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Zahlen von AT&S und Frequentis, News zu VIG, Alois Wögerbauers Austro-Aktivitäten, Research zu Erste Group, Karriere bei FACC (Christine Petzwinkler)

03.02.2026, 6156 Zeichen

AT&S steigerte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2025/26 um 10 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Währungsbereinigt erhöhte sich der Konzernumsatz sogar um 16 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich um 28 Prozent auf 297 Mio. Euro (währungsbereinigt um 46 Prozent). Die Ergebniserhöhung ist laut AT&S vorrangig auf die gestiegenen Volumina, das Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm und ein besseres Preisumfeld zurückzuführen. Die EBITDA-Marge lag bei 22,6 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent). Das EBIT verbesserte sich von -1 Mio. Euro auf 34 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 2,6 Prozent (Vorjahr: -0,1 %). Das Konzernergebnis liegt bei -39 Mio. Euro (Vorjahr: -95 Mio. Euro). Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 332 Mio. Euro und lag um 361 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres, was laut AT&S auf die Wiederaufnahme des internationalen Factoring-Programms zurückzuführen sei. CEO Michael Mertin: "Das dritte Quartal hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir operativ auf dem richtigen Kurs sind. Zum einen zeigt unser konsequent umgesetztes Effizienzprogramm Wirkung, zum anderen hat sich das Marktumfeld für die Technologiebranche verbessert. Und schließlich tragen unsere Werke in Kulim, Malaysia, sowie Leoben, Österreich, zur Umsatzentwicklung bei, sodass wir wieder ein positives EBIT erzielen konnten. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, unsere Jahresziele voll zu erreichen. Die Investitionen der vergangenen Jahre beginnen zu tragen und schaffen eine solide Basis, um aus der aktuellen Markterholung nachhaltig Wert zu schaffen." AT&S geht davon aus, im Geschäftsjahr 2025/26 einen Jahresumsatz von rund 1,7 Mrd. Euro zu erzielen (2024/25: 1.590 Mio. Euro). Die erwartete EBITDA-Marge werde mit etwa 23 Prozent die Anlaufkosten der weiteren Linien in Kulim noch widerspiegeln. Das Management plant ein Investitionsvolumen von rund 200 Mio. Euro (2024/25: 415 Mio. Euro). Der überwiegende Teil dieser Investitionen wird in den Ausbau der IC-Substrat-Produktion im neuen Werk in Kulim fließen. AT&S erwartet, dass das EBIT sowie der Operative Free-Cashflow positiv sein werden. Im Geschäftsjahr 2025/26 werden laut AT&S die Maßnahmen zur Kostensenkung weiter verstärkt. Nach einer Reduktion der Kostenbasis um 120 Mio. Euro im Vorjahr wird diese nun nachhaltig um mindestens weitere 160 Mio. Euro und damit mehr als die ursprünglich geplanten 130 Mio. Euro gesenkt.
AT&S ( Akt. Indikation:  43,45 /43,50, 4,51%)

Frequentis wird das Geschäftsjahr besser abschließen als prognostiziert. "Durch die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 konnte der Umsatz gemäß den vorläufigen Zahlen auf rund 580 Mio. Euro gesteigert werden," teilt das Unternehmen mit. Im Jahr 2024 lag der Umsatz bei 480,3 Mio. Euro. Frequentis stellte zuletzt eine Steigerung des Umsatzes "um mindestens 10 Prozent" in Aussicht. Auch das EBIT ist deutlich höher als im Vorjahr. Durch die in Summe profitablen Projektabwicklungen, inklusive eines Claim-Settlements (Vergleich) aus einem Projekt im Segment Public Safety & Transport, stieg das EBIT gemäß den vorläufigen Zahlen auf rund 47 Mio. Euro (2024: 32,1 Mio.), so das Unternehmen. Die EBIT-Marge liegt damit bei rund 8 Prozent (2024: 6,7 Prozent). Ohne Berücksichtigung des Vergleichs liegt die EBIT-Marge für das Jahr 2025 bei rund 6,7 Prozent und damit im Rahmen des Ausblicks von einer EBIT-Marge von rund "6,5 Prozent bis 7,0 Prozent". Beim Auftragseingang lag die Prognose bei einer Steigerung im unteren zweistelligen Prozent-Bereich. Der Auftragseingang stieg nun auf rund 680 Mio. Euro gegenüber 583,8 Mio. Euro in 2024. Auch einen Ausblick auf 2026 gibt es, und zwar wird eine Steigerung des Umsatzes und des Auftragseingangs sowie eine EBIT-Marge von rund 7 Prozent angestrebt, so das Unternehmen.
Frequentis ( Akt. Indikation:  83,60 /85,00, 2,06%)

