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ams mit Zahlen im Rahmen der eigenen Erwartungen, einer Zweitnotierung und einer gestoppten Akquisition-Evaluierung

22.10.2018

Die in der Schweiz notierte ams , Anbieter von Sensorlösungen, veröffentlicht die Zahlen des 3. Quartals. Das Geschäft von ams entwickelte sich eigenen Angaben zufolge im 3. Quartal 2018 ausgesprochen positiv, dabei sei die Entwicklung von den bereits erwarteten umfangreichen Produkthochläufen im Consumer-Geschäft bestimmt gewesen. Unterstützt durch die erwartet erfreuliche Nachfragesituation in den weiteren Endmärkten seien die Ergebnisse des 3. Quartals daher vollständig im Rahmen der Erwartungen gelegen, so das Unternehmen.

Der Gruppenumsatz im 3. Quartal betrug USD 479,6 Mio., das ist ein Anstieg um 92% gegenüber dem Vorquartal und ein Anstieg um 57% gegenüber USD 305,5 Mio. im Vorjahresquartal. Die bereinigte Bruttogewinnmarge im 3. Quartal betrug 33% (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) bei einer Bruttogewinnmarge gemäß IFRS von 31% (einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung), verglichen mit 41% beziehungsweise 37% im Vorjahresquartal.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) für das 3. Quartal betrug USD 60,2 Mio. oder 13% des Umsatzes (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) und lag damit innerhalb den Erwartungen, das ist ein Anstieg gegenüber USD 40,5 Mio. im Vorjahreszeitraum (USD 37,3 Mio. oder 8% des Umsatzes einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung, das ist ein Anstieg gegenüber USD 12,3 Mio. im 3. Quartal 2017). Dieses erwartet positive Ergebnis reflektiert das von Produkthochläufen geprägte Quartal bei steigenden Produktionsvolumina für eine kürzlich vorgestellte globale Smartphoneplattform.

Das bereinigte Nettoergebnis des 3. Quartals betrug USD 18,6 Mio. (bereinigt um die Wert- änderung des Optionsbestandteils der Fremdwährungswandelanleihe) gegenüber USD 23,5 Mio. im Vorjahresquartal (3. Quartal 2018: USD 68,8 Mio. einschließlich Wertänderung). Das bereinigte unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie für das 3. Quartal lag bei CHF 0,22/0,21 bzw. USD 0,23/0,22 basierend auf 82.518.624/84.893.054 Aktien (3. Quartal 2018: CHF 0,82/0,79 bzw. USD 0,83/0,81 einschließlich Wertänderung; 3. Quartal 2017: CHF 0,28/0,27 bzw. USD 0,28/0,27 basierend auf 83.390.747/86.716.951 Aktien, jeweils gewichteter Durchschnitt).

Der operative Cashflow für das 3. Quartal lag bei USD 85,9 Mio. gegenüber USD -37,6 Mio. im Vorjahresquartal. Der Gesamtauftragsbestand (ohne Konsignationslagervereinbarungen) am 30. September 2018 lag bei USD 601,7 Mio., das ist ein Anstieg gegenüber USD 544,4 Mio. am Ende des 2. Quartals und USD 512,3 Mio. am 30. September 2017.

Weiters heisst es seitens ams: Zur strategischen Geschäftsbeurteilung kann ams informieren, dass einerseits im Verlauf der vergangenen Monate eine bedeutende Akquisitionsmöglichkeit evaluiert wurde, ams sich jedoch entschieden hat, diese Möglichkeit nicht weiter zu verfolgen. Andererseits und mit Blick auf die weitere Zukunft sieht ams, dass optische Sensortechnologien ein noch breiteres Spektrum an Anwendungen mit signifikantem Wachstumspotential für ams unterstützen werden, darunter in Bereichen wie der Audiosensorik. Gleichzeitig stellt ams fest, dass künftige Einsatzmöglichkeiten optischer Sensorik ein größeres Umsatzpotential und höhere Wachstumsaussichten im Vergleich zu bestimmten erwarteten Umweltsensorik-Anwendungen bieten.

