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Indikatoren im Trading, wie das Salz in der Suppe

Teil 1: Was sind die Bollinger Bänder und wie diese im Trading angewendet werden

Viele Trader stellen sich die Frage: Machen Indikatoren überhaupt Sinn? Oder ist es ohnehin Zeitverschwendung, sich mit diesen auseinanderzusetzen? Jedenfalls gibt es eine Vielzahl eingesetzter Indikatoren.

Hier im Artikel möchte ich näher auf die Bollinger Bänder eingehen.

Was sind diese Bollinger Bänder?

Die Bollinger Bänder sind ein in den 1980er Jahren entwickeltes Verfahren zur Kursanalyse. Die Methode stammt vom Amerikaner John A. Bollinger und ermöglicht eine Visualisierung von Preisvolatilitäten.

Ein wenig Hintergrundinformation

John Bollinger war zu einer Zeit unabhängiger Börsenhändler, als die Fortschritte der Computertechnologie die Möglichkeiten der modernen Chartanalyse revolutionierten.

Er war immer darauf bedacht, eine Vereinigung zwischen der fundamentalen und technischen Analyse zu finden, nicht deren Differenz.

Für seine eigenen Optionsgeschäfte entwickelte er Bänder, welche die Standardabweichung der Volatilität anzeigten. Ja, die Standardabweichung kennt man gut aus der Mathematik, Statistik. Als er das erste Mal in einem Interview darüber befragt wurde, entschied er sich spontan, sie Bollinger Bänder zu nennen. Was, so meine ich zwar nicht sehr kreativ, aber durchaus rational ist.

Später wurde John Bollinger Chefanalyst einer Investmentbank und hatte im Besonderen die Aufgabe, seine technische Analyse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wie deutet man die Bollinger Bänder?

Die praktische Deutung:

1. Bewegt sich ein Kurs in die Nähe des oberen oder unteren Bandes, dann ist mit einem kurzfristigen Rebound in Richtung des anderen Bandes zu rechnen.

2. Bricht der Kurs aus den Bollinger Bändern aus, ist von einer Fortsetzung der Bewegung in die gleiche Richtung auszugehen.

3. Eine Verengung des oberen und unteren Bandes deutet auf eine bevorstehende, große Kursbewegung hin, in eine nicht voraussagbare Richtung.

 Was ist das Fazit?

John Bollinger hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die Bänder nur Entscheidungshilfen darstellen und nicht als alleiniges Handelssignal verwendet werden dürfen.

Für eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung sollten daher noch weitere Parameter und Entscheidungshilfen herangezogen werden.

Einen weiteren Indikator werde ich in der nächsten Ausgabe vorstellen. Dabei wird es sich um den Trendfolge Indikator MACD (Moving-Average- Convergence-Devergence) handeln.

Die Mitglieder der CFD World Austria bieten auch hier Informationen an und weisen stets auf Nutzen und  Risiken hin.

Fragen & Anregungen zum Thema CFDs an richard.dobetsberger@boerse-social.com

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