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Automobilbranche für digitale Transformation noch zu stark in alten Denkmustern verhaftet

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


16.04.2019
BERLIN & SHANGHAI (ots) - Auf strategischer Ebene und in der Unternehmenskultur ist die Automobilindustrie noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet und nicht wirklich für eine tiefgreifende Transformation der Branche gerüstet. Das legen die Ergebnisse einer weltweiten Studie von KPMG und Egon Zehnder unter Beteiligung von mehr als 500 hochrangigen Entscheidern der Automobilindustrie nahe, die heute auf der Shanghai Auto Show vorgestellt wird.
Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Digitalisierung in erster Linie Prozessänderungen in der Fertigung meint (57 Prozent). Ein Wandel der Unternehmenskultur und ein entsprechendes Bewusstsein auf Führungsebene dagegen werden in diesem Zusammenhang als weniger wichtig erachtet. In der Anwendung digitaler Technologien sind die Manager eher zurückhaltend: Nur 40 Prozent sehen sich hier als Vorreiter; die Mehrheit (fast 50 Prozent) dagegen sieht ihre Rolle in der des "frühen Nachahmers".
Dieter Becker, Global Head of Automotive bei KPMG:
"Die Studie zeigt, dass die Branche immer noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet ist. Die Manager der Automobilbranche sind sich zwar der Bedeutung der Digitalisierung bewusst und haben auch zahlreiche Initiativen in diesem Bereich gestartet. Die meisten glauben aber, es sei mit Produktverbesserungen getan und verfahren nach dem Motto: 'das schaffen wir schon alleine'. Was vielerorts fehlt, sind eine klare Vision für die eigene Rolle im digitalen Ökosystem und mutige Schritte in Form von Partnerschaften mit Technologieunternehmen."
Der bevorzugte Ansatz zur Umsetzung der Digitalisierung ist eine Kooperation innerhalb der Branche. Zwei von drei Befragten (66 Prozent) sind der Ansicht, traditionelle und neue Geschäftsmodelle müssten parallel betrieben werden. Nur jeder Dritte (34 Prozent) ist von der Notwendigkeit eines kompletten Wandels von Geschäftsmodell und Produkten überzeugt - und sich durchaus bewusst, dass sich damit heute noch keine Gewinne einfahren lassen.
Dr. Christian Rosen, Egon Zehnders Global Head of Automotive Practice:
"Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, eine Kultur zu schaffen, die die Lücke zwischen traditionellen und digitalen Fähigkeiten schließt. Dazu gehört, die besten kreativen Kräfte im Unternehmen freizusetzen - durch neue Führungspersönlichkeiten und die Förderung einer Kultur des sich ständig Neuerfindens." Die Unternehmen, die die Digitalisierung meistern und gleichzeitig erstklassige Ingenieurskunst weiterentwickeln, werden, so Rosen, "im Mobilitätsrennen die Nase vorn haben."
Hinweis: Ein englischsprachiges Executive Summary finden Sie im Anhang. Zudem können Sie über diesen Link ein Online-Dashboard mit den detaillierten Umfrageergebnissen aufrufen
[1] Befragt wurden weltweit 527 CEOs, Vorstandsmitglieder, Bereichs- und Abteilungsleiter, rund die Hälfte davon aus Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 1 Mrd. US-Dollar (21 % mit mehr als 10 Mrd.).
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    Automobilbranche für digitale Transformation noch zu stark in alten Denkmustern verhaftet


    16.04.2019
    BERLIN & SHANGHAI (ots) - Auf strategischer Ebene und in der Unternehmenskultur ist die Automobilindustrie noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet und nicht wirklich für eine tiefgreifende Transformation der Branche gerüstet. Das legen die Ergebnisse einer weltweiten Studie von KPMG und Egon Zehnder unter Beteiligung von mehr als 500 hochrangigen Entscheidern der Automobilindustrie nahe, die heute auf der Shanghai Auto Show vorgestellt wird.
    Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Digitalisierung in erster Linie Prozessänderungen in der Fertigung meint (57 Prozent). Ein Wandel der Unternehmenskultur und ein entsprechendes Bewusstsein auf Führungsebene dagegen werden in diesem Zusammenhang als weniger wichtig erachtet. In der Anwendung digitaler Technologien sind die Manager eher zurückhaltend: Nur 40 Prozent sehen sich hier als Vorreiter; die Mehrheit (fast 50 Prozent) dagegen sieht ihre Rolle in der des "frühen Nachahmers".
    Dieter Becker, Global Head of Automotive bei KPMG:
    "Die Studie zeigt, dass die Branche immer noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet ist. Die Manager der Automobilbranche sind sich zwar der Bedeutung der Digitalisierung bewusst und haben auch zahlreiche Initiativen in diesem Bereich gestartet. Die meisten glauben aber, es sei mit Produktverbesserungen getan und verfahren nach dem Motto: 'das schaffen wir schon alleine'. Was vielerorts fehlt, sind eine klare Vision für die eigene Rolle im digitalen Ökosystem und mutige Schritte in Form von Partnerschaften mit Technologieunternehmen."
    Der bevorzugte Ansatz zur Umsetzung der Digitalisierung ist eine Kooperation innerhalb der Branche. Zwei von drei Befragten (66 Prozent) sind der Ansicht, traditionelle und neue Geschäftsmodelle müssten parallel betrieben werden. Nur jeder Dritte (34 Prozent) ist von der Notwendigkeit eines kompletten Wandels von Geschäftsmodell und Produkten überzeugt - und sich durchaus bewusst, dass sich damit heute noch keine Gewinne einfahren lassen.
    Dr. Christian Rosen, Egon Zehnders Global Head of Automotive Practice:
    "Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, eine Kultur zu schaffen, die die Lücke zwischen traditionellen und digitalen Fähigkeiten schließt. Dazu gehört, die besten kreativen Kräfte im Unternehmen freizusetzen - durch neue Führungspersönlichkeiten und die Förderung einer Kultur des sich ständig Neuerfindens." Die Unternehmen, die die Digitalisierung meistern und gleichzeitig erstklassige Ingenieurskunst weiterentwickeln, werden, so Rosen, "im Mobilitätsrennen die Nase vorn haben."
    Hinweis: Ein englischsprachiges Executive Summary finden Sie im Anhang. Zudem können Sie über diesen Link ein Online-Dashboard mit den detaillierten Umfrageergebnissen aufrufen
    [1] Befragt wurden weltweit 527 CEOs, Vorstandsmitglieder, Bereichs- und Abteilungsleiter, rund die Hälfte davon aus Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 1 Mrd. US-Dollar (21 % mit mehr als 10 Mrd.).
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