08.07.2026, 8503 Zeichen
ATX: -1,72%
| Aktie | Symbol | SK |
Perf. |
|---|---|---|---|
| AT&S | ATS | 180.8 | 4.63% |
| OMV | OMV | 58.95 | 3.33% |
| SBO | SBO | 30.7 | 2.68% |
| DO&CO | DOC | 208 | -4.15% |
| Erste Group | EBS | 113 | -4.56% |
| RBI | RBI | 53.4 | -5.99% |
Social Comments zu den Gewinnern/Verlierern
| DO&CO | ||||
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07.07 11:31
Daybreak | LUXEX Luxury and Exchange |
Do & Co – Update, keine Transaktion Die Position notiert rund 30% im Plus. Ich ändere nichts an der Allokation – kein Teilverkauf, keine Aufstockung.Der Nahost-Effekt auf das Airline-Catering verbessert sich monatlich. Der Kurs hat sich auf diesem Niveau stabilisiert – das interpretiere ich als Bestätigung durch den Markt, nicht als kurzfristige Übertreibung. Ich sehe das als strukturelle Neubewertung eines zu lange übersehenen Titels. Position bleibt unverändert. | |||
| RBI | ||||
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07.07 12:08
Smeilinho | ATAT30 Austria 30 Private IR |
Die Raiffeisen Bank International beabsichtigt, die Mindestannahmequote für das Angebot an die Addiko-Aktionäre zu senken. Bisher unterliegt das Angebot einer freiwilligen Mindestannahmequote von mehr als 75 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien. Die beabsichtigte Änderung des Angebots wurde am 6. Juli 2026 bei der Übernahmekommission angezeigt und wird derzeit von dieser geprüft, teilt die RBI mit. Wie berichtet, bietet die RBI 26,5 Euro je Addiko-Aktie und die NLB mit 37,0 Euro deutlich mehr. Laut RBI sind bis bis zum 6. Juli 2026, 9:30 Uhr, Annahmeerklärungen für insgesamt 9.890.151 Aktien der Addiko zugegangen. Dies entspricht 50,72 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien und bedeutet, dass seit der letzten Bekanntmachung Ende Juni keine Erklärungen zurückgezogen wurden. Der IVA Interessenverband für Anleger meint zur aktuellen Situation: "Obwohl das Angebot der NLB signifikant höher ist, signalisiert der Börsenkurs eine deutlich größere Erfolgswahrscheinlichkeit für das Angebot der RBI. Das NLB-Angebot hat aktuell wenig Aussicht auf Erfolg. Die Situation ist grundsätzlich sehr dynamisch. Die Bieter können ihre Bedingungen noch kurzfristig ändern, z.B. durch eine Reduktion der Annahmeschwelle, so wie von RBI mit der Ad-hoc-Mitteilung angekündigt. Wir empfehlen daher die Annahmefrist bis 22.7.2026 um 17.00 Uhr voll auszuschöpfen und gegebenfalls ihre Depotbank darauf hinzuweisen. Entscheidend für Streubesitzaktionäre dürfte der 17.7.2026 sein, da ab diesem Datum keine Widerrufe von bisherigen Annahmeerklärungen mehr möglich sind – auf diese wäre das NLB-Angebot nämlich angewiesen." RBI ([bidask_AT0000606306], [change_AT0000606306]) | |||
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07.07 10:45
SEC | SECLOVE SEC - Love me forever |
Warum ist Raiffeisen Bank International auf meiner aktuellen Shortlist? Die Raiffeisen Bank International (RBI) zählt zu den führenden Bankengruppen in Österreich und ist vor allem in Zentral- und Osteuropa stark vertreten. Während viele westeuropäische Banken ihr Geschäft auf die Heimatmärkte konzentrieren, verfügt RBI über ein breit diversifiziertes Netzwerk in zahlreichen CEE-Ländern. Gerade diese regionale Ausrichtung macht die Bank zugleich interessant und anspruchsvoll zu bewerten. In den vergangenen Jahren standen vor allem die Aktivitäten in Russland im Fokus. Die Bank arbeitet weiterhin daran, ihr dortiges Engagement schrittweise zu reduzieren. Dieser Prozess verläuft allerdings komplexer als ursprünglich erwartet und sorgt regelmäßig für Unsicherheit am Markt. Gleichzeitig entwickelt sich das operative Geschäft in vielen anderen Kernmärkten solide, sodass die Ertragskraft insgesamt robust geblieben ist. Bei Banken spielt das Kurs-Umsatz-Verhältnis aus meiner Sicht kaum eine Rolle. Deutlich aussagekräftiger erscheint das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Mit einem KBV von 0,9 würde der Markt die Bank aktuell unterhalb ihres bilanziellen Eigenkapitals bewerten. Das allein wäre noch kein Argument, allerdings empfinde ich diese Bewertung angesichts der Profitabilität und der Kapitalausstattung durchaus als bemerkenswert. Vermutlich würde der Markt weiterhin einen Abschlag für die bestehenden geopolitischen Unsicherheiten verlangen. Mit einer