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EUR 40 Mio. JCDecaux-Schiedsverfahren gegen die Tschechische Republik

25.02.2020
Paris/Wien (OTS) - JCDecaux SA (Euronext Paris: DEC), weltweite #1 in der Außenwerbung, hat die Tschechische Republik zu Verhandlungen aufgefordert. Dies ist der erste Schritt zu einem Schiedsverfahren nach den Investitionsschutzabkommen, die Frankreich, Österreich und die Tschechische Republik 1990 abgeschlossen haben.
Der Hintergrund: JCDecaux hält über die österreichische Konzerngesellschaft Gewista eine 2001 erworbene 70%-ige Beteiligung an RENCAR, einer davor 100%-igen Tochtergesellschaft der städtischen Verkehrsbetriebe (Dopravní podnik hl. m. Prahy, kurz: DPP). DPP hatte mit RENCAR 1997 einen Mietvertrag abgeschlossen, dessen Wert beim Einstieg 2001 bezahlt wurde. DPP hatte sich zudem verpflichtet, den Mietvertrag aufrecht zu erhalten.
Nach einer 18-jährigen erfolgreichen Zusammenarbeit sieht DPP dies plötzlich ganz anders. DPP will den Mietvertrag aus 1997 für nichtig erklären. Die absurde Begründung: Er ist "zu unbestimmt". Ein Prager Gericht erster Instanz folgte dem. Und das, obwohl der Mietvertrag seit 1997, also 22 Jahre lang, gelebt und wiederholt bekräftigt wurde und obwohl DPP verpflichtet ist, den Mietvertrag aufrecht zu erhalten. Eine Berufung gegen dieses Urteil ist anhängig. Dennoch hat DPP Dritten die Nutzung ihrer Werbeflächen gestattet und RENCAR seit 01.12.2019 – rückwirkend – von der Nutzung der Werbeflächen ausgeschlossen.
JCDecaux rechnet dadurch bis dato mit einem Schaden von geschätzten EUR 40 Millionen.
Jean-François Decaux, Chairman of the Executive Board & Co-CEO von JCDecaux SA, dazu: "JCDecaux hat eine langjährige Erfolgsbilanz als zuverlässiger, vertrauenswürdiger Partner welcher Mehrwerte für Städte, öffentliche Transportunternehmen und Landbesitzer in weltweit mehr als 80 Ländern schafft. Dies gilt auch für diese Region wo wir 1990 unsere Investitionen in der früheren Tschechoslowakei begannen, welche den Weg ebneten, um mit der Stadt Prag 1994 eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zu gestalten nachdem der damalige Konzessionär des Stadtmöblierungsvertrages scheiterte. Ich bin von der nunmehrigen Situation schockiert, aber im Interesse unserer Aktionäre bleibt uns keine andere Wahl, als unsere Investition zu schützen und unsere Rechte durchzusetzen. Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass die Tschechische Republik unserem berechtigten Anliegen Rechnung trägt und wir eine einvernehmliche Lösung finden können."
Kennzahlen der JCDecaux-Gruppe:
Umsatz im Geschäftsjahr 2019: 3.890 Millionen Euro\nPräsenz in 4.030 Städten mit über 10.000 Einwohnern\nErreicht täglich mehr als 800 Millionen Menschen in über 80 Ländern\n13.030 Mitarbeiter\nMarktführer für öffentliche Fahrradverleihsysteme; Pionier umweltfreundlicher Mobilität\nErstes Außenwerbeunternehmen in der RE 100 (Selbstverpflichtung auf 100% erneuerbare Energien)\nJCDecaux ist in der Eurolist der Euronext Paris gelistet und wird im Index Euronext 100 und im Euronext Family Business geführt\nJCDecaux ist für seine nicht-finanzielle Performance im FTSE4Good Index und in den MSCI- und CDP "A List"-Rankings gelistet\n1.061.200 Werbeflächen weltweit\nWeltweit die Nr.1 im Bereich Stadtmöblierung (528.660 Werbeflächen)\nWeltweit die Nr.1 im Bereich Transportmedien an über 170 Flughäfen und mit 277 Verträgen in der U-Bahn, Bus-, Bahn- und Straßenbahnwerbung (326.970 Werbeflächen)\nEuropaweit die Nr.1 in der Großflächenwerbung (137.020 Werbeflächen)\nNr. 1 der Außenwerbung in Europa (645.540 Werbeflächen)\nNr.1 der Außenwerbung im asiatisch-pazifischen Raum (239.300 Werbeflächen)\nNr. 1 der Außenwerbung in Lateinamerika (72.880 Werbeflächen)\nNr. 1 der Außenwerbung in Afrika (24.170 Werbeflächen)\nNr. 1 der Außenwerbung im Nahen Osten (16.450 Werbeflächen)\n Mehr Informationen über JCDecaux finden Sie unter [jcdecaux.com] (https://www.jcdecaux.com/).
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