16.03.2026, 2442 Zeichen
Die Attijari Bank schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einer Punktlandung ab. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds in Tunesien hält das Institut sein Gewinnniveau nahezu konstant und setzt bei der Gewinnbeteiligung auf Kontinuität.
Der am 20. Februar 2026 vom Verwaltungsrat verabschiedete Jahresabschluss weist einen Überschuss von 232,1 Millionen Tunesischen Dinar (Mtnd) aus. Damit liegt das Ergebnis nur minimal unter dem Vorjahreswert von 232,388 Mtnd. Diese Stabilität spiegelt sich auch im operativen Geschäft wider: Das Nettozinsergebnis kletterte leicht um 0,2 % auf 709,5 Millionen Dinar.
Dividende auf konstantem Niveau
Ein zentraler Punkt für Anleger ist der neue Dividendenvorschlag. Der Verwaltungsrat plant eine Ausschüttung von 4,200 Tnd pro Aktie. Auf den ersten Blick wirkt dies wie eine Kürzung gegenüber den 5 Tnd des Vorjahres. Jedoch erhöhte sich die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien im gleichen Zeitraum von 42 Millionen auf 50 Millionen Stück. Bereinigt um diesen Effekt bleibt die Dividende für die Aktionäre somit stabil.
Die Fähigkeit der Bank, trotz der allgemeinen Herausforderungen im tunesischen Bankensektor eine solide Rentabilität aufrechtzuerhalten, gilt unter Marktbeobachtern als wichtiges Signal. Die Attijari Bank scheint ihren Kurs in einem dynamischen Umfeld beizubehalten.
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Entscheidung im April
Die endgültige Entscheidung über die Gewinnverwendung fällt auf der ordentlichen Hauptversammlung. Diese ist für Freitag, den 10. April 2026, angesetzt. Dort müssen die Aktionäre den Dividendenvorschlag und die Bilanz offiziell genehmigen.
Die Strategie der Attijari Bank ist offensichtlich auf Beständigkeit ausgelegt. Mit der stabil gehaltenen bereinigten Dividende signalisiert das Management Verlässlichkeit gegenüber den Anteilseignern. Am 10. April wird die Zustimmung der Aktionäre zur vorgeschlagenen Ausschüttungspolitik den Abschluss für das Geschäftsjahr 2025 markieren.
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