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Reichhardt/Rauskala: Österreich startet wieder ins All - CHEOPS und OPS-SAT

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


13.12.2019
Wien (OTS/www.ffg.at) - „Wir freuen uns, dass wir das wichtige Weltraumjahr 2019 mit einem einzigartigen Highlight ausklingen lassen können“, betonen Bundesminister Andreas Reichhardt und Bundesministerin Iris Rauskala anlässlich des bevorstehenden Startevents der beiden Satelliten CHEOPS und OPS-SAT.
Die Satelliten CHEOPS und OPS-SAT starten gemeinsam am 17. Dezember 2019 mit der Trägerrakete Arianespace Soyuz VS23 vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou.
CHEOPS (CHaracterizing ExOPlanets Satellite) ist die erste Weltraummission, deren Ziel es ist, Exoplaneten im Detail zu charakterisieren. Der Kleinsatellit wurde unter der Leitung der Universität Bern von einem internationalen Konsortium entwickelt und gebaut. Das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zeichnet für einen der beiden Bordrechner des Kleinsatelliten verantwortlich, der den gesamten wissenschaftlichen Datenverkehr abwickelt und auch die thermische Kontrolle des Teleskops übernimmt. Auch das Institut für Astrophysik der Universität Wien und RUAG Space Austria sind beteiligt.
Der Cubesat OPS-SAT wurde im Auftrag der ESA von der TU Graz gebaut. Das Ziel des „fliegenden Labors“ ist es, neue leistungsfähige Prozessoren, Funkempfänger und Weltraum-Software unter realen Weltraumbedingungen risikoarm zu testen. Eine zur Erde gerichtete Kamera ist ebenfalls mit an Bord, und es ist die erste Datenübertragung eines Nanosatelliten via Licht vom Observatorium Lustbühel des IWF zum OPS-SAT-Satelliten als eines von mehreren Experimenten geplant.
„Der österreichische Beitrag zu den beiden Satelliten spiegelt eine wesentliche Stoßrichtung der österreichischen Weltraumstrategie wider: Ausbau der Wettbewerbsposition durch hervorragende technische Kompetenz für Innovationen im All und auf der Erde. Mit diesen beiden Missionen machen wir einen großen nächsten Schritt“, so BM Reichhardt. „Die OPS-SAT-Mission hat das sehr klare Ziel, den Kreislauf von "nie geflogen, wird nie geflogen" im Bereich der Satellitenkontrolle zu durchbrechen.“
BM Rauskala ergänzt: „Die wissenschaftliche und technische Exzellenz des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des Instituts für Astrophysik der Universität Wien und des Instituts für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der Technischen Universität Graz haben Österreich zu einer der führenden Nationen in der Erforschung des Sonnensystems gemacht. Und zum Untersuchungsgebiet von CHEOPS, die Charakterisierung von Exoplaneten, wurde heuer der Nobelpreis für Physik vergeben.“
Für FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner ist dieser „Doppelstart“ von CHEOPS und OPS-SAT zweifellos ein weiterer Meilenstein für Österreich im Weltraum. "Österreich wird aufgrund seiner hervorragenden Expertise für Technologiedemonstration und für wissenschaftlichen Missionen wieder einmal seiner Rolle als anerkannter ESA-Mitgliedsstaat gerecht. Für die Beteiligung an CHEOPS hat das BMVIT 5,3 Mio. Euro bereitgestellt, für die den Bau von OPS-SAT 2,8 Mio. Euro. Die FFG Agentur für Luft- und Raumfahrt hat die Entwicklung der Projekte seit 2012 intensiv begleitet.“
Bundesminister Reichhardt: „Auch dieser Erfolg bestätigt die Nachhaltigkeit von Weltraumaktivitäten. Ich möchte, dass der Weltraumsektor weiterhin wächst. Vor zwei Wochen habe ich mit der Zeichnung von Pflicht- und Wahlprogrammen bei der ESA-Ministerkonferenz in Sevilla diese Weiterentwicklung des österreichischen Weltraumsektors finanziell abgesichert. Und ich darf betonen, dass bei der gerade geschlossenen Ausschreibung des nationalen Weltraumprogramms ASAP wieder über 70 vielversprechende Projekte eingereicht wurden, die zu einem wesentlichen Teil auf Erdbeobachtungs- und Navigationslösungen ausgerichtet sind, die uns im Alltag unterstützen sollen. Für diese Projekte habe ich 7,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt“.
„Das Weltraumprogramm ASAP hat einen wesentlichen Hebeleffekt und ermöglicht es, mit Technologien Made in Austria auf dem kommerziellen Markt und in ESA- und EU-Programmen erfolgreich zu ein. Denn Förderung durch die FFG bedeutet nicht nur Österreich bei wichtigen Entwicklungs- und Technologiesprüngen zu stärken, sondern auch national, europäisch und international aktiv zu kooperieren“, betont FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.
Zwtl.: Service:
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie investiert jährlich rund 70 Millionen Euro in den Weltraumsektor. Österreich beteiligt sich an der ESA und an EU-Weltraumprogrammen und ermöglicht es österreichischen Betrieben Aufträge im Rahmen von europäischen Missionen zu erhalten.
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) schafft die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen und vertritt auf internationaler Ebene die Interessen des Wissenschafts-, des Forschungs- und des Wirtschaftsstandorts Österreich.
Rund 120 heimische Firmen und Organisationen mit über 1.000 Beschäftigten sind in Österreich in der Weltraumindustrie tätig.


