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AK Niederösterreich-Vollversammlung: Serviceleistungen in der Coronakrise ausgebaut

06.05.2021
St. Pölten (OTS) - 2020 war wegen der Coronakrise ein sehr forderndes und besonderes Jahr für unsere Kolleginnen und Kollegen. Es hat sehr viel Flexibilität und Innovationsgeist von uns gefordert. Aufgrund der Krise musste es neue Leistungen geben“, so AK Niederösterreich Direktorin Bettina Heise in ihrem Bericht bei der Vollversammlung der AK Niederösterreich im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten.
So wurde die Beratung im Arbeitsrecht und Konsumentenschutz deutlich ausgebaut, die Hotline „Job und Corona“ wurde ins Leben gerufen, für Arbeitssuchende wurde der "Corona-Energiebonus" ausbezahlt, 450.000 Schutzmasken wurden an die Mitglieder verteilt und eine psychologische Beratungshotline für Beschäftigte in Gesundheits-und Pflegeberufen wurde im Jahr 2020 gegründet.
Die Inanspruchnahme der Beratungen ist im Corona-Krisenjahr 2020 deutlich angestiegen. Beim Arbeits-und Sozialrecht gab es um 175 Prozent mehr Email-Beratungen als im Jahr davor, beim Konsumentenschutz gab es ein 50 Prozent-Plus bei den telefonischen Beratungen, schilderte die Direktorin. Des weiteren wurde der Rechnungsabschluss 2020 vorgelegt. Die Einnahmen der AK Niederösterreich sind 2020 wegen der Corona-Krise unter denen des Jahres 2019 geblieben. Konkret nahm die AK Niederösterreich im Jahr 2020 77,170.298 Millionen Euro ein. Das ist um 2,19% weniger als im Voranschlag vorgesehen. Der Rechnungsabschluss 2020 wurde von allen Fraktionen, also einstimmig, angenommen.
2021: Herausforderungen bleiben – Service bleibt dennoch stabil und wird ausgebaut
Für 2021 ist mit einer anhaltenden Wirtschaftskrise zu rechnen. Inhaltlich steht für 2021 die verstärkte Grundlagenarbeit für die „3VS“ an. So wird zum Beispiel der „Projektfonds Arbeit“ stärker an diese 3Vs – Veränderung der Arbeitswelt, Versorgungssicherheit und Verteilungsgerechtigkeit ausgerichtet, informierte die Direktorin.
Bei der Sitzung des niederösterreichischen ArbeitnehmerInnenparlaments wurden vor allem Verbesserungsvorschläge für die Arbeitswelt diskutiert und beschlossen. Zum Beispiel eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Einkommen, ein leichterer Zugang zur 6. Urlaubswoche, oder gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit. Als letzter, aber wichtigster Punkt wurde ein 20-seitiges Memorandum beschlossen, das konkrete Umsetzungsschritte und Forderungen für die „3Vs“ beinhaltet.
 

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