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ARA: 10-Punkte-Plan der Wirtschaft "Jahrhundertchance"

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


02.08.2020
Wien (OTS) - „Die österreichische Bundesregierung hat jetzt die Jahrhundertchance, mit einem umfassenden, ganzheitlichen Konzept zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft Vorbild für ganz Europa in Sachen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung zu werden“, kommentiert der Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), Werner Knausz, den von der WKO vorgelegten 10-Punkte-Plan zur Kreislaufwirtschaft. „Die ARA befindet sich im Eigentum der österreichischen Wirtschaft, die die Kreislaufwirtschaft in Österreich sowohl inhaltlich als auch finanziell verantwortet. Die Unternehmen benötigen dafür Planungs- und Investitionssicherheit. Diese kann nur ein nachhaltiger, gesamthafter Ansatz gewährleisten, der alle Ziele des EU-Kreislaufwirtschaftspakets und der EU-Kunststoffrichtlinie berücksichtigt. Der 10-Punkte-Plan sei „ein großer Schritt in die richtige Richtung“.
Das von der Wirtschaftskammer präsentierte Paket, so Knausz weiter, setze auf die weitere Verbesserung und Vereinheitlichung der bereits jetzt ausgezeichneten Sammel- und Verwertungsstrukturen in Österreich statt auf neue Parallelsysteme. „Das können wir vollinhaltlich unterstützen. Wir treten seit Jahren dafür ein, dass die getrennte Sammlung in Österreich vereinheitlicht wird und noch näher am Konsumenten stattfindet. Das Zauberwort heißt ‚alltagstauglich‘: Wenn es noch einfacher und bequemer ist, trennen die Menschen ihren Abfall noch besser. Und ohne die Mitwirkung der Konsumentinnen und Konsumenten wird kein System funktionieren.“ Daher seien erhöhte Convenience für die Bürgerinnen und Bürger sowie Angebote für den Unterwegskonsum das Gebot der Stunde.
Österreich befinde sich diesbezüglich bereits auf einem sehr guten Weg – bis auf Kunststoff befinde man sich bei den EU-Recyclingquoten schon fast am Ziel. Und auch beim Gewerbeabfall – „eine Goldgrube an Wertstoffen“ – stehe die ARA in enger Abstimmung mit den Kommunen, Recyclinghöfen und Altstoffsammelzentren in regelmäßigem Kontakt, damit dort zukünftig noch besser getrennt werden könne. „Wir brauchen für die Kreislaufwirtschaft keine schrittweisen Einzelmaßnahmen, sondern die beste Lösung für Österreich. Wir brauchen eine langfristige 100%-Gesamtlösung, die auf allen Stufen der Abfallhierarchie ansetzt und alle EU-Ziele berücksichtigt. Die Bundesregierung muss dazu die Zielevorgegeben, wir stehen für eine effektive, effiziente und ökologisch sinnvolle Umsetzung bereit“, betont Knausz abschließend.
Über die ARA Seit über 25 Jahren agiert die ARA als eine treibende Kraft der österreichischen Abfallwirtschaft. Ursprünglich ein Sammel- und Verwertungssystem, hat sie sich kontinuierlich zum Recyclingexperten, zum Innovationstreiber im Ressourcenmanagement und zum bevorzugten Servicepartner für maßge­schneiderte Entsorgungslösungen und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Sie gilt damit heute als internationales Vorbild. Die ARA besteht aus der ARA AG und ihren Tochterunternehmen ARAplus GmbH, Austria Glas Recycling GmbH, DiGiDO GmbH und ERA GmbH.
Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist in Österreich Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen. Sie organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Die ARA steht im Eigentum heimischer Unternehmen und agiert als Non-Profit Unternehmen nicht gewinnorientiert. Für die Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas stellt die ARA den Konsumentinnen und Konsumenten rd. 1,91 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. Zusätzlich sind 1,78 Millionen Haushalte an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen. 2019 sammelten die österreichischen Haushalte 1,09 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier.


 

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