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ATX-Trends: voestalpine, Erste Group, Buwog, OMV, Semperit ... (Wiener Privatbank)

Erholt präsentierten sich die europäischen Börsen am gestrigen Handelstag, im Handelsstreit zwischen den USA und China gab es keine Neuigkeiten und daher wurden Investoren wieder etwas risikofreudiger. Die Erholung erfasste die meisten Sektoren, besonders deutlich legte der Mediensektor mit einem Plus von 1,1% zu. Das französische Werbeunternehmen JCDecaux will das australische Unternehmen APN Outdoor übernehmen, das brachte einen Kursgewinn von 7,6% für die Aktie. Auch Sky verzeichnete ein Plus von 3,1%, Spekulationen dass Comcast Interesse an dem Unternehmen haben könnte, beflügelten diesen Wert. Der britische online-Supermarkt Ocado profitierte von einer positiven Analystenstudie und konnte 5,8% dazugewinnen. Eine Erholung gab es auch bei Volkswagen mit einem Plus von 1,4%, das war nicht nur eine Gegenbewegung zu den vorangegangenen Verlusten sondern auch eine Reaktion auf eine angepeilte strategische Allianz mit Ford. Daimler hingegen erlebte eine Abstufung auf „Hold“ durch das Bankhaus Metzler und schloss 0,7% schwächer, auch Continental hatte vor dem Hintergrund drohender schwächerer Absätze einen schlechten Tag und ging 1,4% tiefer aus dem Handel.

Nicht ganz so positiv verlief der Handelstag in Wien, der ATX verzeichnete einen weiteren Abschlag von 0,6%. Branchenseitig fiel das Augenmerk auf die Bankpapiere. Während die Werte des ATX-Schwergewichtes BAWAG im Frühhandel über vier Prozent abgesackt waren, dämmten sie zuletzt ihre Verluste auf ein Minus von 2,8% ein. Hingegen präsentierten sich Finanzwerte europaweit mit Kursgewinnen. Erste Group stieg um 0,5% und Raiffeisen Bank um 1,7%. Agrana litt noch unter der tags zuvor erfolgten Gewinnwarnung und musste weitere 3,7% abgeben, wodurch der Aktienkurs auf ein Zwei-Jahrestief rutschte. Ähnlich auch die Situation bei Semperit , auch hier wirkte die Meldung von der Schließung eines der drei Werke in China nach und der Titel sackte weitere 3,7% ab. Gemischt verhielten sich die Ölwerte, während Schoeller-Bleckmann ein Plus von 1,3% erreichen konnte endete die OMV tief im roten Bereich mit einem Abschlag von 3,5%. Auch voestalpine wurde weiter verkauft und beendete den gestrigen Handelstag mit einer 1,6% tieferen Notierung, die nachgebenden Stahlpreise verhinderten eine Erholung bei diesem Wert.

Ebenfalls einen Stabilisierungsversuch starteten die Börsen in den USA, der Dow Jones beendete den Tag zwar noch mit einem leichten Minus, der S&P 500 konnte aber ins Plus drehen und der Nasdaq -Index legte 0,7% zu, wobei im Handelsverlauf erstmals die Marke von 7.800 Punkten überschritten wurde. General Electric , bei der Gründung des Dow Jones bereits Mitglied und nach einer kurzen Pause seit 1907 im Index vertreten, muss diesen Platz jetzt räumen und wird durch die Drogerie- und Apothekenkette Walgreen ersetzt. Das bedeutet für General Electrics gestern ein Minus von 0,5%, Walgreen hingegen konnte 5,3% zulegen. Dass der Medienkonzern Walt Disney im Bieterkampf mit dem Kabelkonzern Comcast  nachgelegt und seine Offerte für 21st Century Fox  aufgestockt hat, gab den Fox-Titeln deutlich Auftrieb. Sie stiegen um mehr 7,5%. Die Papiere von Walt Disney gewannen als einer der Spitzenwerte im Dow knapp 1,0%, während die Comcast-Titel um 1,8% anzogen. Für die Papiere von Synaptics  ging es um 11,5%hoch. Der Chiphersteller Dialog Semiconductor   bestätigte sein Interesse am Touchscreen-Hersteller. Ansonsten standen Oracle  und FedEx  mit ihren Quartalsbilanzen und Geschäftsausblicken im Zentrum des Interesses. Während Oracle 7,5%einbüßte, verlor FedEx 2,7%. Starbucks brach nach negativen Signalen für das wichtige China-Geschäft um 9,1% ein.

Gemischt verlief der Handel bei den Ölpreisen, Brent schloss 0,5% schwächer, WTI konnte  1,8% auf Grund deutlich schwächerer US-Lagerbestände zulegen. Gold tendierte ebenfalls leicht nach unten, im späten Tagesverlauf wurden etwas weniger als 1.270 US-Dollar für eine Unze des Edelmetalls bezahlt. Wenig Bewegung gab es beim Handel zwischen Euro und Dollar, am Tagesende lag die Notierung nahezu unverändert bei einer Marke von rund 1,158.

Vorbörslich sind die europ. Börsen unverändert indiziert.  Die asiatischen Börsen schließen mehrheitlich im Plus. Von der Makroseite ist es relativ ruhig. Von der Unternehmensseite ist es relativ ruhig.
 

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

BUWOG
 
Die Vonovia SE, die nach der Übernahme 90,7 Prozent am österreichischen Wohnimmobilienunternehmen BUWOG hält, möchte auch die restlichen BUWOG-Aktien über ein Squeeze-Out-Verfahren erwerben. Vonovia hat gestern bei der BUWOG beantragt, dass die nächste BUWOG-Hauptversammlung dazu einen entsprechenden Beschluss fasst, teilte das Wiener Unternehmen mit. 

Buwog teilte weiter mit, dass Details zur Höhe der angemessenen Barabfindung der Minderheitsaktionäre gesondert bekannt gegeben würden, nachdem eine Unternehmensbewertung stattgefunden habe.Nach der Abwicklung des Übernahmeangebots hält Vonovia gut 112 Millionen Stückaktien an BUWOG, oder 90,7 Prozent des Grundkapitals, und ist damit Hauptgesellschafterin.  Im Rahmen des Übernahmeangebots hat Vonovia den Buwog-Aktionären 29,05 Euro je Aktie gezahlt und damit Buwog mit 5,2 Milliarden Euro bewertet.


(21.06.2018)

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