05.05.2022, 2684 Zeichen
"Wir gehen motiviert in das Jahr 2022", so Frequentis -CEO Norbert Haslacher bei einer virtuellen Investoren-Konferenz. Zwar gebe ist mit dem Russland/Ukraine-Krieg, der hohen Inflation aber nach wie vor auch der Pandemie einige Risikofaktoren. "Wir haben die letzten Jahre aber bewiesen, dass wir krisenresistent sind", gibt sich Haslacher optimistisch. Derzeit liegt der Fokus mitunter auch auf der Integration der jüngsten Akquisitionen. "Wir müssen dafür sorgen, dass die zugekauften Unternehmen in den Vertrieb integriert werden, sodass Frequentis auch in den neuen Bereichen bei Ausschreibungen berücksichtigt wird", so der CEO.
Frequentis ist integrierter Anbieter, der viele sicherheitskritische Lösungen aus einer Hand anbieten kann, was laut Haslacher "einzigartig" ist. Es gebe Unternehmen, die als Konkurrenten in einzelnen Bereichen agieren, aber kaum eines habe so ein umfassendes Angebot wie Frequentis. Deshalb ist es für Haslacher wichtig, sich mit den zugekauften Firmen vor allem "Potenzial und Strategie" einzukaufen, wie er betont. Seit dem Börsengang hat Frequentis bekanntermaßen bereits einige Akquisitionen getätigt, zuletzt etwa die italienische Regola mit einem Umsatz von 5 Mio. Euro. Generell würde man seit dem Börsengang noch mehr Teaser von M&A-Beratern bekommen, so Haslacher, der diesen Umstand durchaus willkommen heißt. "M&A ist für uns eine strategische Säule". Gekauft wird aber nicht zu jedem Preis, sondern man geht hier eher konservativ vor. "Für uns ist es wichtiger, einen überproportionalen Mehrwert zu schaffen", so Haslacher. Die kürzlich erworbenen L3 Harris-Einheiten sollen heuer schon einen Umsatz von 30 Mio. Euro beisteuern.
Investitionsthemen sind für Haslacher derzeit zum einen Drohnen. "Drohnen werden in Zukunft eine wesentlichere Rolle spielen als kommerzielle Flugzeuge", so seine Meinung. "Deshalb muss man sicherstellen, dass es in diesem Bereich einen geregelten Luftraum gibt". Weiters haben für Haslacher die Bereiche "Remote Tower" und "Mission Critical Software" eine große Bedeutung.
Hinsichtlich potenzielles Wachstum sieht Haslacher mittelfristig in den Märkten Nordamerika, Australien, Asien aber in zehn bis 15 Jahren auch Afrika vielversprechende Möglichkeiten. "Das Thema Mobilität wird in Emerging Markets immer wichtiger", meint er. Auch die Ankündigung von Deutschland, die militärischen Investitionen stark zu erhöhen sind naturgemäß interessant für Frequentis. "Man wird sehen, ob die Ankündigung in tatsächliche Ausschreibungen münden", so der CEO. Grundsätzlcih würde Frequentis bei Ausschreibungen so mit 5 bis zehn weiteren Unternehmen konkurrieren, die Win Ratio liegt laut Haslacher bei etwa 40 Prozent.
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