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06.06.2018

Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz ergeben sich immer wieder neue, tiefergehende Entwicklungen, die uns in Erstaunen versetzen. Dieser spezielle Marktzweig befindet sich in rasanter Entwicklung, obwohl wir in unserem Alltag noch nicht besonders viel davon bemerken. Trotzdem ist der Vormarsch kaum mehr aufzuhalten – und damit ergeben sich auch spannende Investitionsmöglichkeiten.

Der Begriff »Künstliche Intelligenz« stammt aus den 50er Jahren

Die Intelligenz ist in unserem Gehirn angesiedelt: Etwa 2kg graue Zellen sorgen dafür, dass wir nicht einfach nur funktionieren, sondern sogar noch laufend dazulernen und unsere Talente auf vielen verschiedenen Gebieten zum Einsatz bringen. Die moderne Technik beginnt nun, die enormen Leistungen unseres Denkapparates zu kopieren und schafft immer komplexere Maschinen, die Probleme lösen und neue Erfahrungen verarbeiten können. Der Informatiker John McCarthy prägte bereits in den 50er Jahren den Begriff »artificial intelligence«, zu Deutsch: künstliche Intelligenz. Mehr als 70 Jahre sind seither vergangen, und dieser lange Zeitraum ließ gewaltigen Spielraum für begeisternde Fortentwicklungen.

Unvergessen: Deep Blues grandioser Sieg über Kasparow

Unvergessen sind jene Zeiten, als der IBM-Computer Deep Blue den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow in einer regulären Spielpartie schlug. Das war 1996, und im Jahr darauf folgte gleich ein weiterer Sieg. Inzwischen betätigen sich hochentwickelte KIs auch auf dem Gebiet der Medizin, zum Beispiel bei komplizierten Operationen, in der Logistik und der Automobilindustrie sowie auf dem Sektor der mathematischen Forschung.

Doch bei allem Optimismus sind auch Warnungen über mögliche Risiken der künstlichen Intelligenz zu hören. Liv Boeree, eine professionelle Pokerspielerin mit einem Diplom in Astrophysik, hat sich beispielsweise häufiger warnend zum Thema geäußert. Nach ihrer Meinung spielt die Kontrolle über die KI eine äußerst wichtige Rolle, weil es sehr schwierig werden kann, etwas zu beherrschen, dass eventuell sogar intelligenter ist als wir selbst. Ihre Warnung bezieht sich hauptsächlich auf den Fakt, dass diese Technologie keinesfalls in die falschen Hände fallen darf. Der geniale Astrophysiker Stephen Hawking wird sogar mit den Worten zitiert, »die KI könnte das schlimmste Ereignis der Menschheit werden«. Doch nützt es nichts, einfach nur blind den Teufel an die Wand zu malen, schließlich eröffnet eine kontrollierte künstliche Intelligenz auch sehr viele Chancen, die großen Probleme der heutigen Gesellschaft zu lösen.

Die »Applied Artificial Intelligence Conference 2018« in Wien

In Wien fand vor wenigen Tagen eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema statt, sie trug den Titel »Applied Artificial Intelligence Conference 2018« und stand unter der Schirmherrschaft der österreichischen Handelskammer. Der CEO des Unternehmens Semantic Web Company, Andreas Blumauer, hielt dort einen Vortrag über das sogenannte Text Mining, einem Verfahren, das mittels eines Algorithmus’ Bedeutungsstrukturen in schlecht strukturierten Texten erkennt. Auch den wirklich komplizierten Bereich der Sprache erobert die KI also inzwischen, Grund genug, sich als Anleger damit zu beschäftigen! Das eigentliche Ziel der Konferenz bestand darin, österreichische Unternehmen mit dem KI-Thema vertraut zu machen, um gut gerüstet für die Zukunft zu sein.

Die Global Player verzeichnen hohen Umsatzzuwachs

Das Umsatzwachstum auf dem Marktsektor »Künstliche Intelligenz« soll laut Experten ab 2025 jährlich mehr als 50 % betragen. Das kann zwar niemand mit voller Gewissheit sagen, doch eine deutliche Tendenz in diese Richtung zeichnet sich bereits ab. Als federführend tut sich weiterhin das US-Unternehmen Google hervor. Die »Datenkrake« hat sich darauf spezialisiert, die Suchenden im Internet direkt zum Ziel zu führen – und im selben Zug haufenweise Informationen abzugreifen. Diese wiederum werden zur Erstellung passgenauer Werbung genutzt, sodass am Ende jeder User das zu sehen bekommt, was ihn am meisten zum Geldausgeben reizt. Google arbeitet aber auch an dem spannenden Zukunftsprojekt »autonomes Fahren«, schließlich gilt noch immer die alte Unternehmerweisheit, sich stets mindestens zwei feste Standbeine zu schaffen.

