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Andritz: Auftragsstand auf Rekordniveau - Dividende soll auf 2,7 Euro je Aktie erhöht werden

05.03.2026, 2454 Zeichen

Der Technologie-Konzern Andritz hat seine Ergebnisse für 2025 vorgelegt: Das Unternehmen weist für 2025 einen Rückgang beim Umsatz um 5  Prozent auf 7,9 Mrd. Euro aus. Das vergleichbare EBITA sank im Jahr 2025 um 6 Prozent auf 698,4 Mio. Euro. Die operative Rentabilität (vergleichbare EBITA-Marge) blieb mit 8,9 Prozent auf dem Niveau des Vorjahrs (2024: 8,9 Prozent). Das Konzernergebnis beträgt 457,1 Mio. Euro (-7,9 Prozent), mit einer Konzernergebnis-Marge von 5,8 Prozent (2024: 6,0 Prozent). Es soll eine Dividende in Höhe von 2,7 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2024: 2,6 Euro je Aktie), wie das Untenehmen mitteilt.

Der Auftragseingang der Gruppe erreichte 2025 8,9 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Haupttreiber waren laut Andritz die Geschäftsbereiche Pulp & Paper und Hydropower, die ihren Auftragseingang um 20 Prozent bzw. 16 Porzent steigern konnten, während die Bereiche Environment & Energy und Metals einen Rückgang verzeichneten. Das Book-to-Bill-Verhältnis liegt bei 1,13 - somit überstieg der Auftragseingang den im Laufe des Jahres realisierten Umsatz. Der Auftragsstand zum Jahresende 2025 erhöhte sich um 7 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro, was laut Andritz "eine solide Grundlage für die Umsatzrealisierung im Jahr 2026 darstellt." CEO Joachim Schönbeck: „Das letzte Jahr hat uns erneut Disziplin und klare Prioritäten abverlangt, zumal wir uns mit geopolitischen Hürden und einem zurückhaltenden Investitionsklima konfrontiert sahen. Andrizt hat dennoch gute Ergebnisse erzielt, und ich bin stolz darauf, wie unsere Teams die Herausforderungen gemeistert haben. Der Auftragseingang ist gestiegen, der Auftragsstand erreichte ein neues Rekordniveau und unsere Rentabilität war solide – all dies verdanken wir dem Vertrauen unserer Kunden, der starken Partnerschaft mit unseren Lieferanten und dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2025 war bei Andritz ein aktives M&A-Jahr, das Unternehmen tätigte sechs größere Akquisitionen, nämlich LDX Solutions, A.Celli Paper, Salico Group, Diamond Power, Allen-Sherman-Hoff und Sanzheng.

Für das laufende Jahr erwartet die Gruppe eine Projektaktivität auf dem derzeitigen Niveau und ein moderates Umsatzwachstum. Es wird mit einem Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Mrd. Euro gerechnet. Die vergleichbare EBITA-Marge (ohne nicht-operative Positionen) wird voraussichtlich weiterhin auf einem Niveau zwischen 8,7 und 9,1 Prozent liegen.



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