Relativen Stärke von 172 gehört RBI gleichzeitig zu den stärksten Werten meines Screenings. Das finde ich besonders interessant, weil günstige Bewertungen häufig mit schwachen Kursentwicklungen einhergehen. Hier scheint der Markt zumindest teilweise wieder Vertrauen aufzubauen. Meine zentrale These wäre, dass der Markt derzeit vor allem das Russland-Risiko bewertet und dabei möglicherweise die Ertragskraft des übrigen Konzerns etwas in den Hintergrund rücken lässt. Sollte es dem Management gelingen, den Rückzug weiter planbar umzusetzen und gleichzeitig die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa stabil zu entwickeln, könnte sich diese Wahrnehmung mit der Zeit verändern. Risiken sehe ich dennoch weiterhin in geopolitischen Entwicklungen, regulatorischen Vorgaben sowie möglichen Wertberichtigungen. Gerade bei international tätigen Banken können sich politische Entscheidungen kurzfristig erheblich auf die Bewertung auswirken. Genau diese Mischung aus niedriger Bewertung, hoher Relativer Stärke und einer klar identifizierbaren Unsicherheit macht die Aktie für mich derzeit zu einem interessanten Beobachtungskandidaten. Meine Risikoeinschätzung: 7/10 Meine Einordnung: Ein klassischer Value-Kandidat, dessen Bewertung stark von geopolitischen Faktoren geprägt werden dürfte. ___ Meta-Fazit zu allen Werten auf meiner aktuellen Shortlist Auffällig ist in dieser Ausgabe vor allem die Mischung aus etablierten Marktführern und Unternehmen, die sich in unterschiedlichen Phasen einer operativen Neuorientierung befinden. Keiner der fünf Werte wäre ein klassischer Wachstumswert. Stattdessen dominieren Unternehmen, deren Bewertung weiterhin von Unsicherheiten geprägt scheint. Mit Raiffeisen Bank International und Lufthansa finden sich zwei Unternehmen auf der Liste, bei denen geopolitische beziehungsweise branchenspezifische Risiken seit Jahren eine wichtige Rolle spielen. Stanley Black & Decker steht stellvertretend für die Hoffnung auf eine Normalisierung der Industriekonjunktur. Target könnte von einer Stabilisierung des Konsums profitieren, während Delta Air Lines zeigt, dass selbst innerhalb einer zyklischen Branche Qualitätsunterschiede bestehen. Meine Beobachtung wäre deshalb, dass das Screening derzeit vor allem Unternehmen hervorbringt, bei denen der Markt zwar wieder vorsichtig optimistischer geworden ist, gleichzeitig aber noch keine uneingeschränkte Zuversicht eingepreist zu haben scheint. Genau diese Kombination aus günstiger Bewertung und positiver Kursentwicklung bildet den Kern meines Auswahlverfahrens. Interessant finde ich außerdem, dass die Shortlist in dieser Ausgabe stark konjunktursensitiv ausfällt. Banken, Industrie, Einzelhandel und Luftfahrt profitieren typischerweise dann, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld stabilisiert oder verbessert. Das könnte darauf hindeuten, dass der Markt aktuell selektiv wieder mehr Vertrauen in zyklische Geschäftsmodelle fasst, ohne dabei jede Bewertung nach oben zu treiben. Ob sich daraus tatsächlich ein nachhaltiger Trend entwickelt, bleibt jedoch abzuwarten. ___ Neugierig, welche Werte sich sonst noch auf meiner aktuellen Shortlist befinden? Folge mir gerne und setze mein wikifolio auf deine Watchlist 😊 Performance wikifolio "Love me forever" letzte 12 Monate: ~ +97 % (Dax: ~ +9 %). Durchschnittliche Performance über 12 Jahre: 14 % p.a. bei einem niedrigen Rendite/Risiko-Faktor von 0,6. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. | |||
Wiener Börse Party #1196 feat. Opening Bell-Miterfinderin Karin Bauer: ATX etwas fester, mehr Streubesitz bei der Porr, 35 Jahre Agrana-IPO
1.
AT&S am 8.7. 4,63%, Volumen 74% normaler Tage
2.
OMV am 8.7. 3,33%, Volumen 108% normaler Tage
3.
SBO am 8.7. 2,68%, Volumen 90% normaler Tage
4.
DO&CO am 8.7. -4,15%, Volumen 112% normaler Tage
Aktien auf dem Radar:Porr, Kapsch TrafficCom, AT&S, Semperit, RHI Magnesita, Amag, OMV, Lenzing, Strabag, Addiko Bank, FACC, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG VZ, Heid AG, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Bajaj Mobility AG, voestalpine, BKS Bank Stamm, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Fresenius Medical Care, Rheinmetall, SAP, Volkswagen Vz., BMW.
Polytec
Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.
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