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Bankrotterklärung für Regierung: Intransparenz in Gastronomie wird weiter gefördert

21.11.2020
Wien (OTS) - Die Hoffnung war groß, dass die Bundesregierung das was sie sagt, zumindest auch tatsächlich versucht umzusetzen. Etwa die Transparenz bei Lebensmitteln zu befördern, im Sinne der heimischen Landwirtschaft, des Tierwohls und des Natur- und Klimaschutzes. Die Senkung der Umsatzsteuer bis Ende 2021 auf 5 Prozent in der Gastronomie hätte die Chance eröffnet, ebenda für verpflichtende Transparenz zu sorgen. Und damit die Betriebe bei der Umstellung auf heimische, tier- und klimafreundlich erzeugte Lebensmittel zu fördern.
„Die Eier stammen aus der Ukraine, das Kalb aus Holland, die Pute aus Polen, das Schwein und die Milch aus Deutschland - und niemand erfährt davon. Weil es schlicht spottbillig ist, greift die Mehrheit der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe weiterhin zu importierten Produkten der Tierqual & Naturzerstörung statt zu heimischen Lebensmitteln. Die Konsumenten erfahren nichts davon, denn es herrscht systematische Intransparenz. Die Umsatzsteuer-Senkung hätte den nötigen finanziellen Spielraum geboten, um einen Systemwandel zu ermöglichen. Doch Ministerin Elisabeth Köstinger beweist erneut ihre Unwilligkeit. Es ist eine Schande, dass unser Steuergeld weiterhin in die Förderung der ausländischen Massentierhaltung fließt, wo doch gerade jetzt die kleinbäuerliche Landwirtschaft dringend Unterstützung bräuchte. Diese Form der Politik kommt einer Selbstentlarvung gleich“ so Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens.
Die „Macht der Konsumenten“ im Sinne von Tierwohl, Naturschutz und Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft kann nur genutzt werden, wenn die Konsumenten auch erfahren, was tatsächlich auf ihren Tellern landet. Die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln bei verarbeiteten Produkten, in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ist daher einer der wichtigsten Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens. Dieses findet von 18. bis 25. Januar 2021 in ganz Österreich statt.
 

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