Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Österreichs Personaldienstleister fordern Entlastungspaket von künftiger Regierung

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


27.09.2019
Wien (OTS) - Die Arbeitskräfteüberlassung bietet seit Jahren einen guten Ausblick auf die heimische Wirtschaftsentwicklung. Aktuell liegt die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche mit 97.452 MitarbeiterInnen um fünf Prozent unter dem Vorjahr. „Das sind typische Anzeichen einer verflachenden Konjunktur und stagnierender, bzw. rückläufiger Beschäftigung“, weiß Markus Archan, Präsident von Österreichs Personaldienstleister.
Aus dem Grund haben Österreichs Personaldienstleister ein Forderungspaket an die künftige Regierung geschnürt, denn um den „Jobmotor Zeitarbeit“ am Laufen zu halten bedarf es zeitgemäßer und stabiler Rahmenbedingungen.
„Uns geht es darum, den Arbeitsmarkt im Sinne der Arbeitnehmer und der Unternehmer so auszubalancieren, dass Österreich als Standortland wettbewerbsfähig bleibt“, fasst Archan die Forderungen von Österreichs Personaldienstleister zusammen.
Beispielsweise ist die Forderung der SPÖ, dass die Anzahl der überlassenen Arbeitskräfte nicht mehr als 10 Prozent der Belegschaft betragen darf, kontraproduktiv. Denn die Arbeitskräfteüberlassung dient überwiegend der Abdeckung von Bedarfsspitzen heimischer Unternehmen, eine Begrenzung würde somit die Flexibilität insbesondere der österreichischen Industrie stark einschränken.
Aus dem Grund soll die Möglichkeit einer Befristung von Arbeitsverträgen für den Zeitraum der Bedarfsspitzen geschaffen und die derzeitigen Kündigungsfristen beibehalten werden. „Dafür wäre die von uns geforderte Anerkennung der Arbeitskräfteüberlassung als Saisonbetrieb durch den Gesetzgeber und die Kollektivvertragspartner notwendig“, so Archan.
Klar spricht sich Archan auch gegen die Forderung der SPÖ für eine Übernahmeverpflichtung von Zeitarbeitern nach 18 Monaten aus: „Das wäre eine Bevormundung der Arbeitgeber zu Lasten der Arbeitnehmer. Denn aufgrund gesetzlich fixierter Zuschläge verdienen Zeitarbeiter in vielen Fällen aktuell besser als vergleichbare Arbeitnehmer.“
Zwtl.: „Unnötige Beitragserhöhung“ zum SWF wird abgelehnt.
Eine Absage erteilt Archan der Forderung der SPÖ, die Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds SWF zu erhöhen. Die SPÖ fordert mit 0,8 Prozent der Beitragsgrundlage mehr als eine Verdoppelung des derzeitigen Beitragssatzes von 0,35 Prozent. „Das ist eine unnötige massive Erhöhung der Lohnnebenkosten durch eine Steuer auf Arbeit“, so Archan.
Hingegen solle die künftige Regierung verstärkte Maßnahmen setzten, damit der häufig stattfindende Sozialmissbrauch bei als Entsendung getarnten Arbeitsverhältnissen aus dem Ausland durch die Finanzpolizei noch massiver bekämpft werden kann.


 

Aktien auf dem Radar: Valneva , Kapsch TrafficCom , Telekom Austria , Addiko Bank , Polytec , Amag , Porr , DO&CO , Zumtobel , Pierer Mobility AG , voestalpine , Bawag , Lenzing , Strabag , Wolford , AMS , Rosenbauer , Erste Group , RBI , Deutsche Post , Lufthansa , HeidelbergCement , Deutsche Telekom , Allianz , LINDE , Infineon , Wirecard , Nordex , Münchener Rück , Volkswagen Vz. , GFT Technologies.


Random Partner

Kapsch TrafficCom
Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit sowie vernetzte Fahrzeuge und deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden aus einer Hand ab. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer und effizienter zu machen.

>> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Meistgelesen
>> mehr


Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

    Featured Partner Video

    Michael Walkinshaw, CEO von Timia Capital (TSX-V: TCA)

    - Mike, bitte erkläre uns dein Businessmodell? - Warum finanzieren die Banken nicht solche Firmen? - Das heißt, eure Kredite sind mit der Firma besichert? - Wie schauen ungefähr die...

