15.11.2024, 7729 Zeichen
Die DO & CO-Aktie hat gestern, nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen, mehr als 15 Prozent zugelegt und zeigt sich auch heute stark. CEO und Gründer Attila Dogudan hat sich im Conference Call sehr zuversichtlich für das weitere Wachstum gezeigt. Die anfänglichen "Hick ups" in den neuen bzw. erweiterten Küchen in Miami und New York seien behoben und es läuft "von Tag zu Tag besser", so Dogudan. Die Effizienz steigt und man arbeite aktuell mit dem besten Team ever, das auch bereit für das nächste Level sei, betont Dogudan. Im Halbjahr hat das Unternehmen einen Umsatz von 1,13 Mrd. Euro erzielt, für das Gesamtjahr bleibt die Prognose bei etwa 2,1 Mrd. Euro aufrecht, die EBIT-Marge soll bei 7,5 bis 8 Prozent liegen. Im kommenden Jahr bei acht Prozent oder darüber, weil dann keine Ramp up-Kosten mehr zu verdauen sind. In den kommenden Jahren kann es mit dem Umsatz in Richtung 2,5 bis 3 Mrd. Euro gehen und bei der EBIT-Marge in Richtung 8 bzw. 9 Prozent oder gar in den zweistelligen Prozentbereich. "Wenn die Kunden happy sind, dann gibt es mehr Aufträge bzw gewinnen wir zusätzliche Airline Hubs," berichtet Dogudan. Und die Kunden scheinen zufrieden zu sein, immer mehr Airlines rufen DO & CO zu weiteren Standorten. Am New Yorker Flughafen JFK ist DO & CO mittlerweile täglich bei ca 450 Abflügen von unterschiedlichen Airlines mit an Bord, in Istanbul sind es gar teils mehr als 500 Abflüge pro Tag. Und DO & CO kommt mit Qualität, Effizienz und vor allem Konsistenz gut an. "Nur so kann man das Vertrauen der Kunden gewinnen", so der Unternehmer. Auf die Frage, was man von DO & CO in den kommenden Jahren erwarten kann, meint Dogudan: "Man kann smartes Wachstum in allen Bereichen erwarten."
DO&CO (
Akt. Indikation: 166,60 /168,20, 3,46%)
Auch Frequentis hat gestern Nachmittag zu einem virtuellen Update geladen. Ebenfalls ging es u.a. um die Frage, wo das größte Potenzial erwartet wird. CEO Norbert Haslacher sieht das stärkste Wachstum vor allem im Defense- und im Flugsicherungs-Bereich. Es gebe Anfragen u.a. von Nato-Ländern. Zwar hätten die Nato-Länder zuletzt vor allem in Hardware investiert, aber jetzt würden auch die Updates in den Kontroll-Zentren nachgefragt. "Wir sehen für die nächsten 5 bis 7 Jahre gutes Wachstum im Defense-Bereich", so Haslacher. Auch im Bereich Flugsicherheit ist einiges zu erwarten. "Speziell in Asien werden eine Menge neuer Flughäfen errrichtet und diese benötigen auch Flugverkehrzentralen," so Haslacher. Da das Thema Sicherheit auch aufgrund der geopolitischen Situation enorm wichtig ist, sieht man sich bei Frequentis insgesamt gut positioniert. Den Ausgang der US-Wahlen sieht Haslacher aufgrund der schon langjährigen Präsenz am US-Markt entspannt. "Wir haben schon einige Präsidenten erlebt und sehen keine Auswirkungen, da wir die Wertschöpfung in den USA haben." Frequentis zählt weltweit ca. 500 Organisationen aus dem sicherheitkritischen Bereich zu seinen Kunden. Diesen Kunden stets neue, moderne und stabile Lösungen anbieten können, ist ein übergeordnetes Ziel. Daher legt man bei Frequentis auch großen Wert auf R&D, kauft Technologie zu und setzt auf neue Entwicklungen für zB Drohnen, neue Netzwerke oder digitale Tower. Den Markt im sicherheitskritischen Bereich beziffert Frequentis nach eigenen Einschätzungen mit ca 13,1 Mrd. Euro, davon kann Frequentis 3,2 Mrd. Euro abdecken. Im Halbjahr lag der Auftragsstand bei 621 Mio. Euro. Und auch für 2025 sieht die Pipeline "ganz gut aus", verrät Haslacher.
