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Milliardenmarkt Biotechnologie: Exyte baut WACKER-Kompetenzzentrum für mRNA-Wirkstoffe in Halle

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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05.07.2022, 8652 Zeichen

Stuttgart, Deutschland (ots/PRNewswire) - * Beauftragung von Exyte als Generalübernehmer (EPCQ-Vertragspartner)
* Projekt im Rahmen der Pandemiebereitschaft der Bundesregierung
* Umsetzung in weniger als 24 Monaten dank Baukastensystem ExyCell®
* Leuchtturmprojekt für strategisches Wachstumsfeld Biopharma and Life Sciences von Exyte
* Biotechnologie und personalisierte Medizin treiben Wachstum
* Exyte-CEO Büchele: „Bessere medizinische Versorgung, schnellere Heilung, höhere Lebenserwartung – all das wird mit der Unterstützung von Exyte möglich."
Die Exyte GmbH (Exyte), ein Weltmarktführer in der Planung, Entwicklung und Bereitstellung von Hightech-Anlagen, baut für die Wacker Chemie AG (WACKER) den Biotech-Standort in Halle zum mRNA-Kompetenzzentrum aus. Das Projekt trägt wesentlich zur Stärkung des Segments Biopharma and Life Sciences sowie zum ambitionierten Wachstumspfad „Pathway to Ten" von Exyte bei.
Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bau am Wacker Biotech-Standort im Technologiepark Weinberg Campus begonnen. Die WACKER-Gruppe bündelt ihre Aktivitäten im Bereich Biopharmazeutika in der Wacker Biotech, einem Vollserviceanbieter für die mikrobielle Herstellung von Pharmaproteinen. WACKER wird in dem neuen Kompetenzzentrum unter anderem Wirkstoffe auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) herstellen. Diese werden unter anderem zum Schutz gegen das Coronavirus und in Medikamenten zur Krebsbehandlung eingesetzt. Auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 7.400 m2, davon 1.600 m2 als Reinraum, sollen vier neue Produktionslinien entstehen. Ein Teil der Kapazitäten wird der Bundesregierung für ihr Programm zur Vorbereitung auf künftige Pandemien zur Verfügung gestellt. Ziel des vom Bundesministerium für Gesundheit am Paul-Ehrlich-Institut eingerichteten Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika ist es, Pandemie-Impfstoffe innerhalb kürzester Zeit verfügbar zu machen. So sollen Engpässe bei der Produktion und Verteilung von Impfstoffen und damit Schäden durch zukünftige Pandemien vermieden werden.
„Wir freuen uns sehr, WACKER bei Planung, Bau und Qualifizierung der neuen Anlage mit unserer umfassenden Expertise im Bau von hochkomplexen, hochqualitativen pharmazeutischen Produktionsstätten zu unterstützen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von zukunftsträchtigen mRNA-Wirkstoffen, sowohl für die personalisierte Medizin, als auch für den Massenmarkt, und damit zum medizinischen Fortschritt", sagt Dr. Wolfgang Büchele, CEO von Exyte. „Die Herstellung von Pharmawirkstoffen unterliegt höchsten Standards. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen im Anlagenbau", so Melanie Käsmarker, Geschäftsführerin der Wacker Biotech GmbH. „Mit Exyte haben wir den perfekten Partner in diesem Projekt."
„Biopharma and Life Sciences ist für uns ein strategisches Wachstumsfeld. Die Nachfrage nach pharmazeutischen und biotechnologischen Produktionsanlagen für die Herstellung innovativer Medizinlösungen wird künftig noch weiter ansteigen. Auf unserem dynamischen Wachstumspfad, unserem ‚Pathway to Ten', ist das WACKER-Projekt ein bedeutender Meilenstein", ergänzt Büchele.
Verdoppelung des Umsatzes bis 2027
Exyte verfolgt ambitionierte Wachstumsziele: Auf dem „Pathway to Ten" plant das Unternehmen bis 2027 ein Umsatzniveau von zehn Milliarden Euro zu erreichen. Das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2021. Noch stärker wird das Geschäftsfeld Biopharma and Life Sciences wachsen. Im vergangenen Jahr steigerte der Bereich seine Erlöse um 60 Prozent. Bis 2027 soll der Umsatz in diesem Segment um jährlich durchschnittlich 26 Prozent zulegen. Gegenüber dem Jahr 2021 wird sich der Umsatz bis 2027 vervierfachen. Mit Erlösen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro wird der Bereich dann 15 Prozent des Gesamtumsatzes von Exyte erwirtschaften. Aktuell stärkt das Unternehmen dazu seine Präsenzen in Europa und den USA. „Mit unseren High-Tech-Fabriken befähigen wir unsere Kunden, innovative Produkte und Services bereitstellen zu können, die die Lebensqualität verbessern. Bessere medizinische Versorgung, schnellere Heilung, höhere Lebenserwartung – all das wird mit der Unterstützung von Exyte möglich," betont Büchele.