Im aktuellen Fonds-Journal der 3 Banken Generali KAG gibt Geschäftsführer Alois Wögerbauer einen Einblick, auf welche heimischen Aktien er in dem von ihm gemanagten Österreich-Fonds setzt und welche er zuletzt etwas abgebaut hat. Am höchsten gewichtet sind Erste Goup und OMV. "Die Ertragslage der Finanztitel ist gut, ebenso die Aussichten für die Industrietitel um Andritz, Palfinger, Strabag oder Wienerberger," meint Wögerbauer. Bei den Versicherungstiteln VIG und Uniqa sowie bei Frequentis wurden erste Gewinnmitnahmen vorgenommen, "was aber rein an den rasanten Kursanstiegen und nicht an der Qualität der Unternehmen liegt," erklärt Wögerbauer. Deutlich zugekauft wurden RHI-Magnesita, "das Unternehmen sollte mittelfristig von den steigenden Rohstoffpreisen und einer besseren Konjunktur profitieren". Ebenso bei Schwäche zugekauft wurden DO&CO, "das Unternehmen verfügt über eine überzeugende globale Wachstumsstory." Weitere heimische Aktien im Fonds sind u.a. Kontron, AT&S, BAWAG, RBI, ams-Osram, Steyr Motors, Verbund, Lenzing, Rosenbauer.
DO&CO ( Akt. Indikation:  194,20 /195,20, -1,17%)

Die VIG bearbeitet jährlich mehr als eine Million Assistance-Fälle. Das Portfolio von rund 150 Serviceleistungen umfasst Bereiche wie Fahrzeug, Gesundheit, Haushalt, Reise, Recht, Cyber und IT sowie Concierge-Services. Die Bandbreite reicht von Pannenhilfe und Handwerkerdiensten über medizinische Zweitmeinungen und Flugambulanzbuchungen bis hin zu rechtlichem Beistand bei Cyber-Mobbing oder der Organisation von Begräbnissen. Gábor Lehel, Vorstandsmitglied und Chief Innovation Officer: „Durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfung können wir die Servicequalität entscheidend beeinflussen und kontinuierlich optimieren. Das ist eine klare Win-win-Situation für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Gesellschaften“.
VIG ( Akt. Indikation:  67,30 /67,60, -0,52%)

Research: Barclays bestätigt das "Overweight"-Rating für die Erste Group und erhöht das Kursziel von 106,00 auf 118,00 Euro.
Erste Group ( Akt. Indikation:  111,10 /111,20, 0,77%)

Karriere: Tanja Maisenberger übernimmt bei der FACC AG neue Aufgaben und ist seit Anfang Februar Director Investor Relations, Treasury und Insurance.
FACC ( Akt. Indikation:  11,40 /11,56, 1,77%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 03.02.)


(03.02.2026)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S23/13: Christian Hromatka




AT&S
Akt. Indikation:  51.20 / 51.30
Uhrzeit:  07:49:08
Veränderung zu letztem SK:  -0.49%
Letzter SK:  51.50 ( -1.53%)

DO&CO
Akt. Indikation:  192.60 / 193.00
Uhrzeit:  07:46:55
Veränderung zu letztem SK:  0.84%
Letzter SK:  191.20 ( -1.44%)

Erste Group
Akt. Indikation:  108.00 / 108.20
Uhrzeit:  07:45:51
Veränderung zu letztem SK:  0.37%
Letzter SK:  107.70 ( -1.55%)

FACC
Akt. Indikation:  11.30 / 11.42
Uhrzeit:  07:48:33
Veränderung zu letztem SK:  -0.70%
Letzter SK:  11.44 ( 0.35%)

Frequentis
Akt. Indikation:  80.80 / 81.80
Uhrzeit:  07:56:21
Veränderung zu letztem SK:  0.87%
Letzter SK:  80.60 ( -3.82%)

VIG
Akt. Indikation:  65.80 / 65.90
Uhrzeit:  07:49:07
Veränderung zu letztem SK:  -0.08%
Letzter SK:  65.90 ( -3.37%)



 

Bildnachweis

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    Köpfe des Alltags
    1931
    Hermann Reckendorf


