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„Börsenkandidaten und Investoren wurden von der Zuspitzung der Corona-Krise kalt erwischt"

26.03.2020

Trotz der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zeigte sich der weltweite IPO-Markt in den ersten drei Monaten des Jahres in ordentlicher Verfassung, wie aus dem weltweiten IPO-Barometers von EY hervorgeht. Insgesamt wagten im traditionell wenig aktiven ersten Quartal weltweit 235 Unternehmen den Sprung aufs Parkett – elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Emissionsvolumen kletterte sogar um 89 Prozent auf 28,5 Milliarden US-Dollar. Trotz der Corona-Krise stieg die weltweit registrierte Zahl der IPOs im Verlauf des ersten Quartals sogar kontinuierlich: von 75 im Januar über 77 im Februar auf 83 im März.

Der Grund für das starke Plus ist der IPO-Markt in Asien: 68 Prozent aller weltweiten Börsengänge im ersten Quartal fanden in Asien – besonders in Shanghai und dem Juniormarkt STAR – statt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der Börsengänge an asiatischen Börsenplätzen um 13 Prozent auf 159, das Emissionsvolumen hat sich auf 18,1 Milliarden US-Dollar sogar verdoppelt.

„Der weltweite IPO-Markt ist zunächst gut ins Jahr gestartet“, sagt Schwartz. „Die zunehmende Verschärfung der Corona-Krise und die enorme Volatilität an Börsen bremste die IPO-Aktivität aber besonders im stark exportorientierten Europa.“ Einige Unternehmen auch hierzulande standen nach Schwartz‘ Beobachtung kurz davor, ihre Börsenpläne öffentlich zu machen: „Börsenkandidaten und Investoren wurden von der Zuspitzung der Corona-Krise kalt erwischt. In den kommenden Monaten dürften aber auch in Europa und den USA Unternehmen mit sehr belastbaren Geschäftsmodellen in ausgewählten Sektoren wie Healthcare und Technologie weiterhin den Schritt aufs Parkett wagen“, erwartet Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich, fest.

Im bisherigen Jahresverlauf gab es zwar keine IPOs in Wien, dafür haben vier Unternehmen den Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle genützt und frische Aktien begeben. Die S Immo AG war dabei die größte Transaktion mit einem Volumen von 149 Millionen Euro.  




 

Bildnachweis

1. Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich: „2017 war ein gutes IPO-Jahr – und 2018 verspricht sogar noch besser zu werden“; Bild:EY , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.

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Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich: „2017 war ein gutes IPO-Jahr – und 2018 verspricht sogar noch besser zu werden“; Bild:EY, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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