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Barmherzige Brüder binden alle Ordensspitäler an Österreichs Gesundheits-Datennetz HEALIX an.

29.09.2020
Drei sichert als HEALIX-Netzbetreiber Leistungsfähigkeit von kritischer Infrastruktur.\nVernetzung der Krankenanstalten hilft bei Versorgung von Corona-Patienten.\nInsgesamt bereits rund 80 Krankenhäuser in fünf Bundesländern angebunden.\nNeuer Bundesland-Gesundheitsknoten im Burgenland in Betrieb.\n Österreichs kritische Telekommunikationsinfrastruktur für Krankenhäuser und Ambulatorien „HEALIX“ wird weiter ausgebaut. Die Barmherzigen Brüder Österreich haben ihre sieben Ordensspitäler an das Gesundheitsnetzwerk HEALIX angebunden. Die Anbindung aller Standorte erfolgte über das zentrale Rechenzentrum der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. Dabei fungiert Drei als Netzbetreiber und verantwortet somit nicht nur das gesamte Netzmanagement, sondern sichert auch die Anbindung der jeweiligen Krankenhäuser in ganz Österreich an die kritische Infrastruktur von HEALIX. Das Netz selbst wird je nach Bundesland in Kooperation mit den jeweiligen Energieversorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt.
Mit der Errichtung eines neuen Bundesland-Gesundheitsknotens im Burgenland ist HEALIX als spezielles Datennetz für das Gesundheitswesen nun bereits in fünf von neun Bundesländern und in Summe österreichweit in rund 80 Krankenhäusern in Verwendung. Damit sind auch die Einrichtungen der Barmherzigen Brüder künftig im Katastrophenfall besser geschützt und direkt mit ELGA verbunden. Deren Anbindung unterliegt nun den Katastrophenschutzmechanismen der Landesbehörden. Bei einem Netzausfall im Katastrophenfall muss demnach zumindest die Hälfte der vereinbarten Internetbandbreite innerhalb von 4 Stunden wiederhergestellt werden.
Jan Trionow, CEO von Drei: „In den letzten Wochen und Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig ein gutes Gesundheitssystem und dessen Vernetzung für ein Land ist. Mit der Ausstattung des neuen Bundesland-Knoten im Burgenland mit leistungsfähiger Netz-Infrastruktur ist es uns gelungen, auch die Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder in ganz Österreich an das intelligente Datennetz HEALIX anzuschließen. Dadurch wird die medizinische Versorgung zukünftig noch krisensicherer und vor allem effizienter. Als Netzbetreiber arbeiten wir bereits an weiteren Lösungen, um das Arbeiten mit HEALIX noch einfacher und flexibler zu gestalten, wie bspw. durch einen mobilen Zugang, der gerade in der Planung ist.“
Zwtl.: Geschlossenes Datennetz für Krankenhäuser. Erleichterung für Patienten und Ärzte.
Über das geschlossene Netzwerk lassen sich Daten wie ELGA, die Patientenvorgeschichte, Röntgenbilder oder andere Untersuchungsergebnisse sicher mit anderen Krankenhäusern und Gesundheitsdienstleistern wie Röntgeninstituten, Ambulatorien, niedergelassenen Ärzten, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen oder Apotheken austauschen. Der Patient muss seine Vorbefunde nicht mehr selbst mitbringen. Ärzte können Untersuchungs- und Bilddaten in Echtzeit austauschen und Zweitbefunde von Kollegen einholen, noch während sich der Patient in der Untersuchung befindet. Das hilft, Wartezeiten für Patienten deutlich zu verkürzen, Mehrfachuntersuchungen zu vermeiden und Kosten zu sparen. Krankenhäuser unterschiedlicher Träger können so noch besser zusammenarbeiten. In Wien, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich ist dies bereits gelebte Praxis.
„Gerade in der Coronakrise zeigt sich die Bedeutung der Gesundheitsknoten. Jene Einrichtungen, die für ihre Region die Betreuung von COVID-19-Patienten übernommen haben, können so für die weitere Behandlung schnell und zentral die Patienten-Vorgeschichte abrufen und dadurch Risikofaktoren besser berücksichtigen. Aber auch für die Zukunft – etwa in Wien, wo unser Ordensspital nun via HEALIX mit den Spitälern des Krankenanstaltenverbundes (KAV) verbunden ist – ist diese Vernetzung eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Krankenhäuser“, sagt Dir. Adolf Inzinger, Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder.
Zwtl.: Nahezu lückenlose medizinische Versorgung auch in dezentralen Regionen.
Aufgebaut wurde HEALIX auf Initiative der österreichischen Krankenanstaltenverbände und der österreichischen Energieversorger in strategischer Kooperation mit Drei. Als Netzbetreiber verantwortet Drei das gesamte Netzmanagement und die Anbindung der jeweiligen Krankenhäuser an HEALIX. Da HEALIX für ganz Österreich konzipiert wurde, kann es in den verbleibenden vier Bundesländern kurzfristig umgesetzt werden. HEALIX steht dabei allen Dienstleistern im Gesundheits- und Sozialwesen zur Verfügung. Durch seine föderalistische Organisationsstruktur wird die HEALIX-Infrastruktur nicht nur gemeinschaftlich getragen, sondern genießt auch eine breite Akzeptanz. Im Moment arbeitet Drei an der Entwicklung einer mobilen Anbindung an HEALIX, die eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten erlaubt, wie z.B. eine Versorgung dezentraler Regionen via 5G. Mehr auf [healix.at] (https://healix.at)
Über Drei. Hutchison Drei Austria GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen von CK Hutchison Holdings Limited (Hongkong) und Mitglied der 3Group Europe. Drei erzielte im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von 417 Mio. Euro und zählt rund 3,8 Mio. Kunden. Als führender Telekommunikations-Anbieter in Österreich bietet das Unternehmen Mobiltelefonie, Internet, Festnetz, Fernsehen und Business-Lösungen aus einer Hand. Neben dem größten Shop-Netz aller österreichischen Telekom-Betreiber und einem umfassenden Kundendienst für Privat- und Geschäftskunden verfügt Drei mit einer Bevölkerungs-Abdeckung von 98 Prozent auch über das leistungsfähigste LTE-Netz des Landes. Im Juni 2019 startete Drei das erste, echte, zusammenhängende 5G Netz Österreichs in Linz.
 

Aktien auf dem Radar:Marinomed Biotech, Lenzing, Semperit, Amag, Addiko Bank, FACC, VIG, CA Immo, Zumtobel, Strabag, Kapsch TrafficCom, Rosenbauer, Warimpex, Rosgix, Österreichische Post, Agrana, AMS, AT&S, Erste Group, Flughafen Wien, Frequentis, Heid AG, Immofinanz, OMV, Porr, Polytec Group, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Wolford.


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Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, Energielösungen und petrochemische Produkte. Mit einem Konzernumsatz von 19 Mrd. Euro und einem Mitarbeiterstand von rund 22.500 im Jahr 2016 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs.

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