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Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Erste Asset Management, Daimler, Patronas

11.12.2021

Eine Auswahl der Redaktion von boersenradio.at und boerse-social.com :

Trotz Rekordgewinnen: Dax-Konzerne horten viel Geld – und sitzen in der Liquiditätsfalle
Handelsblatt Today vom 11.12.2021

Deutsche Unternehmen horten in der Pandemie fast 700 Milliarden Euro – die durch Strafzinsen und Inflation entwertet werden. Was das für Anleger bedeutet.

Noch nie haben die Dax-Unternehmen so viel Gewinn gemacht wie in diesem Jahr. In den ersten neun Monaten haben die Konzerne insgesamt 90 Milliarden Euro erwirtschaftet – und das trotz etlicher Hürden. Weder der Lockdown zu Beginn des Jahres noch der Chipmangel oder die Inflation konnten die Unternehmen aufhalten. Aber: Anstatt die erwirtschafteten Gewinne zu investieren, horten die Firmen ihr Geld in großen Teilen. Gründe dafür sind zum Beispiel die Sorge vor weiteren Lieferengpässen und weiteren Pandemiebedingten Problematiken.

Problem hierbei: Durch die aktuell hohe Inflationsrate und Nullzins-Politik verliert das Geld immer mehr an Wert. Sitzen die Dax-Konzerne also schon in einer Liquiditätsfalle? Sind die Sorgen berechtigt und was bedeutet das für Anlegerinnen und Anleger? Handelsblatt-Finanzredakteur Ulf Sommer hat die Antworten.

Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.


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Handelsblatt Today (00:24:48), 11.12.



Fenster 11 – Anleihen sind aktuell keine Alternative

Anleihen galten Jahrzehnte lang als der solide Bestandteil im langfristigen Vorsorge-Depot. Und jetzt sollen sie das nicht mehr sein? Da muss man etwas ausholen:  Anleihen, auch Bonds genannt, sind Schuldverschreibungen, die Staaten, Unternehmen oder Banken ausgegeben. Als Anleger gibt man den Emittenten von Anleihen für eine bestimmte Laufzeit einen Kredit zu einem vereinbarten Zinssatz. Das Risiko, dass die Emittenten das Geld und die vereinbarten Zinsen nicht zurückbezahlen können ist bei EU-Ländern mit guter Bonität nach wie vor gering. Deshalb gelten Euro-Anleihen von Staaten guter Bonität auch weiterhin als konservative Geldanlage mit niedrigem Ausfallsrisiko. Das Emittentenrisiko liegt nicht nur im Totalausfall, sondern auch im Wertverlust durch eine schlechtere Bonitätseinstufung des Emittenten durch Ratingagenturen wie Moody´s.

Neben dem Emittentenrisiko gibt es auch noch ein Ertragsrisiko, nämlich, dass der Ertrag der Anleihe niedriger als die Inflation ist oder man sogar auch ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate Verluste mit Anleihen macht. Wie das geht? Der Ertrag einer Anleihe ergibt sich erstens durch den Kupon-Zins und zweitens durch die Kursentwicklung der Anleihe während der Laufzeit. Denn nur zum Ende der Laufzeit erhält man den Nennwert zurück. Bis dahin werden Anleihen, so wie Aktien mit einer Wertpapierkennnummer an den Börsen gehandelt und haben je nach Angebot und Nachfrage einen Kurs. Wenn man so wie aktuell davon ausgeht, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder steigen werden, will sich natürlich niemand jetzt noch langfristig zu schlechten Konditionen binden. So verlieren bereits emittierte, noch niedriger verzinste Anleihen an Wert. Ihr Kurs sinkt somit bei steigenden Zinsen.  Und von den aktuell mickrigen bis negativen Anleihezinsen kann man sich ohnedies nichts kaufen. Zehnjährige Staatsanleihen in der Euro-Zone rentieren bei minus 0,1 Prozent in Deutschland und maximal 1,35 Prozent in Griechenland bei einer Inflation im Euro-Raum von 4,1 Prozent im Oktober.

Für mich sind daher Anleihen, auch Unternehmensanleihen momentan keine Alternative zu Aktien. Schon gar nicht, wenn man in einzelne Anleihen investiert. Wenn, dann würde ich als kleine Beimischung zu Aktien einen Anleihefonds erwerben, der professionell gemanagt wird und in Anleihen mit einer möglichst kurzen durchschnittlichen Kapitalbindungsdauer investiert, um das Zinsänderungsrisiko zu minimieren. Doch keep it simple, gerade bei Deinen ersten Wertpapierinvestments. Das sollte man erst recht bei Derivaten beherzigen. Mehr zu dieser Anlageklasse in Fenster zwölf des Börsenminute-Adventkalenders.

Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.

Musik und Sound Rechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/bm-sound-musik-rechte/

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Die Börsenminute (00:03:24), 11.12.