    03.02.2026, 6156 Zeichen

    AT&S steigerte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2025/26 um 10 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Währungsbereinigt erhöhte sich der Konzernumsatz sogar um 16 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich um 28 Prozent auf 297 Mio. Euro (währungsbereinigt um 46 Prozent). Die Ergebniserhöhung ist laut AT&S vorrangig auf die gestiegenen Volumina, das Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm und ein besseres Preisumfeld zurückzuführen. Die EBITDA-Marge lag bei 22,6 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent). Das EBIT verbesserte sich von -1 Mio. Euro auf 34 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 2,6 Prozent (Vorjahr: -0,1 %). Das Konzernergebnis liegt bei -39 Mio. Euro (Vorjahr: -95 Mio. Euro). Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 332 Mio. Euro und lag um 361 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres, was laut AT&S auf die Wiederaufnahme des internationalen Factoring-Programms zurückzuführen sei. CEO Michael Mertin: "Das dritte Quartal hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir operativ auf dem richtigen Kurs sind. Zum einen zeigt unser konsequent umgesetztes Effizienzprogramm Wirkung, zum anderen hat sich das Marktumfeld für die Technologiebranche verbessert. Und schließlich tragen unsere Werke in Kulim, Malaysia, sowie Leoben, Österreich, zur Umsatzentwicklung bei, sodass wir wieder ein positives EBIT erzielen konnten. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, unsere Jahresziele voll zu erreichen. Die Investitionen der vergangenen Jahre beginnen zu tragen und schaffen eine solide Basis, um aus der aktuellen Markterholung nachhaltig Wert zu schaffen." AT&S geht davon aus, im Geschäftsjahr 2025/26 einen Jahresumsatz von rund 1,7 Mrd. Euro zu erzielen (2024/25: 1.590 Mio. Euro). Die erwartete EBITDA-Marge werde mit etwa 23 Prozent die Anlaufkosten der weiteren Linien in Kulim noch widerspiegeln. Das Management plant ein Investitionsvolumen von rund 200 Mio. Euro (2024/25: 415 Mio. Euro). Der überwiegende Teil dieser Investitionen wird in den Ausbau der IC-Substrat-Produktion im neuen Werk in Kulim fließen. AT&S erwartet, dass das EBIT sowie der Operative Free-Cashflow positiv sein werden. Im Geschäftsjahr 2025/26 werden laut AT&S die Maßnahmen zur Kostensenkung weiter verstärkt. Nach einer Reduktion der Kostenbasis um 120 Mio. Euro im Vorjahr wird diese nun nachhaltig um mindestens weitere 160 Mio. Euro und damit mehr als die ursprünglich geplanten 130 Mio. Euro gesenkt.
    AT&S ( Akt. Indikation:  43,45 /43,50, 4,51%)

    Frequentis wird das Geschäftsjahr besser abschließen als prognostiziert. "Durch die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 konnte der Umsatz gemäß den vorläufigen Zahlen auf rund 580 Mio. Euro gesteigert werden," teilt das Unternehmen mit. Im Jahr 2024 lag der Umsatz bei 480,3 Mio. Euro. Frequentis stellte zuletzt eine Steigerung des Umsatzes "um mindestens 10 Prozent" in Aussicht. Auch das EBIT ist deutlich höher als im Vorjahr. Durch die in Summe profitablen Projektabwicklungen, inklusive eines Claim-Settlements (Vergleich) aus einem Projekt im Segment Public Safety & Transport, stieg das EBIT gemäß den vorläufigen Zahlen auf rund 47 Mio. Euro (2024: 32,1 Mio.), so das Unternehmen. Die EBIT-Marge liegt damit bei rund 8 Prozent (2024: 6,7 Prozent). Ohne Berücksichtigung des Vergleichs liegt die EBIT-Marge für das Jahr 2025 bei rund 6,7 Prozent und damit im Rahmen des Ausblicks von einer EBIT-Marge von rund "6,5 Prozent bis 7,0 Prozent". Beim Auftragseingang lag die Prognose bei einer Steigerung im unteren zweistelligen Prozent-Bereich. Der Auftragseingang stieg nun auf rund 680 Mio. Euro gegenüber 583,8 Mio. Euro in 2024. Auch einen Ausblick auf 2026 gibt es, und zwar wird eine Steigerung des Umsatzes und des Auftragseingangs sowie eine EBIT-Marge von rund 7 Prozent angestrebt, so das Unternehmen.
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    Erste Group ( Akt. Indikation:  111,10 /111,20, 0,77%)

    Karriere: Tanja Maisenberger übernimmt bei der FACC AG neue Aufgaben und ist seit Anfang Februar Director Investor Relations, Treasury und Insurance.
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    FACC
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    Veränderung zu letztem SK:  0.87%
    Letzter SK:  80.60 ( -3.82%)

    VIG
    Akt. Indikation:  65.80 / 65.90
    Uhrzeit:  07:49:07
    Veränderung zu letztem SK:  -0.08%
    Letzter SK:  65.90 ( -3.37%)



     

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