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WKÖ-Fachverband NE-Metallindustrie: Grundsatzeinigung über neuen Kollektivvertrag erhöht Löhne und Gehälter im Schnitt um 8,9%

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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30.11.2023, 2444 Zeichen

Wien (OTS) - Die Verhandlungen zu einem neuen Kollektivvertrag (KV) in der Nicht-Eisen-Metallindustrie in Österreich konnten in den Grundzügen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Einigung gilt vorbehaltlich einer noch zu schaffenden Härtefallklausel. Die Verhandlungspartner – der Fachverband der Nicht-Eisen Metallindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für die Arbeitgeber sowie die Gewerkschaften PRO-GE und GPA – einigten sich auf folgende KV-Bausteine:
• Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter rückwirkend ab 1.11.23 um 10%, maximal 400 Euro pro Monat.
• Zulagen und Aufwandsentschädigungen sowie die Basisstufe der Lohn- und Gehaltstabellen: +8,5%; Vorrückungswerte werden eingefroren.
• Zweijahresabschluß: Ab 1.11.2024 steigen die IST-Löhne und Gehälter um ein Prozent über die Höhe des zugrundgelegten rollierenden VPI-Verbraucherpreisindex.
• Für Betriebe der NE-Branche, die im im internationalen Wettbewerb stehen und personalintensiv sind, wurde eine Wettbewerbssicherungs-Klausel für Härtefälle skizziert. Diese wird in den kommenden Tagen konkret ausformuliert und die vorliegende Einigung steht unter dem Vorbehalt dieser essentiellen standortstrategischen Klausel.
Rob van Gils, der Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite, betonte, dass der diesjährige Abschluss an der allerobersten Belastbarkeitsgrenze der Unternehmen liegt: „Ein derart hoher KV-Abschluss von knapp 9% liegt nur geringfügig unter der zugrundeliegenden Inflation und bedeutet eine enorme zusätzliche finanzielle Belastung für unsere Betriebe. Schon jetzt stellen die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, wie eine deutlich über dem Durchschnitt der Eurozone liegende Inflationsrate, der Nachfragerückgang und daraus resultierend rückläufige Auftragseingänge sowie rasant gestiegene Energiepreise die Industrieunternehmen vor enorme Herausforderungen. Es besteht durchaus die Gefahr, dass so hohe Lohn- und Gehaltszuwächse zu deutlichen Wettbewerbsnachteilen gegenüber ausländischen Mitbewerbern - insbesondere Deutschland – führen.“ Van Gils, ein ausgewiesener Experte des europäischen Marktes, blickt sorgenvoll auf die Wettbewerbsfähigkeit von Österreich: „Österreich hat gegenüber den Nachbarländern, insbesondere Deutschland suksessive an Kostenvorteilen einbebüsst. Ich erwarte mir daher, dass von der Bundesregierung die Lohnebenkosten gesenkt werden, um diese Nachteile auszugleichen“, sagt van Gils abschließend.(PWK441/JHR)

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