Im Geschäftssegment Biopharma and Life Sciences verfügt Exyte über langjähriges und umfassendes Fach- und verfahrenstechnisches Know-how. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden als bevorzugter Partner bei der effizienten Errichtung von neuen oder der Modernisierung bestehender Produktionsanlagen. Zu den Kunden gehören weltweit führende Unternehmen aus Branchen wie Biotechnologie, Pharmazie, Spezial- und Feinchemie, Medizinprodukte, Consumer Care sowie Lebensmittel und Ernährung.
Milliardenmarkt Biopharma- und Technologie
Laut den Markforschern von Next Move Strategy Consulting steigt der globale Markt für biopharmazeutische Produkte bis 2030 auf 950 Milliarden Dollar (900 Milliarden Euro) an, ein Plus von 180 Prozent gegenüber 2021. Laut OECD-Berechnungen wendeten die Unternehmen in den fünf forschungsintensivsten europäischen Ländern im Jahr 2019 knapp 15 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie auf; davon rund 1,6 Milliarden Euro in Deutschland. In der Folge steigt das Angebot an neuen Erzeugnissen. Nach Berechnungen von BCG und vfa bio betrug der Anteil biopharmazeutischer Produkte am Gesamtmedikamentenmarkt in Deutschland im Jahr 2021 31,4 Prozent. 2018 waren es 27,1 Prozent. Eine Analyse der Fachzeitschrift Nature aus dem Jahr 2021 zeigt, dass 31 Unternehmen, die weltweit im Bereich mRNA forschen, 180 Projekte bearbeiteten. Künftige mRNA-Anwendungen umfassen Krebsprävention und -therapie, Multi-Antigen-Impfstoffe oder personalisierte Krebsimpfstoffe.
Ein weiterer Wachstumstreiber für das Geschäft von Exyte ist der Trend zur personalisierten Medizin. Zwischen 2018 und 2025 wird sich das weltweite Marktvolumen dieses Bereichs nach Schätzungen des Marktforschungsinstituts Grand View Resarch fast verdoppeln, von 1,57 Billionen US-Dollar (1,5 Billionen Euro) auf 3,18 Billionen US-Dollar (3 Billionen Euro). Die jährliche Wachstumsrate beträgt rund zehn Prozent.
Exyte übernimmt bei „Fast Track"-Projekt die Gesamtverantwortung als Generalunternehmer
Bei dem hochkomplexen Projekt in Halle ist Exyte EPCQ-Vertragspartner (EPCQ: Engineering, Procurement, Construction and Qualification) von WACKER und fungiert als Generalübernehmer. Sämtliche Leistungen rund um den Neubau werden von Exyte bzw. von den durch Exyte beauftragten Subunternehmern erbracht – von der Architektur und der technischen Gebäudeausstattung über das Engineering der Gesamtanlage bis hin zur Lieferung der Prozessanlage, Automation, Inbetriebnahme und Qualifizierung. Exyte bietet nicht nur das komplette Leistungsspektrum aus einer Hand an, sondern übernimmt auch die gesamte Verantwortung für die qualitäts-, termin- und budgetgerechte Realisierung des Projekts. In Mitteleuropa und insbesondere im deutschsprachigen Raum ist Exyte der einzige Anbieter im Bereich Biopharma and Life Sciences mit einem derart umfassenden Leistungsangebot.
Bereits in weniger als 24 Monaten soll das neue Gebäude fertiggestellt sein und die Produktion in Betrieb gehen. „Diese Umsetzungsgeschwindigkeit setzt neue Maßstäbe in der Industrie. Mithilfe unserer Engineering-Kompetenz und unseren innovativen Lösungen können unsere Kunden lebenswichtige Pharmaprodukte schneller als bisher zur Verfügung stellen", so Büchele. Um die zügige Bereitstellung bzw. Markteinführung („Time to Market") neuer Impfstoffe zu ermöglichen, setzt Exyte bei der Realisierung des „Fast Track"-Projekts auf ExyCell, ein bewährtes, durch Exyte entwickeltes, hochwertiges Baukastensystem für den schnellen, modularen Bau von Biopharma-Produktionsanlagen.
Mehr Informationen zum Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika am Paul-Ehrlich-Institut finden Sie hier.
Über Exyte
Exyte ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Design, Engineering und Bereitstellung von ultrareinen und zukunftsfähigen Anlagen für die Hightech-Industrie. Mit unserer einzigartigen Expertise, die wir seit über einem Jahrhundert stetig weiterentwickeln, beliefern wir Kunden in den hochkomplexen Branchen Halbleiter, Batteriezellen, Pharmazie und Biotechnologie sowie Rechenzentren. Exyte bietet seinen Kunden weltweit ein umfassendes Leistungsspektrum an - von der Beratung bis hin zur Umsetzung schlüsselfertiger Lösungen unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards. Wir schaffen eine bessere Zukunft, indem wir es Schlüsselindustrien ermöglichen, die Qualität des modernen Lebens zu verbessern. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Exyte mit weltweit rund 7.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro.
rene.ziegler@exyte.net
www.exyte.net

