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18.06.2019

Kapsch TrafficCom hat heute finale Zahlen vorgelegt und ist mit einer nachteiligen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) konfrontiert. Der EuGH hat über die Klage Österreichs gegen die deutsche Pkw-Maut ("Infrastrukturabgabe") entschieden und kommt zum Schluss, dass die deutsche Vignette für die Benutzung von Bundesfernstraßen durch Personenkraftwagen gegen das Unionsrecht verstößt. Diese Abgabe sei diskriminierend, da ihre wirtschaftliche Last praktisch ausschließlich auf den Haltern und Fahrern von in anderen Mitgliedstaaten zugelassenen Fahrzeugen liege, so die Begründung. Bekanntlich haben die heimische Kapsch TrafficCom und die deutsche CTS Eventim den Auftrag für das Projekt erhalten.Und noch zu den Kapsch TrafficCom-Zahlen: Der Konzernumsatz wurde erstmals auf über 700 Mio. Euro – konkret auf 737,8 Mio. (+6,4 %) - erhöht. Das EBIT erreichte 57,0 Mio. Euro (+13,9 %), was einer EBIT-Marge von 7,7 % (Vorjahr: 7,2 %) entspricht. Die Dividende soll wieder bei 1,5 Euro liegen. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 soll ein Umsatz- und EBIT-Wachstum von mindestens 5 Prozent erreicht werden, so das Unternehmen.
Beim Flughafen Wien gibt es News zur 3. Piste: Seit längerem hätten die Gemeinde Parndorf, zuletzt gemeinsam mit den Gemeinden Neusiedl und Bruckneudorf, die österreichischen Behörden mit der Behauptung, die Gemeinden seien über das Projekt der dritten Piste am Flughafen Wien nicht informiert worden beschäftigt, es läge also ein Verfahrensmangel vor und sie hätten das Recht auf Zustellung des UVP-Bescheids, um entsprechende Rechtsmittel einbringen zu können, informiert der Flughafen. "Nachdem bereits mehrere Instanzen mit dieser, für jeden objektiven Betrachter offensichtlich abstrusen, Behauptung befasst wurden, hat nunmehr das Bundesverwaltungsgericht die Anträge auf Zuerkennung der Parteistellung bzw. Zustellung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum UVP-Verfahren mit Erkenntnis vom 13. Juni 2019 ab- bzw. zurückgewiesen", heißt es seitens des Flughafens.
Kapsch TrafficCom ( Akt. Indikation:  33,01 /34,31, -3,54%)

Neuer Auftrag für Andritz: Das Unternehmen erhielt von Qinghai Zhuofeng New Material Co., Ltd., China, den Auftrag zur Lieferung von zwei neuen kontinuierlichen Glüh- und Behandlungslinien mit einer Jahreskapazität von je 110.000 Tonnen. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2021 (Linie 1) bzw. das zweite Quartal 2022 (Linie 2) vorgesehen.
Andritz ( Akt. Indikation:  30,71 /30,79, -0,55%)

S&T hat zu den Aktienverkäufen von AR-Chef Grossnigg und den Vorständen Hannes Niederhauser und Richard Neuwirth Stellung genommen. Auf Nachfrage heißt es, dass die Aktien in einem Placement an etwa 20 Investoren, die teils schon länger investiert sind, verkauft wurden. Wie S&T erklärt, seien Aktien und Aktienoptionen Teil der Vergütung des Managements. Hierzu würden auch Verkäufe zur Monetarisierung der jeweiligen Aktien und Aktienoptionen gehören. Herr Niederhauser würde seit Jahren laufend Aktien verkaufen, da er kein nennenswertes Gehalt als Vorstandsvorsitzender beziehe. Darüber hinaus würde er aktuell über 1,2 Mio. Aktien- und Aktienoptionen an der S&T AG halten. Herr Neuwirth habe durch den Verkauf vor allem Lohnsteuern und Ausübungsbeträge für die Ausübung von Aktienoptionen finanziert und würde nach dem erfolgten Verkauf nach wie vor Aktien- und Aktienoptionen in Höhe von rund 180.000 Stück halten. Die Dr. Grossnigg zuzurechnende grosso holding GmbH habe ihre Aktienposition als Finanzinvestor über die letzten Jahre schrittweise reduziert und aufgrund anderer Investments zwischenzeitlich beendet, wie es heißt.
S&T ( Akt. Indikation:  20,16 /20,20, 3,49%)