Salesforce genießt zwar nicht denselben Bekanntheitsgrad, ist jedoch längst Marktführer auf dem Sektor des Customer Relationship Managements. Der Einsatz künstlicher Intelligenz brachte das Unternehmen auf die Siegesspur, in einem einzigen Geschäftsjahr verzeichnete es ein Umsatzplus von etwa 25 %. Nvidia setzt verstärkt auf die Entwicklung von spezialisierten Grafikchips und hat damit den Trend der Zeit erkannt: Die Chips werden u.a. zum Betrieb von künstlichen Intelligenzen dringend gebraucht! In nur drei Jahren verzeichnete der Global Player einen erstaunlichen Zuwachs von 900 Prozent, verschiedene Automobilzulieferer nutzen die High-Tech-Produkte, um selbstfahrende Autos auszustatten. Der israelische Kameraspezialist Mobileye kann von solchen Erfolgen ein Lied singen, er liefert intelligente Kameras für autonome Autos: Intel stand bereits vor der Tür und wollte den Betrieb aufkaufen.

Investition in die Zukunft

Die Investitionsmöglichkeiten sind also alles andere als rar, und immer mehr neue Geschäftszweige tun sich auf. Wichtig ist nur, auf etablierte Unternehmen mit einem ausgegorenen Konzept und vielschichtigen geschäftlichen Beziehungen rund um den Globus zu setzen, um möglichst auf Nummer sicher zu gehen.


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Bildnachweis

1. Künstliche Intelligenz Technologie Futuristisch - https://pixabay.com/de/künstliche-intelligenz-technologie-3262753/

2. Lexus RX450h retrofitted by Google for its driverless car fleet. At the left side is parked a Tesla Model S electric car. Photo by Steve Jurvetson (Author), CC BY 2.0 (Licence) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Driving_Google_Self-Driving_Car.jpg

Aktien auf dem Radar: Verbund , Palfinger , Mayr-Melnhof , Buwog , Agrana , Semperit , Wolford , Petro Welt Technologies , RBI , Strabag , S&T , Fabasoft , Wiener Privatbank , SBO , KTM Industries , AMS , Österreichische Post , FACC , Kapsch TrafficCom , Uniqa , VIG , Andritz , Warimpex , Oberbank AG Stamm , UBM .


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DAX 11393 0.46% 12:55:01 (11341 -0.11% 16.11.)
Dow 25456 0.17% 12:55:01 (25413 0.49% 16.11.)
Nikkei 21695 0.07% 12:55:01 (21680 -0.57% 16.11.)
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06.06.2018

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Der Begriff »Künstliche Intelligenz« stammt aus den 50er Jahren

Die Intelligenz ist in unserem Gehirn angesiedelt: Etwa 2kg graue Zellen sorgen dafür, dass wir nicht einfach nur funktionieren, sondern sogar noch laufend dazulernen und unsere Talente auf vielen verschiedenen Gebieten zum Einsatz bringen. Die moderne Technik beginnt nun, die enormen Leistungen unseres Denkapparates zu kopieren und schafft immer komplexere Maschinen, die Probleme lösen und neue Erfahrungen verarbeiten können. Der Informatiker John McCarthy prägte bereits in den 50er Jahren den Begriff »artificial intelligence«, zu Deutsch: künstliche Intelligenz. Mehr als 70 Jahre sind seither vergangen, und dieser lange Zeitraum ließ gewaltigen Spielraum für begeisternde Fortentwicklungen.

Unvergessen: Deep Blues grandioser Sieg über Kasparow

Unvergessen sind jene Zeiten, als der IBM-Computer Deep Blue den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow in einer regulären Spielpartie schlug. Das war 1996, und im Jahr darauf folgte gleich ein weiterer Sieg. Inzwischen betätigen sich hochentwickelte KIs auch auf dem Gebiet der Medizin, zum Beispiel bei komplizierten Operationen, in der Logistik und der Automobilindustrie sowie auf dem Sektor der mathematischen Forschung.

Doch bei allem Optimismus sind auch Warnungen über mögliche Risiken der künstlichen Intelligenz zu hören. Liv Boeree, eine professionelle Pokerspielerin mit einem Diplom in Astrophysik, hat sich beispielsweise häufiger warnend zum Thema geäußert. Nach ihrer Meinung spielt die Kontrolle über die KI eine äußerst wichtige Rolle, weil es sehr schwierig werden kann, etwas zu beherrschen, dass eventuell sogar intelligenter ist als wir selbst. Ihre Warnung bezieht sich hauptsächlich auf den Fakt, dass diese Technologie keinesfalls in die falschen Hände fallen darf. Der geniale Astrophysiker Stephen Hawking wird sogar mit den Worten zitiert, »die KI könnte das schlimmste Ereignis der Menschheit werden«. Doch nützt es nichts, einfach nur blind den Teufel an die Wand zu malen, schließlich eröffnet eine kontrollierte künstliche Intelligenz auch sehr viele Chancen, die großen Probleme der heutigen Gesellschaft zu lösen.

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