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CA Immo gut gerüstet, OMV kann später Zahlen, S&T mit Rekord, Wiener Börse optimiert, Erste Group verschiebt und evaluiert, dazu Research zu Valneva, Andritz, Lenzing, FACC, UBM, SBO, voestalpine, May (Christine Petzwinkler)

CA Immo hat mit einem Konzernergebnis von 393,3 Mio. Euro (+29 Prozent) das höchste in der Unternehmensgeschichte erreicht. FFO I stieg um 13 Prozent auf 133,3 Mio. Euro, die Mieterlöse um 15 Prozent auf 220,7 Mio. Euro, das Neubewertungsergebnis liegt bei 462,8 Mio. Euro und reflektiert sowohl die profitable Entwicklungstätigkeit (drei Projektfertigstellungen im Jahr 2019) sowie ein gutes Marktumfeld, vor allem in Deutschland - der Großteil der Neubewertungsgewinne wurde in den deutschen Städten Berlin und München erreicht. Das Immobilienvermögen überschritt mit 5,2 Mrd. Euro (+16 Prozent) erstmals die 5 Mrd.-Schwelle. Das Unternehmen will eine Dividende von 1 Euro je Aktie zahlen (+11 Prozent), allerdings behält man sich vor, dies, augrund der Covid-19 Situation, ev. neu zu evaluieren. Eine Prognose für 2020 könne aus heutiger Sicht nicht abgegeben werden, in einem Conference Call betonte CEO Andreas Quint aber, dass man gut für die Krise gerüstet sei. "Wir glauben, dass wir sehr gut durch die Krise durchkommen werden", so Quint. Man verfüge über eine gute Auslastung und eine diversifizierte Mieterstruktur. Das Portfolio sei defensiv ausgerichtet, der Anteil an Hotels und Einzelhandel sei sehr gering. Sollte es in Einzelfällen zu Problemen der Mieter kommen, so würde man individuelle Lösungen, etwa Mietstundungen, finden, so Quint. Auch die Struktur des Portfolios, mit Fokus auf A-Lagen, sei sehr gut. Man verfüge über eine hohe Eigenkapitalaustattung und Liquiditätssituation, habe noch vor Beginn der Krise einen 500 Mio. Euro-Bond zu guten Konditionen begeben und auch den Anteil an der Immofinanz gut verkaufen können. Aktuell würden sich die Märkte in einem Ruhezustand befinden, sämtliche Transaktionen seien eingestellt, es gebe keine Besichtigungen oder Projekt-Starts, so Quint.
CA Immo ( Akt. Indikation:  26,15 /26,45, 4,99%)

OMV und Mubadala haben heute eine Anpassungsvereinbarung zu dem am 12. März 2020 geschlossenen Kaufvertrag für den Erwerb des zusätzlichen 39 Prozent Anteils an der Borealis AG unterzeichnet, wonach der Kaufpreis von OMV in einem Betrag von USD 2,34 Mrd. bei Closing der Transaktion und in einem Betrag von USD 2,34 Mrd. bis spätestens zum 31. Dezember 2021 mit einer marktüblichen Verzinsung ab Closing gezahlt werden soll, teilt OMV mit.
OMV ( Akt. Indikation:  25,04 /25,32, -1,99%)

Die Wiener Börse vereinfacht ihre Konzernstruktur und wird zur Aufwands- und Kostenreduktion mit der früheren Konzernholding Ceeseg AG verschmolzen, wie die Wiener Börse mitteilt. Die Börse Prag ist damit eine 99,54 prozentige Tochtergesellschaft der Wiener Börse AG. Zu weiteren Beteiligungen zählen die österreichische Wertpapier-Clearingstelle CCP.A, die Energiebörsen und Clearingunternehmen CEGH, EXAA, APCS und CISMO. Das Management und die Eigentümerverhältnisse bleiben unverändert.

Der Technologiekonzern S&T AG hat das mittlerweile neunte Rekordjahr abgeschlossen. Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg von 13 Prozent zum Vorjahr auf 1.122,9 Mio. Euro und überschritt erstmals die Milliardengrenze. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um 23 Prozent auf 111,7 Mio. Euro. Aufgrund der guten finanziellen Situation und trotz Corona-Krise soll eine Dividende von 19 Cent (Vj.: 16 Cent) für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgeschlagen werden. "Wir haben das Geschäftsjahr 2019 mit hervorragenden Zahlen abgeschlossen und sind sehr zuversichtlich, unseren Erfolg, auch unter den geänderten Bedingungen, weiter fortzuführen. Mit unseren technischen Lösungen und Produkten, beispielsweise im Medizintechnikbereich sowie dem Rekord Cash-Bestand von 312 Mio. Euro sind wir gut aufgestellt und werden gestärkt aus der Krise herausgehen." so Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG. Die S&T sieht in der aktuellen "Corona-Krise" auch zahlreiche Chancen, sei es durch die erhöhte Nachfrage im Bereich der Medizintechnik, bei Heimarbeitsplätzen oder gesunkenen Unternehmensbewertungen, welche die M&A Strategie der S&T Gruppe unterstützen, wie das Unternehmen mitteilt. Wie bereits gestern schon mitgeteilt, will das Unternehmen mit einer neuen Prognose für 2020 noch abwarten, allerdings bleibt das ambitionierte Mittelfristziel für 2023 von 2 Mrd. Euro Umsatz bei einem EBITDA von 220 Mio. Euro weiterhin aufrecht.
S&T ( Akt. Indikation:  16,70 /16,75, 4,08%)

