07.07.2026, 4618 Zeichen
Die Raiffeisen Bank International beabsichtigt, die Mindestannahmequote für das Angebot an die Addiko-Aktionäre zu senken. Bisher unterliegt das Angebot einer freiwilligen Mindestannahmequote von mehr als 75 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien. Die beabsichtigte Änderung des Angebots wurde am 6. Juli 2026 bei der Übernahmekommission angezeigt und wird derzeit von dieser geprüft, teilt die RBI mit. Wie berichtet, bietet die RBI 26,5 Euro je Addiko-Aktie und die NLB mit 37,0 Euro deutlich mehr. Laut RBI sind bis bis zum 6. Juli 2026, 9:30 Uhr, Annahmeerklärungen für insgesamt 9.890.151 Aktien der Addiko zugegangen. Dies entspricht 50,72 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien und bedeutet, dass seit der letzten Bekanntmachung Ende Juni keine Erklärungen zurückgezogen wurden. Der IVA Interessenverband für Anleger meint zur aktuellen Situation: "Obwohl das Angebot der NLB signifikant höher ist, signalisiert der Börsenkurs eine deutlich größere Erfolgswahrscheinlichkeit für das Angebot der RBI. Das NLB-Angebot hat aktuell wenig Aussicht auf Erfolg. Die Situation ist grundsätzlich sehr dynamisch. Die Bieter können ihre Bedingungen noch kurzfristig ändern, z.B. durch eine Reduktion der Annahmeschwelle, so wie von RBI mit der Ad-hoc-Mitteilung angekündigt. Wir empfehlen daher die Annahmefrist bis 22.7.2026 um 17.00 Uhr voll auszuschöpfen und gegebenfalls ihre Depotbank darauf hinzuweisen. Entscheidend für Streubesitzaktionäre dürfte der 17.7.2026 sein, da ab diesem Datum keine Widerrufe von bisherigen Annahmeerklärungen mehr möglich sind – auf diese wäre das NLB-Angebot nämlich angewiesen."
RBI (
Akt. Indikation: 56,45 /56,55, -0,53%)
Addiko Bank (
Akt. Indikation: 26,70 /28,60, -0,18%)
Andritz wurde von Enlaza, dem Übertragungsnetzbetreiber der Grupo Energía Bogotá, mit der Lieferung von fünf rotierenden Phasenschiebern beauftragt. Der Auftragswert liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Anlagen sollen die Netzstabilität stärken und die Integration erneuerbarer Energien in der kolumbianischen Karibikregion unterstützen, wie Andritz mitteilt. Dieter Hopf, CEO von Andritz Hydropower Brasilien, sagt: „Nachdem wir in Kolumbien bereits Wasserkraftkapazitäten von mehr als 7.000 MW installiert oder modernisiert haben, freuen wir uns, nun mit unseren rotierenden Phasenschiebern weiterhin zur Energiewende in der Region beizutragen und Enlaza bei der Stärkung der Übertragungsinfrastruktur des Landes zu unterstützen.“
Andritz (
Akt. Indikation: 73,50 /73,70, -0,67%)
In einem Kommentar auf der Website der Wiener Börse erklärt 3 Banken Generali KAG-Geschäftsführer Alois Wögerbauer, welche Punkte zu berücksichtigen sind, um den Wiener Markt zu verstehen und warum heimische Aktien einen Blick Wert sind. Sein Fazit: "Aktien sind die beste langfristige Vorsorge. Neben den globalen Investments gibt es auch regionale Champions. Erste und Vienna Insurance dominieren in Osteuropa. Voest, Palfinger, Andritz, Wienerberger, AT&S oder Strabag sind Qualitätsführer in ihren Bereichen. Die Liste lässt sich fortsetzen. Ein kleiner Teil „Patriotismus“ ist daher auch in der Geldanlage angesagt. Wir empfehlen eine Gewichtung von etwa 4 Prozent des Aktienteils."
Die Vienna Insurance Group, A1 Telekom Austria, Erste Bank, Anexia, Keba Group, Spar, ICS und die Umdasch Group starten gemeinsam die "Initiative Digitale Souveränität". Ziel ist es, Österreich und Europa technologisch unabhängiger, innovativer und resilienter zu machen. Gelingen soll dies mit europäischen Technologien, Know-how und Werten sowie dem Schutz kritischer Infrastruktur. Es soll ein Positionspapier in den politischen als auch in den gesellschaftspolitischen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft eingebracht werden. Thomas Arnoldner, Deputy CEO A1 Group: „Europa braucht auch digital mehr Handlungsfähigkeit. Bei Energie und Verteidigung haben wir erkannt, dass strategische Abhängigkeiten ein Risiko sind — im Digitalen gilt das genauso. Heute sind wir bei Betriebssystemen, Cloud und KI stark von wenigen außereuropäischen Anbietern abhängig. Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und europäische Alternativen — besonders bei kritischen Daten. Mit unseren souveränen Cloud-Lösungen, bei denen Daten Europa nicht verlassen, leisten wir dazu bereits heute einen konkreten Beitrag.“
Telekom Austria (
Akt. Indikation: 9,77 /9,88, 1,29%)
VIG (
Akt. Indikation: 66,10 /66,30, -1,34%)
Erste Group (
Akt. Indikation: 118,70 /118,80, -0,13%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 07.07.)
Private Investor Relations Podcast #44: Innio / Jenbacher alt - ein Talk mit Andreas Wölfl
Addiko Bank
Uhrzeit: 08:14:35
Veränderung zu letztem SK: 1.19%
Letzter SK: 25.30 ( -1.94%)
Erste Group
Uhrzeit: 08:13:53
Veränderung zu letztem SK: -0.21%
Letzter SK: 120.30 ( -0.58%)
RBI
Uhrzeit: 08:15:17
Veränderung zu letztem SK: 0.90%
Letzter SK: 61.45 ( -0.81%)
Telekom Austria
Uhrzeit: 08:15:20
Veränderung zu letztem SK: 0.59%
Letzter SK: 10.14 ( 0.40%)
VIG
Uhrzeit: 08:11:26
Veränderung zu letztem SK: -0.50%
Letzter SK: 69.40 ( -1.42%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
Aktien auf dem Radar:Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, Österreichische Post, Semperit, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Wienerberger, FACC, CA Immo, Strabag, RBI, Addiko Bank, DO&CO, EVN, VIG, Polytec Group, Frequentis, voestalpine, BKS Bank Stamm, Amag, CPI Europe AG, Porr, Telekom Austria, UBM, SAP, Infineon, Fresenius Medical Care, Commerzbank, Scout24, Hochtief, Merck KGaA.
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