke beim globalen Frauenanteil in Führungspositionen ist ein wichtiger Meilenstein für Unternehmen, aber das Ziel ist damit noch nicht erreicht. Wenn Firmen die Vorteile der Geschlechterparität nutzen wollen, müssen sie weiterhin Maßnahmen ergreifen, die es Frauen ermöglichen, ihre Ambitionen zu verwirklichen", sagt Bettina Unterberger, Partnerin bei Grant Thornton Austria.
Die Grant Thornton-Studie zeigt außerdem, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Frauen in operativen Führungspositionen tätig sind: Der Anteil der weiblichen CEOs hat sich um 6 Prozentpunkte auf 26 % erhöht, der der weiblichen CFOs ist um 6 Prozentpunkte auf 36 % gestiegen und der Anteil der weiblichen COOs hat um 4 Prozentpunkte auf 22 % zugelegt. Rückläufig hingegen ist der Frauenanteil in den traditionelleren Führungspositionen im Personalbereich, dort ist er um 2 Prozentpunkte auf 38 % gesunken.
Zwtl.: Corona beeinträchtigt die Gleichstellung
Trotz dieser positiven Entwicklung stellt sich die Frage, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Frauen, insbesondere auf berufstätige Mütter, auswirkt. Daten der Vereinten Nationen zeigen, dass Frauen schon vor der Pandemie dreimal so viel unbezahlte Hausarbeit geleistet haben wie Männer. Die Corona-Krise scheint diese Ungleichheit noch zu vergrößern.
"Die Gleichstellung der Geschlechter leidet unter der Corona-Pandemie. Viele Frauen kümmern sich neben ihrem Job oftmals auch noch um Kinderbetreuung, Homeschooling und Haushalt. Ohne Entgegenkommen von Unternehmensseite in Bezug auf flexible Arbeitszeiten oder projektbezogenes Arbeiten ist dies kaum möglich", betont Claudia Modarressy, Partnerin bei Grant Thornton Austria und Mutter zweier Kinder.
Mehr als zwei Drittel (69 %) der Befragten sind der Meinung, dass mit der Corona-Pandemie einhergehende Arbeitsmodelle in ihrem Unternehmen langfristig vorteilhaft für die Karriere von Frauen sein werden. "Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitsumgebung die Lehren aus der Pandemie ziehen. Je mehr Flexibilität sie ihren Beschäftigten zugestehen, desto attraktiver werden sie als Arbeitgeber sein. Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Pandemie bestmöglich und arbeiten weiter an einem Umfeld, in dem allen – geschlechtsunabhängig – die gleichen Chancen zustehen", resümiert Modarressy.
Zwtl.: Über den Women in Business Report und den IBR
Der „Women in Business Report” ist Teil des „IBR-International Business Reports“ von Grant Thornton. Dieser befragt regelmäßig weltweit mehr als 10.000 mittelständische Unternehmen aus allen Branchen und Industriezweigen zu wirtschaftlichen Entwicklungen und Trends im Mittelstand.
Zwtl.: Über Grant Thornton
Grant Thornton zählt in Österreich zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Outsourcing und Advisory. Weitere Schwerpunkte bilden Forensic Services, Cyber Security sowie Compliance Technology. 200 Beschäftigte in Wien und Wiener Neustadt betreuen Klienten in Österreich, im mittel- und osteuropäischen Raum sowie grenzüberschreitend in allen wichtigen Märkten weltweit. Das Unternehmen ist Teil von Grant Thornton International, einem führenden globalen Netzwerk unabhängiger Prüfungs- und Beratungsfirmen mit mehr als 58.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 138 Ländern.
 

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