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AKNÖ-Wieser: 18,8 Mio. Steuerrückzahlungen für Mitglieder im Jahr 2023 erreicht

04.03.2024, 3493 Zeichen
St. Pölten (OTS) - Die AK Niederösterreich unterstützt ihre Mitglieder direkt vor Ort beim Steuerausgleich (Arbeitnehmer*innenveranlagung). 2023 haben mehr als 17.300 Mitglieder dadurch 18,8 Millionen Euro an zu viel bezahlten Steuern zurückbekommen. Auch heuer wird diese Steuerspar-Beratung fortgesetzt. Termine dafür gibt es in allen Bezirks- und Servicestellen der Arbeiterkammer Niederösterreich. „Jährlich lassen niederösterreichische Arbeitnehmer*innen Millionen Euro beim Finanzamt liegen. Unsere Expert*innen helfen, die zu viel bezahlten Steuern wieder zurückzuholen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
Bereits zum 22. Mal finden die Steuerspar-Beratungen der AK Niederösterreich statt. Waren es in den ersten Jahren nur „Steuerspar-Wochen“, so können die Mitglieder seit einigen Jahren das ganze Jahr hindurch ihre Beratungs-Termine wahrnehmen. „Mehr als 203 Millionen Euro haben unsere Mitglieder dadurch insgesamt von der Finanz rückerstattet bekommen“, so Präsident Wieser. „Allein im Vorjahr waren es 18,8 Millionen Euro“.
Verbreiterung der Steuergrundlage
Präsident Wieser fordert unter anderem eine Verbreiterung bei der Steuerbemessungs-Grundlage, gerade vor dem Hintergrund der solidarischen Finanzierung des Sozialstaates: „Es werden nur noch 60 Prozent der Wertschöpfung aus menschlicher Arbeitskraft erbracht, aber bereits 40 Prozent stammen aus Maschinen, Robotern oder sonstigem Vermögen. Diese 40 Prozent-Lücke für die Finanzierung des Sozialstaates muss geschlossen werden.“
Zwtl.: Steuersatz auf Betriebsüberschüsse
Die Arbeitnehmer*innen sichern die Wertschöpfung, unsere Mitglieder halten als Konsument*innen die Nachfrage für die Wirtschaft und sie halten das Land am Laufen“, so Wieser.
Der Anteil indirekter Steuern wie Konsum- und Verbrauchssteuern ist bei Geringverdiener*innen wesentlich größer ist als bei gutverdienenden Menschen. Daher braucht das Land dringend Steuerlösungen, die gerechter sind. In Österreich wird nur ein Viertel an Vermögensteuer gezahlt wie im restlichen Europa. Deshalb ist eine höhere Vermögensteuer ein Hebel, um mehr Steuergerechtigkeit zu erreichen.
Zwtl.: Mehr Absetz- statt Freibeträge
Präsident Wieser betont: „Es braucht mehr Absetz- statt Freibeträge. Denn im derzeitigen Steuerrecht werden Geringverdiener durch Freibeträge mitunter ganz erheblich benachteiligt.“ Von Absetzbeträgen hingegen, am besten mit einem Ökobonus, der die Benutzung von Öffis fördert, profitieren alle gleichermaßen.
Zwtl.: Erhöhung des Werbungskostenpauschales
Das Webungskostenpauschale wurde seit der Einführung im Jahr 1988 noch nie angepasst. Eine Erhöhung anhand des Verbraucherpreisindexes (+118,6 Prozent) würde eine Erhöhung auf mindestens 289 Euro ergeben.
Zwtl.: AK-Direktorin Heise: Unbürokratische Terminvergabe
„2023 haben unsere Expert*innen insgesamt mehr als 34.000 Steuerspar-Beratungen durchgeführt. Davon fast 18.000 persönlich, fast 1.700 per Email oder in anderer schriftlicher Form und fast 15.000 telefonisch“, so AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise. Heuer können die Mitglieder ganzjährig ihren Termin der Steuerspar-Beratung buchen. Und zwar unbürokratisch unter der Telefonnummer 057171-26000 oder online auf der AK Website“, so Heise. Die Termine finden zu den Öffnungszeiten der Bezirks- und Servicestellen statt. Zusätzlich werden auch Freitagnachmittags- und Samstagtermine vergeben. „Unsere Expert*innen den Mitgliedern gerne zur Verfügung, um sie beim Steuerausgleich zu unterstützen,“ so Heise.

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