13.11.2024, 4791 Zeichen
Der Aerospace-Zulieferer FACC AG profitiert eigenen Angaben zufolge "überdurchschnittlich stark" vom Wachstumskurs in der Luftfahrtbranche und konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 um +25,1 Prozent auf 642,6 Mio. Euro steigern (Vorjahreszeitraum: 513,9 Mio. Euro). Das EBIT hat sich im Vergleichszeitraum auf 21,8 Mio. Euro mehr als vervierfacht (Vorjahreszeitraum: 5,0 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern ist mit 5,2 Mio. Euro im positiven Bereich, im Vorjahreszeitraum lag der Wert bei -6,7 Mio. Euro. Der Ausblick wird leicht angepasst: Für das Gesamtjahr wird ein Umsatzwachstum in HoÌhe von 10 bis 20 Prozent (bisher 10 bis 15 Prozent) gegenuÌber dem Vorjahr (2023: 736 Mio. Euro) erwartet. Operativ rechnet das Management konsolidiert mit einem positiven operativen Ergebnis (EBIT-Marge) zwischen 3 bis 4 Prozent fuÌr das GeschaÌftsjahr 2024 (bisher "Steigerung der ProfitabilitaÌt"). (Anm.: In 2023 lag das operative Ergebnis bei 17,5 Mio. Euro, die EBIT-Marge bei 2,4 Prozent). Seitens der Raiffeisen-Analysten heißt es zum verbesserten Ausblick: "Der obere Bereich der Prognose deutet auf einen moderaten Aufwärtstrend gegenüber unseren aktuellen Prognosen von 15 Prozent Umsatzwachstum und einer Marge von 3,5 % hin. Für das vierte Quartal geht das Management davon aus, dass es keine kurzfristigen Verschiebungen von Bestellungen oder Lieferungen geben wird."
Laut FACC wird das Ergebnis durch die stark gestiegenen Standortkosten in Europa im Allgemeinen und in Österreich im Besonderen sowie durch Einmalkosten bei neu angelaufenen Projekten belastet. Aus diesem Grund sei derzeit ein Kostensenkungsprogramm in Umsetzung, welches ab 2025 zu einer schrittweisen und nachhaltigen Erhöhung der Ertragskraft führen wird, so das Unternehmen. Zusätzlich befindet sich aktuell ein Projekt zur Reduktion der stark gestiegenen Bestände in Umsetzung, das 2025 zu einer deutlichen Verbesserung des operativen Cashflows führen wird. Die VorraÌte zum Ende der Berichtsperiode belaufen sich auf 190,5 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 158,6 Mio. Euro). Laut FACC wird in den kommenden zwoÌlf Monaten der gezielte Abbau dieser BestaÌnde hoÌchste PrioritaÌt haben, um die LiquiditaÌt zu verbessern und die FlexibilitaÌt in der Lagerhaltung nachhaltig zu erhoÌhen, wie es heißt.
Die Analysten von Erste Group und Kepler Cheuvreux haben in Reaktion auf die Zahlen ihre Kauf-Empfehlungen für die Aktie bestätigt, die Kursziele liegen weiter bei 10,5 Euro (Erste) und 8,7 Euro (Kepler).
FACC (
Akt. Indikation: 6,07 /6,18, 0,74%)
Die Pierer Mobility-Aktie gibt am Mittwoch deutlich nach: Wie das Unternehmen mitteilt, hat man im Zuge der LiquiditaÌtsplanung fuÌr das GeschaÌftsjahr 2025 bei der KTM AG, die 95 Prozent des Umsatzes der Pierer Mobility beisteuert, einen zusaÌtzlichen LiquiditaÌtsbedarf abzudecken. Der Vorstand arbeitet aktuell an einer UÌberbruÌckungsfinanzierung in HoÌhe eines dreistelligen Millionenbetrags, heißt es. GespraÌche sowohl mit der KernaktionaÌrin Pierer Bajaj AG als auch mit bestehenden FinanzglaÌubigern würden in einem noch frühen Stadium laufen, teilt der Konzern mit. Der Ausgang ist ungewiss. Neben der Sicherung der LiquiditaÌt wird angestrebt, die KTM AG operativ und finanziell wieder auf eine stabile Basis zu stellen. Eine tiefgreifender operative Restrukturierung soll vorangetrieben und auch der Overhead-Bereich soll nochmals deutlich angepasst werden. "Ziel ist es, Kosten und Absatz ab dem GeschaÌftsjahr 2025 auf einem redimensionierten Niveau zu stabilisieren und so die Basis fuÌr eine nachhaltige WettbewerbsfaÌhigkeit und ProfitabilitaÌt zu schaffen," heißt es in einer Pierer Mobility-Ad hoc.
Die Analysten von Stifel bleiben auf Sell mit Kursziel 12,0 Franken, die Bank Vontobel hat die Aktie auf "Under Review" gestellt.
Pierer Mobility (
Akt. Indikation: 7,76 /8,14, -36,14%)
Die im Prime Market der Wiener Börse notierte österreichisch/griechische Austriacard Holdings, die Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Zahlungslösungen, Identifikation, Smart Cards etc. anbietet, arbeitet künftig im Bereich Kommunikation mit der The Skills Group zusammen. Konkret hat das Unternehmen Skills | Team Farner mit der PR-Beratung und Pressebetreuung für den österreichischen Markt beauftragt.
Walter Hatak, Head of Responsible Investments bei der Erste Asset Management, gehört künftig als stellvertretender Vorsitzender Österreich dem Vorstand des Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) an. Damit ergänzt er den bestehenden Vorstand, der sich aus dem Vorsitzenden Marian Klemm und den drei stellvertretenden Vorsitzenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammensetzt.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 13.11.)
Wiener Börse Party #1112: ATX etwas schwächer, AT&S erneut vorne, Chance für interne Porr-Believer, Frequentis Early Bird Chance
FACC
Uhrzeit: 20:25:26
Veränderung zu letztem SK: 0.65%
Letzter SK: 15.28 ( -2.18%)
Pierer Mobility
Uhrzeit: 20:24:32
Veränderung zu letztem SK: 1.35%
Letzter SK: 15.50 ( -0.26%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
Aktien auf dem Radar:CPI Europe AG, Wienerberger, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Agrana, Telekom Austria, Austriacard Holdings AG, Gurktaler AG VZ, Hutter & Schrantz Stahlbau, Hutter & Schrantz, Linz Textil Holding, Josef Manner & Comp. AG, Stadlauer Malzfabrik AG, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Kapsch TrafficCom, DO&CO, FACC, Polytec Group, SBO, Verbund, voestalpine, Amag, CA Immo, Flughafen Wien, Österreichische Post.
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