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Tirunesh Dibaba vor dem Berlin-Marathon: Silber wird die Farbe des Sieges (Vienna City Marathon)

14.09.2018

Die Frau, die vorneweg läuft: Erleben wir die Glanzleistung diesmal im Frauenrennen?

Es ist lange her, dass die Frauen-Siegerin bei einem Berlin-Marathon für das Highlight der Veranstaltung sorgte. Seit über zehn Jahren war es immer das Männerrennen, das das hochkarätigere Resultat produzierte. Zuletzt stand eine Frauen-Siegerin 2005 im Mittelpunkt: Damals gewann Japans Olympiasiegerin Mizuki Noguchi und stellte mit 2:19:12 Stunden nicht nur einen Asien- sondern auch einen Streckenrekord auf. Beide Bestmarken sind bis heute unerreicht.

Die Frau, die vorneweg läuft

Es spricht viel dafür, dass am Sonntag bei der 45. Auflage des BMW Berlin-Marathon eine Frau zumindest eine große Rolle spielen wird. Denn am Start ist mit Tirunesh Dibaba eine Athletin, die das Vermögen hat, sogar den Weltrekord von 2:15:25 Stunden zu brechen. Zumindest der 13 Jahre alte Streckenrekord sollte am Sonntag fallen, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. „Ich rechne damit, dass eine Frau am Sonntag vorneweg läuft und sich dahinter eine Gruppe bildet, die auch noch ein Tempo laufen wird, das auf unter 2:20 Stunden führt“, sagte Race-Direktor Mark Milde. Mit der Frau, die vorneweg läuft, meinte er natürlich Tirunesh Dibaba.

Bisher drittschnellste Marathonläuferin aller Zeiten

„Ich habe viel vom BMW Berlin-Marathon gehört und habe mich erkundigt. Ich weiß natürlich, dass die Strecke sehr schnell ist“, sagte Tirunesh Dibaba, die in ihrer Karriere unter anderem drei olympische Goldmedaillen über 5.000 und 10.000 m gewonnen hat, neun WM-Titel sammelte und nach wie vor den 5.000-m-Weltrekord hält. „Der Wechsel auf die Marathonstrecke war kein Problem für mich“, sagte die 33-Jährige, die mit ihrer Bestzeit von 2:17:56 Stunden bereits die drittschnellste Marathonläuferin aller Zeiten ist. Vor ihr stehen nur noch die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe (2:15:25) und die kenianische Afrika-Rekordlerin Mary Keitany (2:17:01).

„Ich habe mein Training im Vorfeld von Berlin verbessert und die Umfänge erhöht. Ich bin sehr gut vorbereitet und möchte am Sonntag meine Bestzeit unterbieten“, erklärte die 33-jährige Äthiopierin, die in Addis Abeba mit ihrem Mann, dem früheren 10.000-m-Weltklasseläufer Sileshi Sihine, und dem gemeinsam Sohn Nathan (3 Jahre) lebt und oft außerhalb der Stadt trainiert. Zu ihren mittelfristigen Ambitionen sagt Tirunesh Dibaba: „Mein Ziel ist es, bei Olympia in Tokio Gold zu gewinnen. Ein Weltrekord zu laufen, ist sehr schwierig, doch ich werde es probieren.“

Rennen auf Dibaba zugeschnitten

Der BMW Berlin-Marathon wird erst das vierte Rennen über die 42,195 km in der Karriere von Tirunesh Dibaba. Keiner ihrer bisherigen Marathonläufe war dabei mit Tempomachern direkt auf sie zugeschnitten. Das wird am Sonntag anders sein. „Pacemaker sind sehr wichtig für eine schnelle Zeit“, sagt Tirunesh Dibaba, die mit Silber lackierten Fingernägeln zur Pressekonferenz erschien. Angesprochen darauf, dass Silber ja die Farbe des zweiten Platzes sei, antwortete Tirunesh Dibaba lachend: „Nicht am Sonntag - da wird Silber zur Farbe des Sieges!“

