25.03.2026, 3003 Zeichen
Der kanadische Uranproduzent Cameco hat sich einen gewaltigen Liefervertrag mit Indien gesichert. Das Abkommen über 2,6 Milliarden Kanadische Dollar sichert langfristige Einnahmen, wirft bei Analysten aber eine entscheidende Frage auf. Angesichts einer sportlichen Bewertung prüfen Experten nun, ob das zukünftige Wachstum bereits vollständig im Aktienkurs eingepreist ist.
Das Abkommen im Detail
Zwischen 2027 und 2035 wird Cameco knapp 22 Millionen Pfund Uran an das indische Atomenergieministerium liefern. Das Volumen entspricht etwa zwölf Prozent der jährlichen Produktionskapazität des Unternehmens. Eingebettet ist der Vertrag in eine neue strategische Energiepartnerschaft zwischen Kanada und Indien. Für Cameco bedeutet dies einen deutlichen Ausbau der langfristigen Liefersicherheit im Vergleich zu einem früheren Fünfjahresvertrag aus dem Jahr 2015.
Bis Ende 2025 hatte der Konzern bereits rund 230 Millionen Pfund Uran über langfristige Verträge gebunden. Diese Strategie sorgt für gut planbare Umsätze. Bis 2028 peilt das Management Einnahmen von 3,9 Milliarden Kanadischen Dollar sowie einen Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar an. Das neue Abkommen stützt diese Prognose, ändert aber nichts an den kurzfristigen operativen Herausforderungen in wichtigen Minen wie McArthur River.
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Wachstum versus Bewertung
Trotz der positiven Nachrichtenlage mahnen Marktbeobachter zur Vorsicht. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 107 ist das Papier im Branchenvergleich mit einem durchschnittlichen KGV von 21,2 äußerst hoch bewertet. Bei einem aktuellen Kurs von 145 Kanadischen Dollar und einem von Analysten berechneten fairen Wert von rund 174 Dollar basiert das Aufwärtspotenzial stark auf der Annahme einer rasant steigenden globalen Nuklearnachfrage. Ein abkühlendes Marktsentiment könnte hier deutliche Rückschlagrisiken bergen.
Indiens ambitionierte Ausbaupläne bilden das fundamentale Rückgrat solcher Verträge. Das Land will seine Nuklearkapazitäten von derzeit acht Gigawatt auf mittelfristig 14 Gigawatt ausbauen. Langfristig stehen bis 2047 sogar 100 Gigawatt auf der Agenda. Dass auch der kasachische Konkurrent Kazatomprom derzeit um indische Lieferverträge ringt, unterstreicht den harten Wettbewerb der Produzenten um diesen Wachstumsmarkt.
Anleger erhalten am 7. Mai 2026 auf der Hauptversammlung die nächste Gelegenheit, das Management zur genauen Kapitalallokation und den operativen Fortschritten zu befragen. Die entsprechenden Vorabinformationen veröffentlicht Cameco am 2. April auf seiner Website.
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