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FPÖ-Haider fordert besseren Versicherungsschutz für Pauschalreiseanbieter

21.10.2019
Wien (OTS) - „Die Pleite des Reiseanbieters Thomas Cook zeigt leider sehr eindrücklich die Risiken einer großen Insolvenz in der Tourismusbranche, daher ist ein besserer Versicherungsschutz für Pauschalreiseanbieter dringend nötig“, forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Roman Haider anlässlich der heutigen Debatte im EU-Parlament zur Thomas Cook-Pleite.
Neben zu geringem Versicherungsschutz böten auch Patronanzerklärungen keinerlei ausreichenden Schutz sowohl für Konsumenten als auch für Vertragspartner von Pauschalreiseanbietern. „Gerade bei Insolvenzen großer Pauschalreiseanbieter sind enorm viele Kunden und Vertragspartner im Tourismusbereich betroffen. Gerade bei KMUs kann dies existenzgefährdend sein“, erklärte Haider. Bereits vor zehn Jahren habe er anlässlich der Arcandor-Pleite auf diese Probleme hingewiesen. Jetzt sei es endlich für einen realistischen Versicherungsschutz an der Zeit. Dieser müsse auch in regelmäßigen Abständen anhand der Unternehmensbilanzen überprüft werden. „Um zu einer guten und praxistauglichen Lösung zu kommen, schlage ich eine Evaluierung der bisherigen Umsetzungen der Pauschalreiserichtlinie in den Mitgliedsstaaten vor. Dabei sind sowohl Konsumentenschützer als auch Vertreter der Tourismusbranche miteinzubeziehen“, forderte Haider.
„Um das verlorene Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, halte ich außerdem eine umfassende und verständliche Aufklärung der Bürger über den Insolvenzschutz für notwendig. Am Ende muss eine Lösung stehen, die sowohl Konsumenten als auch Vertragspartner schützt, ohne die Tourismusunternehmen über Gebühr zu belasten, betonte Haider.
 

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