Insgesamt vier Läuferinnen mit Bestzeiten unter 2:20 Stunden

Doch in einem Marathon kann viel passieren. Wenn Tirunesh Dibaba auf der Berliner Weltrekordstrecke volles Risiko geht und sich eventuell übernimmt - dies passierte ihr bei allerdings sehr warmem Wetter im April in London, wo sie nicht ins Ziel kam -, können andere profitieren. Die größte Herausforderin von Tirunesh Dibaba dürfte Vorjahressiegerin Gladys Cherono sein. Die Kenianerin lief auch ihre hochkarätige Bestzeit von 2:19:25 Stunden in Berlin. 2015 gewann sie mit dieser Zeit das Rennen. Mit einem dritten Sieg könnte Gladys Cherono sogar zu den Berliner Rekordsiegerinnen aufschließen: Aberu Kebede (Äthiopien), die Berlinerin Uta Pippig und Renata Kokowska (Polen) haben das Rennen bisher dreimal gewonnen.

Neben Dibaba und Cherono formen noch zwei weitere Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:20 Stunden das beste Frauenfeld, das jemals für den BMW Berlin-Marathon verpflichtet wurde: Die Äthiopierin Aselefech Mergia hat einen persönlichen Rekord von 2:19:31 und Edna Kiplagats Bestzeit steht bei 2:19:50. Die Kenianerin war zweimal Marathon-Weltmeisterin (2011 und 2013) und gewann sowohl den London- als auch den Boston-Marathon. Zu beachten sein werden auch die Vorjahres-Zweite Ruti Aga (Äthiopien), die in Berlin vor einem Jahr ihre Bestzeit von 2:20:41 erreichte, und eine Gruppe von japanischen Läuferinnen. Diese wird angeführt von Mizuki Matsuda, die in diesem Jahr ihr Marathon-Debüt in Osaka mit einer starken Zeit von 2:22:44 gewann.

Topathletinnen FRAUEN

Tirunesh Dibaba ETH 2:17:56
Gladys Cherono KEN 2:19:25
Aselefech Mergia ETH 2:19:31
Edna Kiplagat KEN 2:19:50
Ruti Aga ETH 2:20:41
Mizuki Matsuda JPN 2:22:44
Rei Ohara JPN 2:23:20
Honami Maeda JPN 2:23:48
Andrea Deelstra NED 2:26:46
Inés Melchor PER 2:26:48
Carla Rocha POR 2:27:08
Caterina Ribeiro POR 2:30:10
Ines Montero POR 2:30:36
Rachel Hannah CAN 2:32:09
Anke Esser GER 2:43:14
Miyuki Uehara JPN Debüt


VCM News. Text: JW / race-news-service.com

 


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Tirunesh Dibaba vor dem Berlin-Marathon: Silber wird die Farbe des Sieges (Vienna City Marathon)


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Es ist lange her, dass die Frauen-Siegerin bei einem Berlin-Marathon für das Highlight der Veranstaltung sorgte. Seit über zehn Jahren war es immer das Männerrennen, das das hochkarätigere Resultat produzierte. Zuletzt stand eine Frauen-Siegerin 2005 im Mittelpunkt: Damals gewann Japans Olympiasiegerin Mizuki Noguchi und stellte mit 2:19:12 Stunden nicht nur einen Asien- sondern auch einen Streckenrekord auf. Beide Bestmarken sind bis heute unerreicht.

Die Frau, die vorneweg läuft

Es spricht viel dafür, dass am Sonntag bei der 45. Auflage des BMW Berlin-Marathon eine Frau zumindest eine große Rolle spielen wird. Denn am Start ist mit Tirunesh Dibaba eine Athletin, die das Vermögen hat, sogar den Weltrekord von 2:15:25 Stunden zu brechen. Zumindest der 13 Jahre alte Streckenrekord sollte am Sonntag fallen, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. „Ich rechne damit, dass eine Frau am Sonntag vorneweg läuft und sich dahinter eine Gruppe bildet, die auch noch ein Tempo laufen wird, das auf unter 2:20 Stunden führt“, sagte Race-Direktor Mark Milde. Mit der Frau, die vorneweg läuft, meinte er natürlich Tirunesh Dibaba.

