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COVID-19 bremst auch Leasing-Neugeschäft

18.09.2020
Wien (OTS) - Die heimische Leasingbranche musste im ersten Halbjahr 2020 erwartungsgemäß in Folge der Corona-Krise Einbußen hinnehmen. Insgesamt konnten die österreichischen Leasingunternehmen mit 103.350 Verträgen ein Neugeschäftsvolumen von EUR 3,7 Mrd. erzielen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von -10,9 Prozent entspricht.
Die Corona-Pandemie hatte auch auf das Neugeschäft der österreichischen Leasingunternehmen negative Auswirkungen. Besonders betroffen waren das KFZ- und Mobilien-Leasing mit einem Rückgang von -19,7 Prozent bzw. -14,4 Prozent. Erfreulicherweise konnte hingegen das Immobilien-Leasing deutlich zulegen.
Zwtl.: Immobilien-Leasing wieder auf Erfolgskurs
Den heimischen Leasing-Unternehmen gelang es einen enormen Zuwachs von 160,3 Prozent im Immobilien-Neugeschäft zu erzielen, das sind rund 477 Millionen Euro. Die Anzahl der bis Ende Juni 2020 abgeschlossenen Verträge (64) entspricht einem Plus von 68,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Demzufolge stieg auch die durchschnittliche Vertragssumme um 54,5 Prozent auf 7,5 Millionen Euro.
Zwtl.: Neugeschäftsvolumen im Mobilien-Leasing sinkt
Im ersten Halbjahr 2020 sank die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge im Mobilien-Leasing um 9,8 Prozent auf 10.953 Stück. Die durchschnittliche Vertragssumme reduzierte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 5 Prozent auf 65.366 Euro. In Summe nahm somit das Neugeschäftsvolumen um 14,4 Prozent auf rund 716 Millionen Euro ab.
In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden deutlich weniger Groß-Mobilien finanziert. Getrieben von der Krise in der Luftfahrtbranche wurde Flugzeugleasing wenig bis gar nicht in Anspruch genommen (- 64 Prozent). Auch im Segment Computer & Büroequipment gingen die Anschaffungswerte gegenüber 2019 deutlich zurück (-30,8 Prozent).
Zwtl.: Corona-Krise schlägt auf KFZ-Leasing durch
Der Rückgang des Inlands-Neugeschäft im KFZ-Bereich im 1. Halbjahr 2020 ist vor dem Hintergrund der deutlich gesenkten KFZ-Neuzulassungen (-35 Prozent) zu betrachten. Insgesamt wurden von Jänner bis Juni 2020 in Österreich 92.333 Verträge (- 19,7 Prozent) mit einem Volumen von rund 2,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Die durchschnittliche Vertragssumme betrug 27.106 Euro und sank somit gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um lediglich -0,4 Prozent. Dieser negative Trend verlief in allen Objektgruppen und Zielgruppen sehr ähnlich.
Zwtl.: Fuhrparkmanagement mit Rückgängen
Das Fuhrparkmanagement verzeichnete ein Minus von -22,8 Prozent und erzielte ein Neugeschäftsvolumen von 339,5 Millionen Euro. Ähnlich verhielt es sich mit der Anzahl der Verträge, die im Vergleich zum Vorjahr um -20,4 Prozent rückläufig waren. Nichtsdestotrotz ist die gewerbliche KFZ-Leasingquote in den ersten 6 Monaten weiter auf über 70 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass mehr als sieben von zehn Firmenautos durch Leasing finanziert werden.
„Nach den negativen Folgen der COVID-Pandemie verspürt die heimische Leasing-Branche wieder Aufwind. Vor allem der KFZ-Markt und die Mobilien erholen sich langsam“, kommentiert Verbandspräsident Ömer Köksal das Halbjahresergebnis.
 

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