    Österreichs Personaldienstleister fordern Entlastungspaket von künftiger Regierung


    27.09.2019
    Wien (OTS) - Die Arbeitskräfteüberlassung bietet seit Jahren einen guten Ausblick auf die heimische Wirtschaftsentwicklung. Aktuell liegt die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche mit 97.452 MitarbeiterInnen um fünf Prozent unter dem Vorjahr. „Das sind typische Anzeichen einer verflachenden Konjunktur und stagnierender, bzw. rückläufiger Beschäftigung“, weiß Markus Archan, Präsident von Österreichs Personaldienstleister.
    Aus dem Grund haben Österreichs Personaldienstleister ein Forderungspaket an die künftige Regierung geschnürt, denn um den „Jobmotor Zeitarbeit“ am Laufen zu halten bedarf es zeitgemäßer und stabiler Rahmenbedingungen.
    „Uns geht es darum, den Arbeitsmarkt im Sinne der Arbeitnehmer und der Unternehmer so auszubalancieren, dass Österreich als Standortland wettbewerbsfähig bleibt“, fasst Archan die Forderungen von Österreichs Personaldienstleister zusammen.
    Beispielsweise ist die Forderung der SPÖ, dass die Anzahl der überlassenen Arbeitskräfte nicht mehr als 10 Prozent der Belegschaft betragen darf, kontraproduktiv. Denn die Arbeitskräfteüberlassung dient überwiegend der Abdeckung von Bedarfsspitzen heimischer Unternehmen, eine Begrenzung würde somit die Flexibilität insbesondere der österreichischen Industrie stark einschränken.
    Aus dem Grund soll die Möglichkeit einer Befristung von Arbeitsverträgen für den Zeitraum der Bedarfsspitzen geschaffen und die derzeitigen Kündigungsfristen beibehalten werden. „Dafür wäre die von uns geforderte Anerkennung der Arbeitskräfteüberlassung als Saisonbetrieb durch den Gesetzgeber und die Kollektivvertragspartner notwendig“, so Archan.
    Klar spricht sich Archan auch gegen die Forderung der SPÖ für eine Übernahmeverpflichtung von Zeitarbeitern nach 18 Monaten aus: „Das wäre eine Bevormundung der Arbeitgeber zu Lasten der Arbeitnehmer. Denn aufgrund gesetzlich fixierter Zuschläge verdienen Zeitarbeiter in vielen Fällen aktuell besser als vergleichbare Arbeitnehmer.“
    Zwtl.: „Unnötige Beitragserhöhung“ zum SWF wird abgelehnt.
    Eine Absage erteilt Archan der Forderung der SPÖ, die Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds SWF zu erhöhen. Die SPÖ fordert mit 0,8 Prozent der Beitragsgrundlage mehr als eine Verdoppelung des derzeitigen Beitragssatzes von 0,35 Prozent. „Das ist eine unnötige massive Erhöhung der Lohnnebenkosten durch eine Steuer auf Arbeit“, so Archan.
    Hingegen solle die künftige Regierung verstärkte Maßnahmen setzten, damit der häufig stattfindende Sozialmissbrauch bei als Entsendung getarnten Arbeitsverhältnissen aus dem Ausland durch die Finanzpolizei noch massiver bekämpft werden kann.


     

    Aktien auf dem Radar: Valneva , Kapsch TrafficCom , Telekom Austria , Addiko Bank , Polytec , Amag , Porr , DO&CO , Zumtobel , Pierer Mobility AG , voestalpine , Bawag , Lenzing , Strabag , Wolford , AMS , Rosenbauer , Erste Group , RBI , Deutsche Post , Lufthansa , HeidelbergCement , Deutsche Telekom , Allianz , LINDE , Infineon , Wirecard , Nordex , Münchener Rück , Volkswagen Vz. , GFT Technologies.


    Random Partner

    Kapsch TrafficCom
    Kapsch TrafficCom ist ein Anbieter von Intelligenten Verkehrssystemen in den Bereichen Mauteinhebung, Verkehrsmanagement, Smart Urban Mobility, Verkehrssicherheit sowie vernetzte Fahrzeuge und deckt mit durchgängigen Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden aus einer Hand ab. Die Mobilitätslösungen von Kapsch TrafficCom helfen dabei, den Straßenverkehr in Städten und auf Autobahnen sicherer und effizienter zu machen.

    >> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten



    Meistgelesen
    >> mehr


    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr

      Featured Partner Video

      Michael Walkinshaw, CEO von Timia Capital (TSX-V: TCA)

      - Mike, bitte erkläre uns dein Businessmodell? - Warum finanzieren die Banken nicht solche Firmen? - Das heißt, eure Kredite sind mit der Firma besichert? - Wie schauen ungefähr die...