ams hat daher entschieden, die derzeitigen Aktivitäten im Bereich Umweltsensorik künftig unterzugewichten und sich stark auf sehr attraktive mittel- und langfristige Wachstumsmöglichkeiten in optischen Technologien zu konzentrieren. Diese umfassen neue Innovationsfelder wie photonische Elemente und photoakustische Strukturen. ams bereitet derzeit Schritte zur Umsetzung dieser Änderungen vor und erwartet, weitere Details mit den nächsten Quartalsergebnissen bekanntzugeben.

Durch diese Entscheidungen ist ams in seiner strategischen Herangehensweise noch stärker fokussiert und verfolgt eine Wachstumsstrategie auf Basis der drei Säulen Optische, Image- und Audiosensorik.

ams befindet sich den Angaben zufolge darüber hinaus in frühen Vorbereitungen für die geplante Zweitnotierung an der Hong Kong Stock Exchange, die derzeit für das 2. Quartal 2019 erwartet wird. Neben der Schaffung eines umfassenden Zugangs zu einer breiten regionalen Investorenbasis unterstreicht die geplante Notierung die wachsende Bedeutung der Region Asien/Pazifik für das Geschäft von ams. Um die Vorteile der Transaktion weiter zu verstärken, geht ams vorbehaltlich erforderlicher Genehmigungen von einer Aktienplatzierung im Rahmen der Notierungstransaktion von bis zu 10% der ausstehenden Aktien aus.

Für das 4. Quartal 2018 erwartet ams weiteres sequentielles Wachstum, da sich der Hochlauf sehr volumenstarker Smartphone-Sensorlösungen fortsetzt und seine anderen Endmärkte ihre positiven Umsatzbeiträge fortführen. Auf Basis verfügbarer Informationen geht ams daher von einem Umsatzanstieg im 4. Quartal auf USD 570-610 Mio. aus, das ist ein Wachstum von rund 19-27% gegenüber dem Vorquartal. Dementsprechend sieht ams 2018 als ein weiteres Jahr mit starkem Wachstum und Rekordumsatz. Für die bereinigte operative Ergebnismarge (EBIT-Marge) für das 4. Quartal (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) erwartet ams eine weitere sequentielle Erhöhung auf 16-20% bei Berücksichtigung von Produktmixeffekten aufgrund einer Verschiebung der Gesamtnachfrage hin zu einem Mix einschließlich bestimmter reiferer Produkte. Gleichzeitig geht ams für 2018 von Gesamtinvestitionen (Capex) von rund USD 500 Mio. aus. ams erwartet eine starke Zunahme liquider Mittel im 4. Quartal und geht von einem deutlichen positiven Free Cash Flow (FCF)-Ergebnis für das gesamte 2. Halbjahr 2018 aus.

ams bestätigt sein Wachstumsziel von 60% CAGR (durchschnittlicher jährlicher Wachstumsrate) für den Umsatz von ams im Zeitraum 2016-2019 auf Basis seines Geschäftsausblicks und seiner Pipeline für das kommende Jahr. ams ist einem profitablen Wachstum verpflichtet und bestätigt daher sein Ziel der Erreichung einer bereinigten EBIT-Marge von 30% in 2020, da ams von der langfristigen Stärke seines Geschäfts und seiner strategischen Positionierung in verschiedenen Wachstumsmärkten überzeugt ist. Nach den umfangreichen Investitionen 2017 und 2018 geht ams für 2019 bei positiver Auswirkung auf sein Cash Flow-Profil derzeit von deutlich niedrigeren Investitionen (Capex) gegenüber dem laufenden Jahr aus und erwartet diese im Rahmen seiner längerfristigen Zielbandbreite von 10-15% des Umsatzes.

 


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Bildnachweis

1. ams wafer , (© ams)   >> Öffnen auf photaq.com



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