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Ford unterzeichnet Petition an die EU - ab 2035 sollen nur noch Elektrofahrzeuge verkauft werden (FOTO)

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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17.05.2022, 6663 Zeichen

Wien (ots) - * Ford schließt sich 27 Unternehmen in einer Petition an, um sicherzustellen, dass alle neuen PKW und Lieferwagen in Europa ab 2035 emissionsfrei sind. Gefordert werden Ziele zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
* Die Unternehmen appellieren an die Entscheidungsträger der Europäischen Union, Rechtsvorschriften zu erlassen, die klare Fahrzeugstandards festlegen sowie einen Zeitplan für den Übergang zur Elektromobilität
* Bis 2035 plant Ford, ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge in Europa zu verkaufen. Innerhalb desselben Zeitraums soll Klimaneutralität an europäischen Standorten sowie bei der Logistik und bei Zulieferern erreicht werden
* Ford setzt sich für den Schutz der Umwelt ein und sorgt dafür, dass künftige Generationen in einer nachhaltigen Welt leben werden
Ford Europa hat gemeinsam mit 27 Unternehmen eine Petition an die Europäische Union unterzeichnet. In dem Apell wird gefordert, dass ab dem Jahr 2035 alle neuen Pkw und Lieferwagen in Europa emissionsfrei sein sollen sowie verbindliche Vorgaben für die Ladeinfrastruktur.
Mit ihrem Ersuch, verweisen die Unternehmen darauf, dass die Verbannung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor von der Straße unerlässlich ist, damit Europa sein Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreichen und so dazu beitragen kann, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und den Planeten zu vermeiden. Zu dem Forderungskatalog gehört der Erlass von Gesetzen, die Fahrzeugstandards sowie einen klaren Zeitplan für Autohersteller und Zulieferer definieren, um den Übergang zur Elektromobilität zu ermöglichen.
"Wir von Ford sind der Überzeugung, dass Mobilität und die Verantwortung für unseren Planeten untrennbar miteinander verbunden sind", sagte Stuart Rowley, Vorsitzender von Ford Europa. "Deshalb arbeiten wir daran, dass alle Ford-Fahrzeuge bis 2035 emissionsfrei sind. Um dieses Vorhaben zu erreichen, müssen allerdings auch die politischen Entscheidungsträger der EU verbindliche nationale Ziele für eine nahtlose Ladeinfrastruktur festlegen, die der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen gerecht wird."
Stuart Rowley wird außerdem am European Car Climate Summit teilnehmen, der am 18. Mai von der Kampagnengruppe Transport and Environment veranstaltet wird. Als Panelteilnehmer wird Rowley den Zeithorizont für Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher diskutieren, der für einen vollständigen Umstieg auf Elektromobilität notwendig ist.
Die EU entscheidet derzeit über neue Regeln für saubere Fahrzeuge, nachdem die EU-Kommission - unterstützt von den an der Petition beteiligten Unternehmen - vorgeschlagen hat, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen und Lieferwagen innerhalb der Europäische Union verkauft werden dürfen. Das Europäische Parlament und die EU-Regierungen werden ihre Positionen im Juni festlegen, wobei das endgültige Gesetz voraussichtlich im Herbst verabschiedet wird.
Für Ford Europa wird der Weg zu emissionsfreien Fahrzeugen durch eine neue Generation von sieben vollelektrischen, voll vernetzten Personenkraftwagen und Lieferwagen geebnet, die bis 2024 auf den europäischen Märkten eingeführt werden. An der Spitze stehen der Mustang Mach-E, der im vergangenen Jahr die jeweils bestmögliche Bewertung von Euro NCAP und Green NCAP erhielt, sowie der neue E-Transit, der von Euro NCAP für seine Fahrer-Assistenzsysteme mit dem Gold Award ausgezeichnet wurde.
Ford veröffentlicht European Sustainability Digest 2022
Ford hat sich in seinem European Sustainability Digest 2022 die Selbstverpflichtung auferlegt, sich um die Umwelt zu kümmern und sicherzustellen, dass zukünftige Generationen in einer besseren Welt leben werden. In den letzten 12 Monaten hat Ford Europa eine Reihe an Initiativen eingeführt, welche einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten, die in der europäischen Variante der Veröffentlichung beschrieben werden.
Diese Zusammenfassung ist eine Ergänzung zum erst kürzlich von Ford veröffentlichten Nachhaltigkeits- und Finanzbericht 2022, mit dem das Unternehmen das Ziel seiner Klimaneutralität unterstreicht, die an europäischen Ford-Standorten sowie bei der Logistik und bei Zulieferern bis 2035 erreicht werden soll1. Zu Beginn dieses Jahres hat Ford zudem seinen ersten Menschenrechtsbericht veröffentlicht. Dieser ist Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichts, in dem untersucht wird, wie die Materialien beschafft werden, wo Ford-Produkte hergestellt werden und wie die Arbeitsstandards des Unternehmens aussehen.
Der gesamte Strom, der an den Produktionsstandorten des Unternehmens in Europa bezogen wird, stammt bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Die geplante Produktion von Elektrofahrzeugen in Köln wird in den kommenden sechs Jahren voraussichtlich 1,2 Millionen Einheiten betragen. Insgesamt investiert Ford zwei Milliarden US-Dollar in Köln, um Kunden europaweit mehr vollelektrische Autos und Nutzfahrzeuge zur Verfügung zu stellen.
Das BlueOval Charging-Netzwerk von Ford verfügt über mehr als 300.000 Ladepunkte in Europa. Für die eigene Belegschaft installiert Ford bis zum Jahr 2023 weitere 1.000 Ladestationen an den europäischen Standorten. Überdies ist das Unternehmen stolz darauf, Teil von RouteZero zu sein, einer globalen Koalition, die bis 2040 den weltweit vollständigen Umstieg auf rein batterie-elektrische Fahrzeuge anstrebt.
Ford Europa hat darüber hinaus zwei wichtige Initiativen unterzeichnet, die darauf abzielen, Industriestandards für den Datenaustausch zwischen Unternehmen zu etablieren und eine einheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit von Produktionsstandorten zu ermöglichen. Bei der ersten Initiative handelt es sich um das Catena-X Automotive-Network, welches eingerichtet wurde, um Nachhaltigkeit und Effizienz in der gesamten automobilen Lieferkette durch kontinuierlichen Datenaustausch zwischen Partnern zu verbessern. Die zweite Vereinigung - die deutsche Responsible Supply Chain Initiative (RSCI) - stellt ebenfalls datenbasierte Methoden für nachhaltigere Lieferketten bereit.
Zusammen mit seinem philanthropischen Arm, dem Ford Fund, hat Ford mehr als 74,4 Millionen Dollar an wohltätigen Spenden geleistet, um Gerechtigkeit zu schaffen und unterversorgte und unterrepräsentierte Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu stärken.
1) Um die Einstellung zum Klimawandel und zu Elektrofahrzeugen besser zu verstehen, gab Ford im Oktober 2021 eine Befragung von 14.000 Erwachsenen in ganz Europa in Auftrag, die von der unabhängigen Meinungsforschungsagentur OnePoll in folgenden Ländern durchgeführt wurde: Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und Polen. Die repräsentative Umfrage entsprach den MRS-Normvorgaben.

