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Freiheitliche Wirtschaft (FW): Leitbranche Fahrzeugwirtschaft ist wesentlicher Indikator einer florierenden Wirtschaft!

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


03.06.2020
Wien (OTS) - „Die Fahrzeugwirtschaft ist eine der Leitbranchen und ein wichtiger Indikator des Wirtschaftsstandortes Österreich. Die Verkäufe im Handel entscheiden, wie gut oder schlecht es der vorgelagerten Fertigung mit ihren Zulieferbetrieben der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie den nachgelagerten Betreuungseinheiten (Karosseriespenglern, Kraftfahrzeugtechnikern, Tankstellen, etc.) geht. Die Wertschöpfungskette mit tausenden von heimischen Arbeitsplätzen steht aufgrund des Shutdowns auf der Kippe. Nur mit maßgeschneiderten konjunkturellen Maßnahmen und echten Konsumanreizen in Form von Ökoprämien, Vorsteuerabzügen für betrieblich genutzte Fahrzeuge sowie Mehrwertsteuer- und NoVA-Erlässe bringt man die Fahrzeugwirtschaft zurück an den Start“ so der stellvertretende Bundesparten-Obmann der Sparte Handel, Hermann Fichtinger.
Fichtinger weiter: „Zusätzlich zum Shutdown werden nun Autokäufer unverschuldet mit der „neuen NoVA“ zur Kasse gebeten, auch wenn sie den Kauf vor dem 31.12.2019 zu den Bedingungen der „alten NoVA“ getätigt haben. Die Krux dabei ist das neue Lieferdatum nach dem 31.5.2020 zu einem wesentlich höheren Steuersatz. Die Regierung sieht trotz Shutdown und Unterbrechung der Lieferketten keinen Anlass auf Erstreckung dieser Frist bis zum 30.8.2020. Damit schafft man zwar höhere Steuereinnahmen, aber es fehlen dann die Geldmittel für den Konsum in anderen Branchen!“
„Fahrzeugwirtschaft muss man in besonderen Zeiten neu denken! 2009 hat man zur Ankurbelung der Wirtschaft auf eine Ökoprämie (Verschrottungsprämie) gesetzt. Diese Förderung zielt konkret auf den Umstieg von alten auf moderne Fahrzeuge jeglicher Antriebsart mit verbesserten CO2-Standards ab. Daher ist sie ein mehr als brauchbares Instrument. Gemeinsam mit Mehrwertsteuer- und NoVA-Erlässen löst man damit das Problem der Leerverkäufe von Neuwagen-Lagerware, die als unverkäufliche Fahrzeuge steuerneutral zurück in den internationalen Markt gehen und so dem ganzen Kreislauf bestehend aus Produktion, Handel und Serviceeinheiten sowie dem Staatshaushalt schaden. Dieses Maßnahmenpaket in Kombination mit einem Vorsteuerabzug für alle betrieblichen Fahrzeuge kurbelt direkt den Konsum an, spielt frisches Geld in den Markt und sorgt nachhaltig für den Erhalt der Wertschöpfung am Standort Österreich“, so Fichtinger abschließend.


 

Aktien auf dem Radar:Semperit, Frequentis, Österreichische Post, Warimpex, Amag, Agrana, Rosgix, Wienerberger, Uniqa, Lenzing, Polytec, VIG, voestalpine, AMS, FACC, Addiko Bank, Bawag, Erste Group, Linz Textil Holding, OMV, RBI, SBO, Verbund, MTU Aero Engines, LINDE, Deutsche Wohnen, E.ON , Münchener Rück, HeidelbergCement, Vonovia SE, Daimler.


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