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Aktienforum: Vorschlag von deutsch-französischer Aktiensteuer würde heimische Realwirtschaft massiv treffen

21.01.2020
Wien (OTS) - „Die Absage an den deutsch-französischen Vorschlag einer reinen Aktiensteuer durch Finanzminister Blümel wird vom Aktienforum sehr begrüßt“, so Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, heute, Dienstag, anlässlich des ersten Finanzministertreffens im Jahr 2020 in Brüssel. „Von ursprünglichen Plänen, die den Hochfrequenzhandel besteuern hätten sollen, war der zuletzt von Deutschland und Frankreich ausgearbeitete Plan einer reinen Aktiensteuer meilenweit entfernt. Dies hätte die Realwirtschaft und den Börsestandort Wien außerordentlich belastet. Umso besser, dass hier Österreich nun klar Flagge zeigt“, betont Ottel. Ein für das Aktienforum erster wichtiger Schritt dazu waren die Ergebnisse eines Gutachtens, das vom Ministerium bei Finanzprofessor Stefan Pichler von der Wirtschaftsuniversität Wien in Auftrag gegeben wurde. Die Ergebnisse des Gutachtens zum aktuellen „FTT“-Vorschlag sind für Ottel „vernichtend und eine eindeutige Basis für die Entscheidung von Finanzminister Blümel.“
Über das Aktienforum:
Das Aktienforum ist die Interessenvertretung der heimischen börsennotierten Unternehmen und setzt sich für einen starken österreichischen Kapitalmarkt ein. Auf seine Mitglieder entfallen drei Viertel der Marktkapitalisierung der Wiener Börse. Seit 1989 vertritt das Aktienforum die Interessen seiner Mitglieder auf europäischer und österreichischer Ebene und ist Mitglied der European Association for Share Promotion.
 

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Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.

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