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Auftakt für Gehaltsverhandlungen bei ÖBB-Postbus – Gewerkschaft fordert angemessene Honorierung der Leistung

12.07.2019
Wien (OTS) - Bei der ÖBB-Postbus GmbH und der Österreichischen Postbus AG starten nächsten Montag die Gehaltsverhandlungen für knapp 4.000 Beschäftigte. Die Gewerkschaft rechnet mit schwierigen Verhandlungen und fordert schon im Vorfeld eine ordentliche Lohnerhöhung.
„Wir verlangen unseren fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und eine volle Abgeltung der Inflation", sagt Robert Wurm, der mit seinem Team Johann Pürstinger und Josef Nigitsch für die Kommunikationsgewerkschaft GPF (Post, Postbus, A1 Telekom) die Verhandlungen führt.
Die Personalvertreter verweisen darauf, dass die Rahmenbedingungen für den Postbus und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach wie vor schwierig sind. Bei vielen öffentlichen Ausschreibungen von Bus-Linien kommt immer noch der Billigstbieter und nicht der Bestbieter zum Zug; das Kriterium Qualität wird dabei immer noch zu wenig berücksichtigt.
„Für die Gehaltsverhandlungen darf das aber keine Ausrede sein, im Gegenteil: Nur durch den herausragenden Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen ist es gelungen, dass die Firma Postbus trotzdem Gewinne schreibt. Diese harte Arbeit muss honoriert werden“, betont Wurm.
„Die Anerkennung der Leistungen darf gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten kein Lippenbekenntnis sein und muss sich in einer entsprechenden Gehaltssteigerung auswirken“, fordert auch Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF).
Außerdem, argumentiert die Gewerkschaft, sind die Menschen durch Belastungsmaßnahmen der früheren Regierung – alleine etwa durch die neuen Arbeitszeitbestimmungen – zunehmend verunsichert. „Daher brauchen sie jetzt mehr Geld im Börsel. Nur dann können sich die Konsumausgaben und die Wirtschaft wieder stabilisieren", so Robert Wurm.
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