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Aktuelle Umfrage-Ergebnisse: So wirkt sich die Corona-Krise auf Jobwechsel aus

Wie wirkt sich die Pandemie auf Österreichs Arbeitnehmer aus: Steigt die Wechselwilligkeit oder ändern sich die Motive bei der Jobsuche? Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Marketagent.com im Auftrag von karriere.at.

Bereits im Mai wollten wir bei einer Umfrage auf karriere.at
wissen, ob die Corona-Krise die Wechselwilligkeit beeinflusst. Fast die Hälfte der Teilnehmer meinten: Nach Corona muss ein neuer Job her! Dieses sehr eindeutige Ergebnis veranlasste uns, das Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com mit einer repräsentativen Befragung zu beauftragen. Was dabei herausgekommen ist, überrascht:

Jobwechsel? Zwei Drittel halten Zeitpunkt für schlecht. Im Vergleich zu unserer Umfrage im Mai scheint die Wechselwilligkeit gebremst. Das kann mehrere Gründe haben: Einerseits nehmen bei einer Umfrage auf einem Karriereportal tendenziell mehr Wechselwillige teil. Andererseits haben sich die Wirtschaftsprognosen seit Mai verschlechtert und die Sorgen um den Arbeitsplatz steigen. Damit lässt sich das aktuelle Umfrage-Ergebnis erklären: Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) glauben, dass derzeit ein ungünstiger Zeitpunkt für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist. 38 Prozent möchten daher im Moment „auf keinen Fall“ den Job wechseln. Dem gegenüber stehen 16 Prozent, die aktuell „auf jeden Fall“ bzw. „eher schon“ eine berufliche Veränderung anstreben.
Krise beeinflusst Jobwechsel. Von den Teilnehmern, die einen Wechsel nicht kategorisch ausschließen, sind zwölf Prozent aktuell intensiv auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung, 21 Prozent verspüren dagegen keinen Zeitdruck. 36 Prozent suchen zwar nicht aktiv, sind aber offen für Neues und weitere 32 Prozent würden wechseln, wenn sie ein wirklich interessantes Angebot bekämen oder es notwendig wäre. Insgesamt hat die Corona-Krise für 27 Prozent einen sehr oder eher großen Einfluss auf den Jobwechsel.

Gründe für Jobwechsel: Gehalt, Tätigkeiten und Arbeitsklima.  Auch bei den Gründen hat die Krise Spuren hinterlassen. Einerseits sind Gehalt und Sicherheit besonders wichtige Motive für den Wechsel, andererseits sind viele unzufrieden mit dem aktuellen Arbeitsklima oder dem Verhalten des Arbeitgebers während der Krise. Nicht zu unterschätzen sind auch die Einflüsse von Homeoffice und Kurzarbeit: eine bessere Work-Life-Balance und entspannteres Arbeiten gehören zu den größten Auswirkungen.

Website: www.karriere.at

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