 

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    Die Satelliten CHEOPS und OPS-SAT starten gemeinsam am 17. Dezember 2019 mit der Trägerrakete Arianespace Soyuz VS23 vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou.
    CHEOPS (CHaracterizing ExOPlanets Satellite) ist die erste Weltraummission, deren Ziel es ist, Exoplaneten im Detail zu charakterisieren. Der Kleinsatellit wurde unter der Leitung der Universität Bern von einem internationalen Konsortium entwickelt und gebaut. Das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zeichnet für einen der beiden Bordrechner des Kleinsatelliten verantwortlich, der den gesamten wissenschaftlichen Datenverkehr abwickelt und auch die thermische Kontrolle des Teleskops übernimmt. Auch das Institut für Astrophysik der Universität Wien und RUAG Space Austria sind beteiligt.
    Der Cubesat OPS-SAT wurde im Auftrag der ESA von der TU Graz gebaut. Das Ziel des „fliegenden Labors“ ist es, neue leistungsfähige Prozessoren, Funkempfänger und Weltraum-Software unter realen Weltraumbedingungen risikoarm zu testen. Eine zur Erde gerichtete Kamera ist ebenfalls mit an Bord, und es ist die erste Datenübertragung eines Nanosatelliten via Licht vom Observatorium Lustbühel des IWF zum OPS-SAT-Satelliten als eines von mehreren Experimenten geplant.
    „Der österreichische Beitrag zu den beiden Satelliten spiegelt eine wesentliche Stoßrichtung der österreichischen Weltraumstrategie wider: Ausbau der Wettbewerbsposition durch hervorragende technische Kompetenz für Innovationen im All und auf der Erde. Mit diesen beiden Missionen machen wir einen großen nächsten Schritt“, so BM Reichhardt. „Die OPS-SAT-Mission hat das sehr klare Ziel, den Kreislauf von "nie geflogen, wird nie geflogen" im Bereich der Satellitenkontrolle zu durchbrechen.“
    BM Rauskala ergänzt: „Die wissenschaftliche und technische Exzellenz des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des Instituts für Astrophysik der Universität Wien und des Instituts für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der Technischen Universität Graz haben Österreich zu einer der führenden Nationen in der Erforschung des Sonnensystems gemacht. Und zum Untersuchungsgebiet von CHEOPS, die Charakterisierung von Exoplaneten, wurde heuer der Nobelpreis für Physik vergeben.“
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    Bundesminister Reichhardt: „Auch dieser Erfolg bestätigt die Nachhaltigkeit von Weltraumaktivitäten. Ich möchte, dass der Weltraumsektor weiterhin wächst. Vor zwei Wochen habe ich mit der Zeichnung von Pflicht- und Wahlprogrammen bei der ESA-Ministerkonferenz in Sevilla diese Weiterentwicklung des österreichischen Weltraumsektors finanziell abgesichert. Und ich darf betonen, dass bei der gerade geschlossenen Ausschreibung des nationalen Weltraumprogramms ASAP wieder über 70 vielversprechende Projekte eingereicht wurden, die zu einem wesentlichen Teil auf Erdbeobachtungs- und Navigationslösungen ausgerichtet sind, die uns im Alltag unterstützen sollen. Für diese Projekte habe ich 7,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt“.
    „Das Weltraumprogramm ASAP hat einen wesentlichen Hebeleffekt und ermöglicht es, mit Technologien Made in Austria auf dem kommerziellen Markt und in ESA- und EU-Programmen erfolgreich zu ein. Denn Förderung durch die FFG bedeutet nicht nur Österreich bei wichtigen Entwicklungs- und Technologiesprüngen zu stärken, sondern auch national, europäisch und international aktiv zu kooperieren“, betont FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.
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    Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) schafft die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen und vertritt auf internationaler Ebene die Interessen des Wissenschafts-, des Forschungs- und des Wirtschaftsstandorts Österreich.
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