Marktbericht Fr. 10.12.2021 - US-Inflation auf fast 40-Jahreshoch, Börse reagiert gelassen, Daimler Truck DAX-Gewinner
US-Inflation auf fast 40-Jahreshoch, Börse reagiert gelassen, Daimler Truck DAX-Gewinner, niiio Finance group übernimmt Patronas

Der DAX beendet den Freitag mit leichtem Minus von -0,1 % mit 15.623 Punkten. Auf Wochenbasis reicht es für den DAX trotzdem für ein Plus von +3 %. Besondere Beachtung fand die US-Inflation, die ist erneut gestiegen, und zwar auf dem höchsten Stand seit fast 40 Jahren, mit 6,8 %. Man hatte aber noch höhere Zahlen befürchtet, sodass die Börsen sogar positiv auf die Daten reagiert haben. Der Dow Jones legt danach leicht zu. Der ATX in Wien schloss mit -0,5 % und 3.789 Punkten, der ATX Total Return mit 7.702 Punkten. Eine Besonderheit im DAX war, dass er den Freitag über 41 Mitglieder hatte. Daimler hatte seine Truck Sparte Daimler Truck abgespalten. Am Montag wird die nicht mehr im DAX zu finden sein, bei der Firmengröße ist allerdings davon auszugehen, dass sie bald wieder in der höchsten deutschen Börsenliga listen wird. Erstpreis war 28 Euro, die Aktie stieg danach an. Jeder Anleger hat für 2 Daimler Aktien automatisch eine Daimler Truck Aktie ins Depot gebucht bekommen. Daimler Truck war der stärkste Gewinner im DAX mit +6,3 %. Weitere Gewinner waren Bayer mit +1,8 %, die in den USA eine Erfolg im Rechtsstreit um Glyphosat verzeichnen konnten. Zulegen konnte auch Continental mit +1,1 %. Stärkster Verlierer im DAX waren die Stay-at-Home-Aktien Zalando mit -4,4, % und Hellofresh mit -5,3 %. Auch andere typische Coronagewinner wie Delivery Hero wurden am Freitag verkauft. Daimler war stärkster DAX Verlierer mit -13,8 %, der Vermögenswert von Daimler Truck wird da herausgerechnet. Hören Sie zu DAX und Novavax Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst von CMC Markets, zu den anstehenden Notenbanksitzungen unter anderem von Fed und EZB Andreas Scholz von der dfv Euro Finance Group, zu den Thesen für das Jahr 2022 Kapitalmarktstratege Dr. Marco Bargel von der Postbank, zur ersten großen Übernahme der niiio finance group CEO Johann Horch, zum Thema Mikrofinanz Martin Cech von Erste Asset Management und zum Thema Steuern sparen Alex Fischer von AF Media.

Sie hören Ausschnitte aus Börsenradiointerviews. Interviews in vollständiger Version finden Sie auf www.brn-ag.de oder in der Börsenradio App.


Börsenradio to go Marktbericht (00:19:29), 11.12.



#19 (EAM3) Microfinanz - "Die Welt ein Stückchen besser machen und dabei Geld verdienen"
#19 (EAM3) Microfinanz - "Die Welt ein Stückchen besser machen und dabei Geld verdienen"

Die Idee für "Microfinance" hatte Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank. Für sein Konzept der Mikrokredite erhielt er auch im Jahr 2006 den Friedensnobelpreis. Martin Cech, Fondsmanager ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE, erklärt: "Mikrofinanz bedeutet, Banking for the unbankingable Persons". Das Geld ist für Personen, die keine Bonität haben, aber eine Geschäftsidee. Mikrofinanz ist keine Spende, sie trägt aber zur Bekämpfung der Armut bei. Wie lange haben die Kreditnehmer Zeit ihre Kredite zurückzuzahlen? Wer entscheidet, wer einen Kredit bekommt? Mikrokredite eröffnen eine Chance auf ein besseres Leben und ermöglichen eine stabile Rendite für Anlegerinnen und Anleger. Mit dem Fonds ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE ist beides möglich: Mit Mikrofinanz die Welt ein Stückchen besser machen und dabei Geld verdienen. Herr Martin Cech (Fondsmanager Erste Asset Management, Wien) im Gespräch mit Peter Heinrich. ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE AT0000A0G249.


Der Österreichische Nachhaltigkeitspodcast (00:29:41), 11.12.



200. Sendung, kurzfristig DAX Short und Gaming-Tastaturen von Cherry.
Hot Bets Episode 200 der Podcast über heiße Aktien von finanzen.net

Bei dem heutigen Podcast von finanzen.net, Hot Bets - heiße Wetten, geht es heute um einen kurzfristigen DAX-Short und um einen Hardwareanbieter im Gaming-Bereich. Hört doch mal rein!

WICHTIG: Es handelt sich bei den besprochenen Werten nicht um Anlageempfehlungen. Die hier besprochenen Aktien bergen aufgrund hoher Volatilität ein hohes Risiko!

CHERRY, DE000A3CRRN9

Neo-Broker: Finanzen.net Zero

Wenn Ihr uns Feedback zur Sendung geben wollt, einfach eine Email an hotbets@finanzen.net senden.


Hot Bets - der Podcast über heiße Aktien (00:06:21), 11.12.


 

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