Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Engpässe von Lieferketten mit Big Data vermeiden

30.11.2022, 1967 Zeichen
Wien (OTS) - Wir begegnen aktuell multiplen Krisen: Inflationskrise, Energiekrise, Demokratiekrise, Migrationskrise, politische Krise, Informationskrise, ganz zu schweigen von der Ukrainekrise und der Klimakrise. „Die nächste mögliche Krise, auf die wir vorbereitet sein sollten, ist jene der Versorgungsketten. Erste Anzeichen, dass eine Versorgungskrise möglich ist, haben wir bereits gesehen“, eröffnet Stefan Thurner vom Complexity Science Hub Vienna die gestrige Diskussion.
Lieferketten können zu tausenden und abertausenden Unternehmen anwachsen, wobei kleine Störungen sich kaskadisch über globale Netzwerke ausbreiten können. Es ist deshalb von großer Bedeutung ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. „Um die Resilienz der Lieferkette wirklich zu verstehen, müssen wir die Wirtschaft verstehen“, erklärt Doyne Farmer, von der University of Oxford und External Faculty des CSH. Hätten wir vorhersehen können, wie sich die Pandemie auf Lieferketten auswirkt, hätten wir beispielsweise eher mit der Produktion von Masken beginnen können. Datengesteuerten, interdisziplinäre Modelle schaffen dabei völlig neue Möglichkeiten.
„Heute sehen wir Lieferketten zum ersten Mal auf Unternehmensebene und das eröffnet uns ein neues Bild von der Welt“, erklärt Thurner. Dieser Forschungsansatz befinde sich zwar noch in einem frühen Stadium, doch allein bei einem Workshop des CSH in dieser Woche stellten internationale Forschende mehrere neue Methoden vor, um Schwachstellen in der Wirtschaft zu erkennen und sicherzustellen, dass die Lieferketten intakt bleiben, so Farmer. Für die Zukunft wünschen sich die Wissenschafter:innen vor allem eines: Mehr Daten und mehr Transparenz. Nationalratsabgeordnete Karin Doppelbauer macht dabei deutlich: „Wir müssen zunächst darüber nachdenken wie wir dieses Thema in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen können“. Denn im Moment sehe sie das in Österreich nicht. „Wir sollten ein Bild malen, das die Möglichkeiten aufzeigt“, so die Politikerin.

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Austrian Stocks in English: ATX TR in week 5 unchanged at high levels, but RHI Magnesita changes the Index Picture


 

Aktien auf dem Radar:AT&S, RBI, Polytec Group, Warimpex, RHI Magnesita, Kapsch TrafficCom, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, voestalpine, Cleen Energy, Mayr-Melnhof, Palfinger, Bawag, Marinomed Biotech, OMV, Kostad, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, AMS, Agrana, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, Frequentis, S Immo, Amag, FACC, Immofinanz, Strabag, Verbund, Zumtobel.


Random Partner

RCB
Die Raiffeisen Centrobank AG hat sich als führende Investmentbank positioniert. Sie deckt das gesamte Spektrum an Dienstleistungen und Produkte rund um Aktien, Derivate und Eigenkapitaltransaktionen ab und gilt als Pionier und Marktführer im Bereich Strukturierte Produkte.

>> Besuchen Sie 64 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER