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14.03.2018

Auch in diesem Jahr flaut der Hype um Kryptowährungen nicht ab. Kein Wunder, angesichts der immensen Kursgewinne im letzten Jahr. Jeder, der sich näher für Kryptowährungen als Anlagemöglichkeit interessiert, sollte jedoch nicht nur die bekannten Bitcoin im Blick haben. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an interessanten Alternativen zu der Krypto-Leitwährung. Zu den Erstgenannten zählt darunter meist Ethereum, welches wie Bitcoin auch auf der Blockchain-Technik fußt. Im Gegensatz zu der populärsten Digitalwährung will Ethereum jedoch bei weitem mehr sein, als eine reine Währung zum Handel von Waren und Dienstleistungen. Darüber geht Ethereums Anspruch weit hinaus, denn das hochgesteckte Ziel ihrer Entwickler ist die Digitalisierung und Automatisierung sämtlicher online ablaufenden Transaktionen. Dies geschieht mit Hilfe sogenannter „Smart Contracts“, über die die Transaktionen ablaufen sollen. Die Besonderheit ist, dass diese von völlig autonomen Einheiten wie beispielsweise einem Haushaltgegenstand a la Kühlschrank, Waschmaschine und Co ohne jeglichen Einfluss des Menschen initiiert werden. So können die Geräte mit Handelspartnern eigenständige Verträge eingehen und auf diese Weise Milch oder Waschpulver bestellen, sobald die Bestände zur Neige gehen. Einen vergleichbaren Weg schlägt die Kryptowährung Neo ein, die neben der Zahlungsfunktion ebenfalls die Transaktion von Leistungen und Finanzen zum Ziel hat.

Wie die meisten übrigen Kryptowährungen hat auch Ethereum im letzten Jahr einen kometenhaften Wertzuwachs erlebt. So ist der Kurs binnen eines Jahres von 20 Euro auf 1.164 Euro gestiegen, was einem Wertzuwachs von weit über 5.000 Prozent entspricht. Allerdings ist der ab Mitte Januar einsetzende Niedergang der Kurse auch an Ethereum nicht spurlos vorbeigegangen, denn momentan notiert das Papier bei etwa 560 Euro.

 Anleger sollten bei diesen Investitionsmöglichkeiten insbesondere die hohe Volatilität bedenken, die mit den Kryptowährungen einhergeht. Diese ist aufgrund der niedrigen Handelsvolumina im Vergleich zu Bitcoin bei den „kleineren“ Währungen wie Neo und Ethereum häufig sogar noch höher. Kursgewinne und -verluste im zweistelligen Prozentbereich sind eher die Regel, als die Ausnahme. Angesichts der großen Risiken und von Experten wie Regulierungsbehörden geäußerten Warnungen sollten Anleger eine gewisse Vorsicht bei ihrem Engagement walten lassen. Tatsächlich wird immer wieder betont, dass bei den Währungen auch ein Totalverlust möglich sei. Dies steht zwar nicht unbedingt zu befürchten, doch immer mehr Staaten bemühen sich, den Handel mit Bitcoin & Co einzudämmen. So prüfen China, Südkorea oder Argentinien zur Zeit intensiv, wie sie den Handel mit den Digitalwährungen in strukturierte Bahnen lenken können.

All das sind gute Gründe, eher als risikofreudiger und im allgemeinen gut schlafender Investor sein Portfolio mit den Digitalwährungen aufzustocken. Doch wer dazu bereit ist und wen es zudem reizt, einen Teil seiner Anlage hochspekulativ anzulegen, der kann mit Bitcoin, Ethereum und ihren Alternativen eine ganze Menge Spaß haben. Umso besser, wenn sich dabei Gewinne einstellen.

Das die Zukunft der Kryptowährungen nicht überall negativ gesehen wird, zeigt momentan eindrucksvoll Venezuela. Als erster Staat weltweit hat das südamerikanische Land vor Kurzem mit dem Petro eine eigene Kryptowährung eingeführt. Mit den Einnahmen sollen dringend benötigten Devisen ins Land geholt werden, um die marode Staatskasse aufzufüllen. Als Sicherheit dienen die riesigen Erdölreserven des Landes. Die bisherige Wertentwicklung gibt Anlass zur Hoffnung. So nahm der Staat aus den Vorverkäufen in der ersten Woche über drei Milliarden Dollar ein. Zudem gaben Regierungskreise an, über die Einführung einer weiteren Kryptowährung nachzudenken: Dem Oro, der durch die ebenfalls großen Goldreserven Venezuelas gedeckt werden soll. Es spricht also vieles dafür, dass Kryptowährungen auch in diesem Jahr hochaktuell bleiben.


Bildnachweis

1. Bitcoin, Ethereum, Kryptowährungen - https://pixabay.com/de/geschäft-computer-sicherheit-3159208/

Aktien auf dem Radar: Verbund , UBM , Lenzing , Buwog , Semperit , Zumtobel , S&T , Polytec , voestalpine , ATX Prime , ATX , Bawag Group , Uniqa , Andritz , KTM Industries , DO&CO , S Immo , Rosenbauer , OMV , CA Immo , Immofinanz , Agrana , Österreichische Post , SBO , Oberbank AG Stamm , Amag .


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DAX 11468 -0.49% 10:50:14 (11524 -0.13% 12.10.)
Dow 25130 -0.83% 10:50:20 (25340 1.15% 12.10.)
Nikkei 22045 -2.86% 10:49:51 (22695 0.46% 12.10.)
Gold 1230 0.70% 10:50:22 (1222 1.15% 12.10.)
Bitcoin 6662 6.34% 10:49:55 (6264 0.10% 14.10.)

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Lohnt sich jetzt noch die Investition in Kryptowährungen?


14.03.2018

Auch in diesem Jahr flaut der Hype um Kryptowährungen nicht ab. Kein Wunder, angesichts der immensen Kursgewinne im letzten Jahr. Jeder, der sich näher für Kryptowährungen als Anlagemöglichkeit interessiert, sollte jedoch nicht nur die bekannten Bitcoin im Blick haben. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an interessanten Alternativen zu der Krypto-Leitwährung. Zu den Erstgenannten zählt darunter meist Ethereum, welches wie Bitcoin auch auf der Blockchain-Technik fußt. Im Gegensatz zu der populärsten Digitalwährung will Ethereum jedoch bei weitem mehr sein, als eine reine Währung zum Handel von Waren und Dienstleistungen. Darüber geht Ethereums Anspruch weit hinaus, denn das hochgesteckte Ziel ihrer Entwickler ist die Digitalisierung und Automatisierung sämtlicher online ablaufenden Transaktionen. Dies geschieht mit Hilfe sogenannter „Smart Contracts“, über die die Transaktionen ablaufen sollen. Die Besonderheit ist, dass diese von völlig autonomen Einheiten wie beispielsweise einem Haushaltgegenstand a la Kühlschrank, Waschmaschine und Co ohne jeglichen Einfluss des Menschen initiiert werden. So können die Geräte mit Handelspartnern eigenständige Verträge eingehen und auf diese Weise Milch oder Waschpulver bestellen, sobald die Bestände zur Neige gehen. Einen vergleichbaren Weg schlägt die Kryptowährung Neo ein, die neben der Zahlungsfunktion ebenfalls die Transaktion von Leistungen und Finanzen zum Ziel hat.

Wie die meisten übrigen Kryptowährungen hat auch Ethereum im letzten Jahr einen kometenhaften Wertzuwachs erlebt. So ist der Kurs binnen eines Jahres von 20 Euro auf 1.164 Euro gestiegen, was einem Wertzuwachs von weit über 5.000 Prozent entspricht. Allerdings ist der ab Mitte Januar einsetzende Niedergang der Kurse auch an Ethereum nicht spurlos vorbeigegangen, denn momentan notiert das Papier bei etwa 560 Euro.

 Anleger sollten bei diesen Investitionsmöglichkeiten insbesondere die hohe Volatilität bedenken, die mit den Kryptowährungen einhergeht. Diese ist aufgrund der niedrigen Handelsvolumina im Vergleich zu Bitcoin bei den „kleineren“ Währungen wie Neo und Ethereum häufig sogar noch höher. Kursgewinne und -verluste im zweistelligen Prozentbereich sind eher die Regel, als die Ausnahme. Angesichts der großen Risiken und von Experten wie Regulierungsbehörden geäußerten Warnungen sollten Anleger eine gewisse Vorsicht bei ihrem Engagement walten lassen. Tatsächlich wird immer wieder betont, dass bei den Währungen auch ein Totalverlust möglich sei. Dies steht zwar nicht unbedingt zu befürchten, doch immer mehr Staaten bemühen sich, den Handel mit Bitcoin & Co einzudämmen. So prüfen China, Südkorea oder Argentinien zur Zeit intensiv, wie sie den Handel mit den Digitalwährungen in strukturierte Bahnen lenken können.

All das sind gute Gründe, eher als risikofreudiger und im allgemeinen gut schlafender Investor sein Portfolio mit den Digitalwährungen aufzustocken. Doch wer dazu bereit ist und wen es zudem reizt, einen Teil seiner Anlage hochspekulativ anzulegen, der kann mit Bitcoin, Ethereum und ihren Alternativen eine ganze Menge Spaß haben. Umso besser, wenn sich dabei Gewinne einstellen.

Das die Zukunft der Kryptowährungen nicht überall negativ gesehen wird, zeigt momentan eindrucksvoll Venezuela. Als erster Staat weltweit hat das südamerikanische Land vor Kurzem mit dem Petro eine eigene Kryptowährung eingeführt. Mit den Einnahmen sollen dringend benötigten Devisen ins Land geholt werden, um die marode Staatskasse aufzufüllen. Als Sicherheit dienen die riesigen Erdölreserven des Landes. Die bisherige Wertentwicklung gibt Anlass zur Hoffnung. So nahm der Staat aus den Vorverkäufen in der ersten Woche über drei Milliarden Dollar ein. Zudem gaben Regierungskreise an, über die Einführung einer weiteren Kryptowährung nachzudenken: Dem Oro, der durch die ebenfalls großen Goldreserven Venezuelas gedeckt werden soll. Es spricht also vieles dafür, dass Kryptowährungen auch in diesem Jahr hochaktuell bleiben.


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1. Bitcoin, Ethereum, Kryptowährungen - https://pixabay.com/de/geschäft-computer-sicherheit-3159208/

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