Auch die Erste Group verschiebt ihre Hauptversammlung und evaluiert nochmal den Dividendenvorschlag. "Der Vorstand der Erste Group Bank AG hat heute beschlossen, die für 13. Mai 2020 in Wien geplante ordentliche Hauptversammlung auf Grund bestehender administrativer Versammlungsrestriktionen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 zu verschieben. Darüber hinaus hat der Vorstand beschlossen, den Dividendenvorschlag für 2019 von 1,5 Euro pro Aktie im Lichte der durch die globale Ausbreitung des Coronavirus steigenden wirtschaftlichen Unsicherheit zu überprüfen", heißt es.
Erste Group ( Akt. Indikation:  18,20 /18,25, -5,37%)

Die Analysten von SRC Research bleiben bei UBM, nach einem Update des Unternehmens zu den Auswirkungen der Corona Pandemie auf das eigene Geschäft, bei ihrer Kaufempfehlung, nehmen aber das Kursziel von 54,0 auf 44,0 Euro zurück. Aus Vorsichtsgründen haben die Analysten die 2020er Prognose zum Nettogewinn sehr deutlich reduziert, von 61 Mio. Euro auf rund 37 Mio. Euro. Auch die 2021er Prognose haben sie von 70 Mio. Euro auf 51 Mio. Euro heruntergefahren. Der Kurssturz der letzten Tage war ihrer Meinung nach übertrieben. Die Aktie notiere nicht einmal bei der Hälfte des Buchwertes und habe selbst nach der deutlichen Kürzung der Gewinnprognose ein Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2020 von nur noch 5,5. Die Dividende sehen die SRC Analysten unverändert zum Vorjahr bei 2,20 Euro, was gegenwärtig eine sehr hohe Dividendenrendite von 8% bedeute. M.M. Warburg bleibt für UBM auf "Buy" und nimmt das Kursziel von 58,4 auf 57,5 Euro zurück. Die Analysten der Baader Bank bestätigen nach Zahlenveöffentlichung die Reduce-Empfehlung und das Kursziel in Höhe von 34,Euro für CA Immo. Das Unternehmen habe starke Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019 präsentiert, die leicht über den Baader-Erwartungen lagen. Die Analysten von Bryan Garnier & Co bestätigen die Kauf-Empfehlung für Valneva und nehmen das Kursziel von 6,0 auf 5,2 Euro zurück. Stifel bestätigt ebenfalls das "Buy" für Valneva und reduziert das Kursziel von 7,25 auf 6,8 Euro. Morgan Stanley bleibt für voestalpine auf "Untergewichten" und reduziert das Kursziel von 23,4 auf 19,5 Euro. Credit Suisse bestätigt für SBO die Empfehlung "Underperformer" und kürzt das Kursziel von 42,0 auf 17,0 Euro. JPMorgan reduziert das Rating für Andritz von "Overweight" auf "Neutral" und das Kursziel von 45,0 auf 33,0 Euro. Commerzbank bestätigt die Kaufempfehung für Andritz und reduziert das Kursziel von 42,0 auf 35,0 Euro. Die Analysten der RCB bestätigen Mayr-Melnhof mit "Kaufen", reduzieren das Kursziel aber von 138,0 auf 132,0 Euro. Die besser als erwarteten Ergebnisse von Mayr-Melnhof im 4. Quartal 2019 würden ein Rekordjahr abrunden, so die Experten. Die Analysten sehen die Aktie als attraktive langfristige Anlagemöglichkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen (Finanzmarkt-)Turbulenzen sei die starke Bilanz besonders hervorzuheben (~ 62% Eigenkapitalquote, Verschuldung von nur ~ 14% auch nach der Übernahme von Tann), so die Analysten. Das defensive Geschäft der Gruppe würde im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, selbst im aktuellen Umfeld von Covid-19, eine hervorragende Sichtbarkeit bieten. Die Analysten gehen davon aus, dass das aktuelle Verbraucherverhalten eine aufgestaute Nachfrage nach Verpackungsmaterial erzeugt. Die Analysten der Baader Bank stufen die FACC-Aktie mit Add und Kursziel 13,0 Euro ein. Das Unternehmen stehe vor massiven Herausforderungen aufgrund der dramatischen Situation für Fluggesellschaften, so die Analysten, die ihre Prognosen für 2020 und 2021 drastisch senken und derzeit skeptisch sind, dass FACC im Jahr 2020 profitabel bleiben wird können. Die Analysten der Baader Bank bleiben bei ihrer Reduce-Empfehlung für Lenzing, nehmen das Kursziel von 65,0 auf 52,0 Euro zurück. Das Unternehmen habe eine robuste Entwicklung in einem sehr schlimmen Jahr für die Textilbranche erreicht.Die schlechte Nachricht sei aber, dass es keine Visibilität gebe und nicht viel Hoffnung besteht, dass sich die Situation kurzfristig ändern werde. Positiv ist zu vermerken sei, dass Vliesstoffe (~ 25% des Faserumsatzes im Jahr 2019) von der aktuellen Situation profitieren sollten. Die sehr starken 2024-Ziele würden sich nicht in den Markterwartungen widerspiegeln.
Valneva ( Akt. Indikation:  2,33 /2,41, 5,10%)
Lenzing ( Akt. Indikation:  52,90 /53,30, 0,38%)
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  111,40 /113,00, -0,71%)
Andritz ( Akt. Indikation:  26,78 /27,06, -1,46%)
SBO ( Akt. Indikation:  27,10 /27,65, -3,95%)
FACC ( Akt. Indikation:  7,88 /7,97, -4,69%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)

(26.03.2020)

 

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