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    Ford Europa hat gemeinsam mit 27 Unternehmen eine Petition an die Europäische Union unterzeichnet. In dem Apell wird gefordert, dass ab dem Jahr 2035 alle neuen Pkw und Lieferwagen in Europa emissionsfrei sein sollen sowie verbindliche Vorgaben für die Ladeinfrastruktur.
    Mit ihrem Ersuch, verweisen die Unternehmen darauf, dass die Verbannung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor von der Straße unerlässlich ist, damit Europa sein Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreichen und so dazu beitragen kann, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und den Planeten zu vermeiden. Zu dem Forderungskatalog gehört der Erlass von Gesetzen, die Fahrzeugstandards sowie einen klaren Zeitplan für Autohersteller und Zulieferer definieren, um den Übergang zur Elektromobilität zu ermöglichen.
    "Wir von Ford sind der Überzeugung, dass Mobilität und die Verantwortung für unseren Planeten untrennbar miteinander verbunden sind", sagte Stuart Rowley, Vorsitzender von Ford Europa. "Deshalb arbeiten wir daran, dass alle Ford-Fahrzeuge bis 2035 emissionsfrei sind. Um dieses Vorhaben zu erreichen, müssen allerdings auch die politischen Entscheidungsträger der EU verbindliche nationale Ziele für eine nahtlose Ladeinfrastruktur festlegen, die der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen gerecht wird."
    Stuart Rowley wird außerdem am European Car Climate Summit teilnehmen, der am 18. Mai von der Kampagnengruppe Transport and Environment veranstaltet wird. Als Panelteilnehmer wird Rowley den Zeithorizont für Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher diskutieren, der für einen vollständigen Umstieg auf Elektromobilität notwendig ist.
    Die EU entscheidet derzeit über neue Regeln für saubere Fahrzeuge, nachdem die EU-Kommission - unterstützt von den an der Petition beteiligten Unternehmen - vorgeschlagen hat, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen und Lieferwagen innerhalb der Europäische Union verkauft werden dürfen. Das Europäische Parlament und die EU-Regierungen werden ihre Positionen im Juni festlegen, wobei das endgültige Gesetz voraussichtlich im Herbst verabschiedet wird.
    Für Ford Europa wird der Weg zu emissionsfreien Fahrzeugen durch eine neue Generation von sieben vollelektrischen, voll vernetzten Personenkraftwagen und Lieferwagen geebnet, die bis 2024 auf den europäischen Märkten eingeführt werden. An der Spitze stehen der Mustang Mach-E, der im vergangenen Jahr die jeweils bestmögliche Bewertung von Euro NCAP und Green NCAP erhielt, sowie der neue E-Transit, der von Euro NCAP für seine Fahrer-Assistenzsysteme mit dem Gold Award ausgezeichnet wurde.
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