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15.05.2019

Der Industrielle und AT&S-Kernaktionär Hannes Androsch ist bei dem Startup Longevity Labs mit 3 Mio. Euro eingestiegen und hält 51 Prozent des Unternehmens. Longevity Labs hat als erstes Unternehmen weltweit ein hochdosiertes Produkt mit der Antiaging-Substanz Spermidin auf den Markt gebracht. Laut einer Studie korreliert ein höherer Spermidin-Konsum über einen langen Zeitraum (20 Jahre) mit einer reduzierten Sterblichkeit und einer um fünf Jahre längeren Lebenserwartung, wie das Unternehmen bei einer Pressekonferenz darlegte. Wer länger Spermidin einnimmt, kann seine gesunde Lebensspanne verlängern, würden Studien ergebe. „Alt werden und gesund sterben“, fasst Hannes Androsch, der das Produkt auch in seinen Vivamayr-Kliniken zum Einsatz bringt und selbst einnimmt, die mögliche Wirkung von Spermidin zusammen. Er ist sowohl vom Produkt als auch vom Team überzeugt. Zahlen bzw. Plan-Daten will das Unternehmen noch keine veröffentlichen, auch für eine Überlegung einer Börsenotiz sei es noch zu früh, wie die Gesellschafter Herbert Pock und Gerald Sitte gegenüber Börse Social am Rande der Pressekonferenz meinten. Das Produkt wird jedenfalls in Österreich hergestellt und derzeit online in 11 europäischen Märkten vertrieben. Auch der Apothekenvertrieb befindet sich im Aufbau. Ziel ist der weltweite Vertrieb. Mitte des Jahres will man von der US-Gesundheitsbehörde FDA das OK erhalten. Die Mittel von Androsch werden für den Aufbau des Vertriebs, der Mannschaft und der Produktion eingesetzt. Und natürlich profitiere man auch von Androschs strategischer Unterstützung, so die Gründer.

Tag 2 bei Frequentis und nun haben wir die Aktie auch im wikifolio, Kauf erfolgte zu 17,58, etwas mehr als zwei Prozent unter dem Emissionskurs. Unter http://www.boerse-social.com/boersenvideo gibt es ein Youtube-Video vom IPO-Event gestern.
Frequentis ( Akt. Indikation:  17,45 /17,60, -1,45%)

Gerald Dürrschmid fasst "Börsenradio gehört" diesmal für die Möglichkeitszone Listing zusammen, geht es doch um startup300: „… den meisten kommt unser Geschäftsmodell noch komisch vor“ – Vorstandsinterview mit Michael Eisler, Co-Founder von Startup300.

„Wir suchen interessante Unternehmen, helfen ihnen und entwickeln sie, um sie dann später hoffentlich gut verkaufen zu können. Das zeichnet das Startup-Business aus.“ Aktuell meldet das seit Jänner im direct market plus gelistete Unternehmen den Einstieg zweier Branchen-Profis, Erhard Grossnigg und Hannes Niederhauser. Letzterer wurde jüngst in den Aufsichtsrat der Startup300 gewählt, „was uns sehr freut, weil er einerseits ein Techniker ist und weil er sehr viel Kapitalmarkterfahrung mitbringt“, so Eisler. Überlegt werde im Moment eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht, Größenordnung 3 Mio. Euro. Mit Talent Garden befinde man sich in Gesprächen betreffend Standort in Budapest.

Die Aktie, rund 110 Tage alt, ist seit dem Listing etwas zurückgekommen. Man sei mit rund 210 Aktionären an die Börse gekommen, wobei die Top-Ten-Kernaktionäre (u. a. Vorstände, Aufsichtsrat) fast 50 Prozent des Unternehmens halten. Von den anderen 200 Aktionären hätten vermutlich welche ihr Investment veräußert. Andererseits seien bislang über 2 Mio. gehandelt worden, es müsse daher auch Käufer gegeben haben, die an das Unternehmen glauben. „Wir fühlen uns wohl an der Börse, wir werden dort bleiben und uns hoffentlich in andere Marktsegmente hineinentwickeln, wenn die Größenordnung stimmt.“

Die Akquisition von The Minted Unternehmens- und PR-Beratungs GmbH sei „ein ganz logischer Schritt“ gewesen. Dieses Unternehmen helfe Startups, sich im „Förder-Dschungel“ zurecht zu finden. Bezahlt wurde mit eigenen Aktien – ein Modell für die Zukunft? Ja, die Aktie sei, so Eisler, Akquisitionswährung, auch wenn die Liquidität noch überschaubar sei. Man wolle auch über diese Akquisitionswährung wachsen.

Nächste Schritte: umfassendes Angebot für die digitale Transformationsbegleitung von Unternehmen. Eisler: „Die weltweit wertvollsten Unternehmen sind solche mit digitalen Geschäftsmodellen.“ Im ATX gäbe es, so Eisler, dagegen nur ganz wenige digital ausgerichtete Unternehmen. Startup300 werde einerseits „dafür bezahlt, bestehende Unternehmen bei der Digitalisierung zu begleiten“. Und andererseits arbeite man mit Startups am gleichen Thema, wofür man nicht mit Geld, sondern häufig mit Beteiligungen bezahlt werde. Beim Thema Digitalisierung sei man, so Eisler, „ein kompetenter Ansprechpartner“.

Stichwort Gewinn und Rendite 2019 wird für startup300 ein Jahr des Wachstums und der Sicherung von Marktanteilen, meint Michael Eisler, da müsse sich „das Ergebnis noch hinten anstellen“.
startup300 ( Akt. Indikation:  6,50 /6,90, -4,01%)

(Der Input von #gabb Neue Aktien für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 15.05.)


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