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Bescheide zu 5G-Auktion zugestellt: Startschuss für Milliarden-Investitionen in 5G-Aufholjagd

21.10.2020
Start des 5G-Massenrollouts soll Österreich 5G-Spitzenplatz in Europa sichern\nHöchste Versorgungsauflagen aller Zeiten im 5G-Ausbau\n1.700 unterversorgte Gemeinden kommen ins 5G-Netz\n5G-Strategie muss noch im neuen Telekomgesetz verankert werden\nMit der heutigen Zustellung der Bescheide über die Zuteilung der 5G-Frequenzen aus der jüngsten Mobilfunkauktion an die teilnehmenden Telekombetreiber A1, Drei und Magenta fällt der Startschuss zum größten Mobilfunk-Ausbauprogramm der österreichischen Geschichte: Etwa drei Milliarden Euro werden dafür in Österreichs 5G-Infrastruktur investiert, der 5G-Ausbau geschieht ohne staatliche 5G-Förderung und wird ausschließlich von den Mobilfunkunternehmen finanziert.
Zwtl.: 5G-Auktionsauflagen: bisher unterversorgte Gebiete kommen ins „5G-Netz“
Um Österreich an die Spitze der 5G-Entwicklung in Europa zu bringen, sind die Ausbau-Auflagen der Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde RTR an die Telekomunternehmen im Rahmen der beiden 5G-Auktionen beträchtlich: etwa 1.700 unterversorgte Gemeinden kommen erstmals in den Genuss der modernsten mobilen Highspeed-Internetversorgung.
Ebenfalls Rekordwerte erzielen die neuen Infrastruktur-Auflagen für den 5G-Ausbau, die in kurzer Zeit von den Telekombetreibern realisiert werden müssen: Bis 2023 sind laut RTR-Auflagen bereits 90 Prozent der Bevölkerung sowie 98 Prozent der Autobahnen, Schnellstraßen und ausgewählter Bahnstrecken mit 5G-Highspeed-Internet zu versorgen.
Zwtl.: 5G-Auktionen markieren Startschuss für Milliarden-Investitionsoffensive trotz Krise
Die beiden 5G-Frequenzauktionen 2019 und 2020 verursachen 400 Millionen Euro Auktionskosten. Zusammen mit der Erfüllung der 5G-Auktionsauflagen und dem bevorstehenden Ausbau stemmen die Telekombetreiber damit Investitionen in der Höhe von rund drei Milliarden Euro. „Wir bekennen uns trotz der hohen Investitionen voll und ganz zum Vorhaben der Bundesregierung, zu den führenden 5G-Nationen in Europa zu gehören. Wir wissen, wir schaffen dieses gemeinsame Ziel, auch in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten in denen privatwirtschaftliche Investitionen in Milliardenhöhe in Österreich die absolute Ausnahme sind“, so Marcus Grausam, CEO von A1 Telekom Austria und Vizepräsident der Internetoffensive Österreich.
Zwtl.: 5G für Stadt und Land statt digitaler Kluft
Bis zum Jahresende 2020 werden alle Landeshauptstädte sowie circa 600 Städte und Gemeinden an die 5G-Infrastruktur angebunden. Insgesamt sind dann etwa 2000 Sendeanlagen auf 5G umgerüstet und teilweise neu errichtet.
„Spätestens Ende 2025 wird unser Land dann österreichweit mit 5G versorgt. Bevölkerung und Wirtschaft profitieren großflächig durch die Gigabit-Anbindung mit der zukunftsbringenden 5G-Technologie. Durch verstärkten Glasfaserausbau in Kombination mit 5G werden Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und extrem niedrige Latenzzeiten möglich. Zusätzlich zum 5G-Ausbau in Ballungsgebieten werden die Mobilfunkunternehmen bis 2027 in rund 80% der bisher schlecht oder nicht versorgten Gebiete Highspeed Mobilfunk-Breitbandversorung bringen. Damit können über 1.700 Gemeinden zukünftig besser am digitalen Leben teilhaben“, so Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom und Vizepräsident der Internetoffensive Österreich.
Zwtl.: Herausfordernde Ausbauverpflichtungen
Bis 2023 ist eine Versorgung von 90% der Bevölkerung mit 5G sowie 98% der Autobahnen, Schnellstraßen und ausgewählter Bahnstrecken vorgesehen. „Eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur ist sowohl in ländlichen Gebieten als auch in Ballungszentren essentiell für die aktive Teilhabe an der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Arbeitswelt von morgen. 5G dient als Basistechnologie für intelligente Verkehrssysteme, Smart-Agriculture sowie Smart-Cities und eine vernetzte Industrie 4.0.“ ist Jan Trionow, CEO Hutchison Drei Austria und Vizepräsident der Internetoffensive Österreich überzeugt.
Zwtl.: Konjunkturankurbelung und wegweisendes Auktionsformat für die Zukunft
Die Neuausrichtung der österreichischen Frequenzvergabe mit Fokus auf Versorgungspflichten für die Bevölkerung statt Erlösmaximimierung für die öffentliche Hand zeigt den europäischen Weg auf. Die notwendigen Investitionen in den 5G-Infrastrukturausbau in Österreich belaufen sich auf rund 3 Milliarden Euro. Die positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Investitionen in die digitale Infrastruktur sind mehrfach belegt. Trionow weist auf einen Paradigmenwechsel in der jüngsten Auktion hin: “Die Frequenzauktion hat den Ausbau nicht vergünstigt. Es findet eine Verlagerung von Frequenzerlösen zu höheren Ausbauinvestitionen durch die Versorgungspflichten statt. Jeder Euro wird direkt in den Infrastrukturausbau investiert. Dadurch wird ein wesentlich schnellerer und weitreichenderer Rollout der mobilen Breitbandinfrastruktur, die unsere Wirtschaft gerade in der aktuellen Krisensituation dringend braucht, ermöglicht.“
Zwtl.: Telekommunikationsgesetz 2020 kann weiteren 5G-Erfolgsweg ebnen
Das in Kürze zur Begutachtung erwartete Telekommunikationsgesetz 2020 ist für einen Spitzenplatz Österreichs im 5G-Wettlauf spielentscheidend. Nur mit einer konsequenten Umsetzung der offenen Maßnahmen aus der 5G-Strategie und einem investitionsfreundlichen Rechtsrahmen lassen sich die 5G-Chancen in Österreich realisieren. Rückschritte würden einen schnellen 5G-Ausbau gefährden. Der bevorstehende Massenrollout erfordert einen Schulterschluss zwischen Politik, staatlichen Institutionen und dem Telekomsektor, um mit 5G und seinen Vorteilen für Gesellschaft und Wirtschaft in Österreich Erfolgsgeschichte zu schreiben, sind sich die drei Telekom-CEOs einig.
 

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