Die Analysten von Macquarie haben sich den heimischen Versorger-Sektor vorgenommen und kommen zum Fazit, dass die EVN-Aktie eine Outperform-Empfehlung mit Kursziel 17,0 Euro verdient und Verbund ebenfalls ein Outperform-Rating mit Kursziel 52,0 Euro.
EVN ( Akt. Indikation:  13,28 /14,06, 0,66%)
Verbund ( Akt. Indikation:  46,07 /46,38, 1,38%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.06.)


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Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) ist europäischer Marktführer und weltweit einer der führenden Hersteller von Leiterplatten und IC-Substraten. Mit 9.526 Mitarbeitern entwickelt und produziert AT&S an sechs Produktionsstandorten in Österreich, Indien, China und Korea und ist mit einem Vertriebsnetzwerk in Europa, Asien und Nordamerika präsent. (Stand 06/17)

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    News gibt es zu Kapsch TrafficCom und Andritz, Flughafen Wien und S&T, dazu Research zu EVN und Verbund (Christine Petzwinkler)


    18.06.2019

    Kapsch TrafficCom hat heute finale Zahlen vorgelegt und ist mit einer nachteiligen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) konfrontiert. Der EuGH hat über die Klage Österreichs gegen die deutsche Pkw-Maut ("Infrastrukturabgabe") entschieden und kommt zum Schluss, dass die deutsche Vignette für die Benutzung von Bundesfernstraßen durch Personenkraftwagen gegen das Unionsrecht verstößt. Diese Abgabe sei diskriminierend, da ihre wirtschaftliche Last praktisch ausschließlich auf den Haltern und Fahrern von in anderen Mitgliedstaaten zugelassenen Fahrzeugen liege, so die Begründung. Bekanntlich haben die heimische Kapsch TrafficCom und die deutsche CTS Eventim den Auftrag für das Projekt erhalten.Und noch zu den Kapsch TrafficCom-Zahlen: Der Konzernumsatz wurde erstmals auf über 700 Mio. Euro – konkret auf 737,8 Mio. (+6,4 %) - erhöht. Das EBIT erreichte 57,0 Mio. Euro (+13,9 %), was einer EBIT-Marge von 7,7 % (Vorjahr: 7,2 %) entspricht. Die Dividende soll wieder bei 1,5 Euro liegen. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 soll ein Umsatz- und EBIT-Wachstum von mindestens 5 Prozent erreicht werden, so das Unternehmen.
    Beim Flughafen Wien gibt es News zur 3. Piste: Seit längerem hätten die Gemeinde Parndorf, zuletzt gemeinsam mit den Gemeinden Neusiedl und Bruckneudorf, die österreichischen Behörden mit der Behauptung, die Gemeinden seien über das Projekt der dritten Piste am Flughafen Wien nicht informiert worden beschäftigt, es läge also ein Verfahrensmangel vor und sie hätten das Recht auf Zustellung des UVP-Bescheids, um entsprechende Rechtsmittel einbringen zu können, informiert der Flughafen. "Nachdem bereits mehrere Instanzen mit dieser, für jeden objektiven Betrachter offensichtlich abstrusen, Behauptung befasst wurden, hat nunmehr das Bundesverwaltungsgericht die Anträge auf Zuerkennung der Parteistellung bzw. Zustellung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum UVP-Verfahren mit Erkenntnis vom 13. Juni 2019 ab- bzw. zurückgewiesen", heißt es seitens des Flughafens.
    Kapsch TrafficCom ( Akt. Indikation:  33,01 /34,31, -3,54%)

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    Die Analysten von Macquarie haben sich den heimischen Versorger-Sektor vorgenommen und kommen zum Fazit, dass die EVN-Aktie eine Outperform-Empfehlung mit Kursziel 17,0 Euro verdient und Verbund ebenfalls ein Outperform-Rating mit Kursziel 52,0 Euro.
    EVN ( Akt. Indikation:  13,28 /14,06, 0,66%)
    Verbund ( Akt. Indikation:  46,07 /46,38, 1,38%)

    (Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.06.)


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