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Wiener Börse Plausch S2/90: Wienerberger und eine IR-Auszeichnung, Do&Co-Zukauf, S Immo Präzisierung, AT&S-Buy-Size




 

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    05.07.2022, 8652 Zeichen

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    * Exyte-CEO Büchele: „Bessere medizinische Versorgung, schnellere Heilung, höhere Lebenserwartung – all das wird mit der Unterstützung von Exyte möglich."
    Die Exyte GmbH (Exyte), ein Weltmarktführer in der Planung, Entwicklung und Bereitstellung von Hightech-Anlagen, baut für die Wacker Chemie AG (WACKER) den Biotech-Standort in Halle zum mRNA-Kompetenzzentrum aus. Das Projekt trägt wesentlich zur Stärkung des Segments Biopharma and Life Sciences sowie zum ambitionierten Wachstumspfad „Pathway to Ten" von Exyte bei.
    Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bau am Wacker Biotech-Standort im Technologiepark Weinberg Campus begonnen. Die WACKER-Gruppe bündelt ihre Aktivitäten im Bereich Biopharmazeutika in der Wacker Biotech, einem Vollserviceanbieter für die mikrobielle Herstellung von Pharmaproteinen. WACKER wird in dem neuen Kompetenzzentrum unter anderem Wirkstoffe auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) herstellen. Diese werden unter anderem zum Schutz gegen das Coronavirus und in Medikamenten zur Krebsbehandlung eingesetzt. Auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 7.400 m2, davon 1.600 m2 als Reinraum, sollen vier neue Produktionslinien entstehen. Ein Teil der Kapazitäten wird der Bundesregierung für ihr Programm zur Vorbereitung auf künftige Pandemien zur Verfügung gestellt. Ziel des vom Bundesministerium für Gesundheit am Paul-Ehrlich-Institut eingerichteten Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika ist es, Pandemie-Impfstoffe innerhalb kürzester Zeit verfügbar zu machen. So sollen Engpässe bei der Produktion und Verteilung von Impfstoffen und damit Schäden durch zukünftige Pandemien vermieden werden.
    „Wir freuen uns sehr, WACKER bei Planung, Bau und Qualifizierung der neuen Anlage mit unserer umfassenden Expertise im Bau von hochkomplexen, hochqualitativen pharmazeutischen Produktionsstätten zu unterstützen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von zukunftsträchtigen mRNA-Wirkstoffen, sowohl für die personalisierte Medizin, als auch für den Massenmarkt, und damit zum medizinischen Fortschritt", sagt Dr. Wolfgang Büchele, CEO von Exyte. „Die Herstellung von Pharmawirkstoffen unterliegt höchsten Standards. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen im Anlagenbau", so Melanie Käsmarker, Geschäftsführerin der Wacker Biotech GmbH. „Mit Exyte haben wir den perfekten Partner in diesem Projekt."
    „Biopharma and Life Sciences ist für uns ein strategisches Wachstumsfeld. Die Nachfrage nach pharmazeutischen und biotechnologischen Produktionsanlagen für die Herstellung innovativer Medizinlösungen wird künftig noch weiter ansteigen. Auf unserem dynamischen Wachstumspfad, unserem ‚Pathway to Ten', ist das WACKER-Projekt ein bedeutender Meilenstein", ergänzt Büchele.
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    Exyte verfolgt ambitionierte Wachstumsziele: Auf dem „Pathway to Ten" plant das Unternehmen bis 2027 ein Umsatzniveau von zehn Milliarden Euro zu erreichen. Das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2021. Noch stärker wird das Geschäftsfeld Biopharma and Life Sciences wachsen. Im vergangenen Jahr steigerte der Bereich seine Erlöse um 60 Prozent. Bis 2027 soll der Umsatz in diesem Segment um jährlich durchschnittlich 26 Prozent zulegen. Gegenüber dem Jahr 2021 wird sich der Umsatz bis 2027 vervierfachen. Mit Erlösen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro wird der Bereich dann 15 Prozent des Gesamtumsatzes von Exyte erwirtschaften. Aktuell stärkt das Unternehmen dazu seine Präsenzen in Europa und den USA. „Mit unseren High-Tech-Fabriken befähigen wir unsere Kunden, innovative Produkte und Services bereitstellen zu können, die die Lebensqualität verbessern. Bessere medizinische Versorgung, schnellere Heilung, höhere Lebenserwartung – all das wird mit der Unterstützung von Exyte möglich," betont Büchele.
    Im Geschäftssegment Biopharma and Life Sciences verfügt Exyte über langjähriges und umfassendes Fach- und verfahrenstechnisches Know-how. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden als bevorzugter Partner bei der effizienten Errichtung von neuen oder der Modernisierung bestehender Produktionsanlagen. Zu den Kunden gehören weltweit führende Unternehmen aus Branchen wie Biotechnologie, Pharmazie, Spezial- und Feinchemie, Medizinprodukte, Consumer Care sowie Lebensmittel und Ernährung.
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