Frequentis (
Akt. Indikation: 23,60 /24,10, -0,21%)
Die in Wien und Athen notierte Austriacard Holdings hat Zahlen vorgelgt und in den ersten neun Monaten den Umsatz um 14,0 Prozent auf 298,3 Mio. Euro steigern können. Das Wachstum beruhe auf einer fast Verdreifachung der Umsätze im Bereich Digital Transformation, auf starkes Wachstum im Bereich Document Lifecycle Management in der MEA-Region und auf der Umsatzsteigerung von mehr als 20 Prozent im Secure Chip & Payment Segment. Das EBITDA stieg in der Berichtsperiode um 18,1 Prozent auf 43,1 Mio. Euro und erreichte eine Umsatzmarge von 14,4 Prozent gegenüber 13,9 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn nach Steuern konnte um 10,1 Prozent auf 16,3 Mio. Euro erhöht werden, die Marge liegt bei 5,4 Prozent. Manolis Kontos, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Group-CEO: "Die Ergebnisse der ersten neun Monate 2024 veranschaulichen die Gültigkeit unserer Wachstumsstrategie, die auf der Ausweitung der geografischen Präsenz und des Marktanteils sowie auf der Verbesserung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios basiert. Unser Fokus liegt darin, alle möglichen Wachstumsbereiche der Segmente, in denen wir tätig sind, zu erfassen." Zu Beginn des Jahres stellt das Unternehmen für das Gesamtjahr ein Wachstum der Konzernumsatzerlöse von ca. 10 Prozent und ein Wachstum des angepassten EBITDA von ca. 10 bis 12 Prozent in Aussicht.
Austriacard Holdings AG (
Akt. Indikation: 0,00 /0,00, -100,00%)
Die gestern in Korneuburg stattgefundene Gläubigerversammlung von Marinomed hat einstimmig dem vorgelegten Sanierungsplan zugestimmt. Die festgesetzte Quote beträgt 30 Prozent, zahlbar in mehreren Tranchen innerhalb von zwei Jahren. Davon sind 5 Prozent als Barquote zu hinterlegen. Die für die Rückführung der Quoten erforderlichen Mittel sollen zum Teil über den Verkauf des Carragelose Geschäftsbereichs der Marinomed Biotech AG aufgebracht werden. Eine Superquote von weiteren bis zu 7 Prozent soll ausgeschüttet werden, sofern Meilensteinzahlungen aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts innerhalb von zwei Jahren den geplanten Eingang übersteigen, wie Marinomed mitteilt.
Marinomed Biotech (
Akt. Indikation: 0,00 /0,00, -100,00%)
Die Erste Bank und ihre 100%-Tochter Salzburger Sparkasse werden im kommenden Jahr (voraussichtlich Herbst 2025) formal zusammengeführt. Die Maßnahme erlaubt die Stärken der Salzburger Sparkasse – Kundennähe und individuelle Beratung – weiter auszubauen, gleichzeitig werden Verwaltungswege und Managementstrukturen verschlankt. Die Marke Salzburger Sparkasse bleibt durch die Fusion bestehen, für die Kund:innen in Salzburg ändert sich nichts, teilt die Erste Bank mit.
Erste Group (
Akt. Indikation: 52,98 /53,02, 0,76%)
Research: Die Analysten von Baader Helvea stufen die Polytec-Akite weiter mit Kaufen ein, nehmen das Kursziel aber von 7,0 auf 4,0 Euro zurück.
Polytec Group (
Akt. Indikation: 2,20 /2,25, -1,11%)
Die Analysten von NuWays stufen die Flughafen Wien-Aktie nach Zahlenbekanntgabe weiter mit Hold sowie Kursziel 61,0 Euro ein und meinen: "Flughafen Wien ist weiterhin auf Kurs, ein weiteres Rekordjahr abzuliefern. Wir halten die Gesellschaft für einen sehr stabilen Dividendenzahler, andererseits erscheinen uns die Aktien angemessen bewertet."
Flughafen Wien (
Akt. Indikation: 52,60 /53,20, -0,19%)
Die Analysten von Vontobel stufen Pierer Mobility mit Reduce (zuvor Under Review) und Kursziel 6 Franken (zuvor 16 Franken) ein. Sie meinen: "Angesichts weiterer Umstrukturierungen und höherer Zinsbelastungen wird der Free Cash Flow wahrscheinlich schwach bleiben und die Nettoverschuldung nur allmählich sinken. Da die Umschuldung zu einer erheblichen Verwässerung führen könnte und die Unsicherheiten in der Bilanz weiterhin Anlass zur Sorge geben, sind die Risiken zu hoch geworden, um investiert zu sein."
Pierer Mobility (
Akt. Indikation: 9,28 /9,36, 4,48%)
Aktienkäufe: Wienerberger-Vorstandsmitglied Gerhard Hanke hat jüngst 2000 Aktien zu je 26,05 Euro erworben, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht.
Wienerberger (
Akt. Indikation: 27,12 /27,22, 1,84%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 15.11.)
D&D Research Rendezvous #20: Gunter Deuber sieht Europas Sonderkonjunktur nun at risk - intensiver Blick auf die Aktienmärkte
Bajaj Mobility AG
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: -2.57%
Letzter SK: 16.36 ( -0.49%)
DO&CO
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: 0.61%
Letzter SK: 181.00 ( -4.74%)
Erste Group
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: -0.05%
Letzter SK: 95.00 ( -1.86%)
Flughafen Wien
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: 1.35%
Letzter SK: 52.00 ( -0.38%)
Frequentis
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: -1.36%
Letzter SK: 73.60 ( 0.82%)
Polytec Group
Uhrzeit: 13:04:37
Veränderung zu letztem SK: -0.68%
Letzter SK: 3.70 ( -0.54%)
Wienerberger
Uhrzeit: 13:02:41
Veränderung zu letztem SK: 1.78%
Letzter SK: 24.66 ( -3.97%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.
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