Bisher drittschnellste Marathonläuferin aller Zeiten

„Ich habe viel vom BMW Berlin-Marathon gehört und habe mich erkundigt. Ich weiß natürlich, dass die Strecke sehr schnell ist“, sagte Tirunesh Dibaba, die in ihrer Karriere unter anderem drei olympische Goldmedaillen über 5.000 und 10.000 m gewonnen hat, neun WM-Titel sammelte und nach wie vor den 5.000-m-Weltrekord hält. „Der Wechsel auf die Marathonstrecke war kein Problem für mich“, sagte die 33-Jährige, die mit ihrer Bestzeit von 2:17:56 Stunden bereits die drittschnellste Marathonläuferin aller Zeiten ist. Vor ihr stehen nur noch die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe (2:15:25) und die kenianische Afrika-Rekordlerin Mary Keitany (2:17:01).

„Ich habe mein Training im Vorfeld von Berlin verbessert und die Umfänge erhöht. Ich bin sehr gut vorbereitet und möchte am Sonntag meine Bestzeit unterbieten“, erklärte die 33-jährige Äthiopierin, die in Addis Abeba mit ihrem Mann, dem früheren 10.000-m-Weltklasseläufer Sileshi Sihine, und dem gemeinsam Sohn Nathan (3 Jahre) lebt und oft außerhalb der Stadt trainiert. Zu ihren mittelfristigen Ambitionen sagt Tirunesh Dibaba: „Mein Ziel ist es, bei Olympia in Tokio Gold zu gewinnen. Ein Weltrekord zu laufen, ist sehr schwierig, doch ich werde es probieren.“

Rennen auf Dibaba zugeschnitten

Der BMW Berlin-Marathon wird erst das vierte Rennen über die 42,195 km in der Karriere von Tirunesh Dibaba. Keiner ihrer bisherigen Marathonläufe war dabei mit Tempomachern direkt auf sie zugeschnitten. Das wird am Sonntag anders sein. „Pacemaker sind sehr wichtig für eine schnelle Zeit“, sagt Tirunesh Dibaba, die mit Silber lackierten Fingernägeln zur Pressekonferenz erschien. Angesprochen darauf, dass Silber ja die Farbe des zweiten Platzes sei, antwortete Tirunesh Dibaba lachend: „Nicht am Sonntag - da wird Silber zur Farbe des Sieges!“

Insgesamt vier Läuferinnen mit Bestzeiten unter 2:20 Stunden

Doch in einem Marathon kann viel passieren. Wenn Tirunesh Dibaba auf der Berliner Weltrekordstrecke volles Risiko geht und sich eventuell übernimmt - dies passierte ihr bei allerdings sehr warmem Wetter im April in London, wo sie nicht ins Ziel kam -, können andere profitieren. Die größte Herausforderin von Tirunesh Dibaba dürfte Vorjahressiegerin Gladys Cherono sein. Die Kenianerin lief auch ihre hochkarätige Bestzeit von 2:19:25 Stunden in Berlin. 2015 gewann sie mit dieser Zeit das Rennen. Mit einem dritten Sieg könnte Gladys Cherono sogar zu den Berliner Rekordsiegerinnen aufschließen: Aberu Kebede (Äthiopien), die Berlinerin Uta Pippig und Renata Kokowska (Polen) haben das Rennen bisher dreimal gewonnen.

Neben Dibaba und Cherono formen noch zwei weitere Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:20 Stunden das beste Frauenfeld, das jemals für den BMW Berlin-Marathon verpflichtet wurde: Die Äthiopierin Aselefech Mergia hat einen persönlichen Rekord von 2:19:31 und Edna Kiplagats Bestzeit steht bei 2:19:50. Die Kenianerin war zweimal Marathon-Weltmeisterin (2011 und 2013) und gewann sowohl den London- als auch den Boston-Marathon. Zu beachten sein werden auch die Vorjahres-Zweite Ruti Aga (Äthiopien), die in Berlin vor einem Jahr ihre Bestzeit von 2:20:41 erreichte, und eine Gruppe von japanischen Läuferinnen. Diese wird angeführt von Mizuki Matsuda, die in diesem Jahr ihr Marathon-Debüt in Osaka mit einer starken Zeit von 2:22:44 gewann.

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Mizuki Matsuda JPN 2:22:44
Rei Ohara JPN 2:23:20
Honami Maeda JPN 2:23:48
Andrea Deelstra NED 2:26:46
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Carla Rocha POR 2:27:08
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