15.03.2026, 3367 Zeichen
Apex Critical Metals macht ernst bei seinem Rift-Projekt in Nebraska. Mit einem zweiten Bohrgerät und ersten Gesteinsfunden treibt das Unternehmen die Validierung historischer Daten zügig voran. Gleichzeitig sichert sich der Explorer strategische Verbindungen zum US-Verteidigungsministerium, um sich in der nordamerikanischen Lieferkette für kritische Metalle zu positionieren.
Fortschritte beim Rift-Projekt
Auf dem Gelände in Nebraska drehen sich mittlerweile zwei Bohrgeräte. Das Phase-I-Programm zielt darauf ab, historische Funde aus den 1970er und 1980er Jahren zu bestätigen und zu erweitern. Erste operative Erfolge gibt es bereits: Eine der Bohrungen stieß ab einer Tiefe von 178 Metern auf rund 330 Meter Karbonatitgestein. Das Management betont jedoch sachlich, dass das bloße Vorhandensein dieses Gesteins noch keine wirtschaftliche Mineralisierung garantiert. Die genauen Laborergebnisse stehen noch aus. Insgesamt sollen bis zu 15 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 8.000 Metern abgeteuft werden.
Strategische Positionierung
Neben den Arbeiten auf dem Feld positioniert sich das Unternehmen auch politisch. Die kürzliche Aufnahme in das US Defense Industrial Base Consortium (DIBC) unterstreicht die Bedeutung von Seltenen Erden und Niob für nordamerikanische Rüstungs- und Technologielieferketten.
Finanziell ist das Explorationsprogramm nach einer kürzlichen Finanzierungsrunde über 10 Millionen Dollar mit einem Kassenbestand von rund 14 Millionen Dollar vorerst abgesichert. Zudem wurde die Führungsebene im Februar mit einem neuen Finanzchef und einem Vizepräsidenten für Wachstumsstrategien personell verstärkt, um die anstehenden Projektphasen zu begleiten.
Kanadische Projekte als zweites Standbein
Abseits des Hauptfokus in den USA treibt das Management auch die kanadischen Assets voran. Auf dem Cap-Projekt in British Columbia bestätigten jüngste Bohrungen eine Niob-Mineralisierung. Eine neue geophysikalische Untersuchung zeigte dort zudem eine massive, noch ungetestete magnetische Anomalie auf. Auch in Québec meldete das Team Ende 2025 neue Karbonatit-Funde mit vielversprechenden Gesteinsproben, die im laufenden Jahr weiter untersucht werden sollen.
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An der Börse verzeichnete der Titel zuletzt eine Konsolidierung. Nach einem starken Jahresverlauf mit einem Plus von über 156 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht gab der Kurs in den vergangenen 30 Tagen um knapp 16 Prozent nach und schloss am Freitag bei 1,32 Euro.
Die kommenden Monate liefern konkrete Datenpunkte für die weitere fundamentale Bewertung des Unternehmens. Das Management hat für das Jahr 2026 folgende Meilensteine auf dem Rift-Projekt definiert:
- Veröffentlichung der Laborergebnisse (Q1-Q2)
- Aktualisierung des geologischen 3D-Modells
- Start des Phase-II-Bohrprogramms (h6)
- Erste offizielle Ressourcenschätzung (h6)
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